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Isabelle Meisters Leben verläuft in geordneten Bahnen. Ihre Ehe mit Simon ist solide, ihr Job abwechslungsreich, und auch der Traum vom eigenen Haus mit Garten und Kinderschaukel scheint bald schon Wirklichkeit zu werden. Da begegnet ihr am Bahnsteig ein smarter Musiker mit graumelierten Schläfen, dessen leidenschaftliche Avancen sie zunächst faszinieren. Der Flötist aber entpuppt sich als obsessiver Erotomane, der die lebensfrohe Isabelle verfolgt und bedroht. Verletzt und verunsichert in ihrer gesamten Existenz, geht sie dennoch weiter ihren Weg auf dem schmalen Grat zwischen Selbstverlust…mehr

Produktbeschreibung
Isabelle Meisters Leben verläuft in geordneten Bahnen. Ihre Ehe mit Simon ist solide, ihr Job abwechslungsreich, und auch der Traum vom eigenen Haus mit Garten und Kinderschaukel scheint bald schon Wirklichkeit zu werden. Da begegnet ihr am Bahnsteig ein smarter Musiker mit graumelierten Schläfen, dessen leidenschaftliche Avancen sie zunächst faszinieren. Der Flötist aber entpuppt sich als obsessiver Erotomane, der die lebensfrohe Isabelle verfolgt und bedroht. Verletzt und verunsichert in ihrer gesamten Existenz, geht sie dennoch weiter ihren Weg auf dem schmalen Grat zwischen Selbstverlust und Autonomie, Angst und Zuversicht.
Andreas Neeser legt einen packenden Roman vor, der exemplarisch die Fallhöhe des Glücks vorführt und mit beeindruckender Tiefenschärfe die Suchbewegungen einer jungen Frau auslotet. Einmal mehr beweist Neeser darin sein Gespür für eine subtile Dramaturgie der Innerlichkeit. Nicht zuletzt ist Fliegen, bis es schneit ein Buch, das bei aller Abgründigkeit Lust macht auf den Reichtum des Lebens.
  • Produktdetails
  • Verlag: Haymon Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 731, Best.-Nr.731
  • Seitenzahl: 206
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 208 S. 205 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 213mm x 134mm x 25mm
  • Gewicht: 320g
  • ISBN-13: 9783852187310
  • ISBN-10: 3852187311
  • Artikelnr.: 34532928
Autorenporträt
Andreas Neeser, geboren 1964, studierte Germanistik, Anglistik und Literaturkritik an der Universität Zürich. Von 2003 bis 2011 Aufbau und Leitung des Aargauer Literaturhauses Lenzburg. Für seine vielfältigen literarischen Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Andreas Neesers Roman um ein Paar, dessen Beziehung unter dem Einfluss einer Zufallsbegegnung zerbricht, ist Beatrice Eichmann-Leutenegger unter die Haut gegangen. Das schreibt sie vor allem der "Feinnervigkeit" der Erzählweise des Autors zu sowie seiner gekonnten Übersetzung der Gefühle seiner Protagonisten in anschauliche Körpersprache. Die Rezensentin gibt zu, dass sich Neeser mitunter in allzu gedrechselte Naturbeschreibungen verliert, manchmal in Ratgeberliteratur-Jargon verfällt und in seinen Dialogen gern etwas zu poetisch wird. Dies alles kann sie aber nicht davon abbringen, sich mit großer Faszination von ihm zu der paradoxen Erkenntnis führen zu lassen, dass man erst im Verlust zum Gewinn kommt.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Packend, lebendig und hochpoetisch beschreibt Andreas Neeser die Spannungsverhältnisse zwischen Zufall und Schicksal, Obsession und Freiheit, der Lust, alles zu wollen, und der Angst, das Liebste zu verlieren." Katja Lange-Müller "Ein überraschendes Beziehungsdrama, dessen Dringlichkeit und Dichte man sich nicht entziehen kann." NZZ am Sonntag, Martin Zingg "Andreas Neeser erzählt eine Geschichte, die in ihrer Feinnervigkeit nicht unbeteiligt lässt." Neue Zürcher Zeitung, Beatrice Eichmann-Leutenegger "ein bilderreicher Roman" Stuttgarter Nachrichten, Thomas Morawitzky "Neesers Prosa zieht den Leser in einen Sog." Die Südostschweiz "Andreas Neeser gehört schon seit langem zu den konstanten, hochinteressanten Autoren in der Schweiz, weil er die Möglichkeiten der Sprache ausschöpft. Seine literarische Arbeit wirkt über die Schweiz hinaus in die deutschsprachige Literatur hinein. Er ist einer der ganz spannenden Autoren, weil er eben nicht einfach den Leuten nach dem Maul scheibt, sondern das tut, was die Literatur kann: fesseln, nicht nur über den Inhalt, sondern vor allem auch durch die Sprache." Hardy Ruoss "Es ist der langatmige, ruhige Erzählfluss, der Andreas Neesers Sprachkraft ausmacht. Er schafft begeisternde, poetische Bilder, deren Symbolik von alleine kommt." Aargauer Zeitung, Silvia Hess "Ein subtil erzählter Roman über eine begehrte Frau ... Neeser schafft es als Mann zauberhaft, diesen wankelmütigen Zustand einer Frau glaubhaft darzustellen. Ein eindrücklicher Roman." SonntagsZeitung, Daniel Arnet "Andreas Neeser findet eine wunderbare Sprache." Schweizer Radio DRS 1, Andrea Affolter "Dieses Buch enthält sehr schöne Sprachbilder und immer wieder eine urwüchsige poetische Kraft." Schweizer Radio DRS 2 "Hier wird nun gesungen: und zwar ein Loblied auf den neuen Roman ,Fliegen, bis es schneit' von Andreas Neeser. Er beschreibt Isabelles Situation plausibel, packend und manchmal richtig beklemmend. Er schafft nicht nur mit Worten, sondern auch mit Bildern oder Situationen Atmosphäre." Schweizer Radio DRS 3, Tanja Kummer "Hautnah und intensiv" Neue Luzerner Zeitung "Andreas Neeser öffnet uns mit seiner Poetik die Augen - für das Unordentliche und das Ungeordnete." WOZ - Die Wochenzeitung, Anna Wegelin "Andreas Neeser ist ein behutsamer Beschreiber, der sich Ausschließlichkeiten ebenso verweigert wie verallgemeinernden Floskeln; er arbeitet sich nicht am Exemplarischen ab, sondern ermöglicht das Eintauchen in die Weltwahrnehmung seiner Figuren." Tiroler Tageszeitung, Joachim Leitner ",Fliegen, bis es schneit' ist ein Kammerstück über die Liebe." Vorarlberger Nachrichten, Bruno Lässer "Andreas Neeser baut eine heftige Geschichte ... seine Menschen sehen uns direkt ins Auge." Dolomiten, Claudia Theiner…mehr
"Andreas Neeser ist ein behutsamer Beschreiber, der sich Ausschließlichkeiten ebenso verweigert wie verallgemeinernden Floskeln; er arbeitet sich nicht am Exemplarischen ab, sondern ermöglicht das Eintauchen in die Weltwahrnehmung seiner Figuren." Tiroler Tageszeitung, Joachim Leitner "Es ist der langatmige, ruhige Erzählfluss, der Andreas Neesers Sprachkraft ausmacht. Er schafft begeisternde, poetische Bilder, deren Symbolik von alleine kommt." Aargauer Zeitung, Silvia Hess "Andreas Neeser baut eine heftige Geschichte ... seine Menschen sehen uns direkt ins Auge." Dolomiten, Claudia Theiner