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Dag Lundmark war Leiter der rasch und effektiv durchgeführten Razzia. Winston Modisane musste dabei sterben – aber war der Tod des Südafrikaners wirklich unvermeidlich? Paul Hjelm und Kerstin Holm ermitteln in einem Fall, der im Milieu illegaler Einwanderer beginnt und in der trügerischen Idylle eines schwedischen Sommers atemlos endet. Ein Fall, der mehr mit ihnen selbst zu tun hat, als sie wahrhaben wollen ...…mehr

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Produktbeschreibung
Dag Lundmark war Leiter der rasch und effektiv durchgeführten Razzia. Winston Modisane musste dabei sterben – aber war der Tod des Südafrikaners wirklich unvermeidlich? Paul Hjelm und Kerstin Holm ermitteln in einem Fall, der im Milieu illegaler Einwanderer beginnt und in der trügerischen Idylle eines schwedischen Sommers atemlos endet. Ein Fall, der mehr mit ihnen selbst zu tun hat, als sie wahrhaben wollen ...

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  • Produktdetails
  • Verlag: Piper Verlag GmbH
  • Originaltitel: De största vatten
  • Seitenzahl: 416
  • Erscheinungstermin: 14.12.2011
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783492951937
  • Artikelnr.: 37362654
Autorenporträt
Dahl, ArneArne Dahl, Jahrgang 1963, hat mit seinen Kriminalromanen um die Stockholmer A-Gruppe eine der weltweit erfolgreichsten Serien geschaffen. International mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, verkauften sich allein im deutschsprachigen Raum über zwei Millionen Bücher. Sein Thriller-Quartett um die Opcop-Gruppe mit den Bänden »Gier«, »Zorn«, »Neid« und »Hass« wurde ebenfalls zum Bestseller. Mit »Sieben minus eins« begann Arne Dahl 2016 furios eine neue Serie um das Ermittlerduo Berger & Blom, die ihm international höchstes Lob und großen Erfolg einbrachte. »Sieben minus eins« und »Sechs mal zwei« standen jeweils mehr als ein halbes Jahr in den Top 10 der SPIEGEL-Bestsellerliste. »Fünf plus drei« ist Berger & Bloms dritter Fall.Butt, WolfgangWolfgang Butt zählt zu den meistgelesenen Übersetzern aus den nordischen Sprachen, mit Übertragungen von Per Olov Enquist, Henning Mankell, Arne Dahl u._a.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Hier sind mindestens zwei Leichen überflüssig, befindet die Rezensentin Katharina Granzin und muss zugeben: Ein kleines bisschen ist Arne Dahl also auch befallen vom Mankellschen Virus - der sich unter anderem durch unnötigen Leichenreichtum auszeichnet. In seinen Vorgängerkrimis, erklärt die Rezensentin, kürte Dahl je ein anderes Mitglied seines Stockholmer Ermittlerteams zum Protagonisten und verwickelte ihn persönlich ins Geschehen. Diesen "Kunstgriff", so die Rezensentin, führt er auch in "Rosenrot" weiter und so ist es diesmal die Ermittlerin Kerstin Holm, die im Mittelpunkt steht und insofern themengebend ist, als es um Gewalt an Frauen geht, was der Rezensentin dann doch ein wenig schematisch erscheint. Und doch gerät die Rezensentin ins Schwärmen: Scheinbar unzusammenhängende Tote werden "virtuos" zu einem kriminalistischen Handlungsstrang zusammengeführt, und die Motivation des Täters ist - wie immer - "genialisch moralisch verdreht". Und ebenfalls wie immer, so die Rezensentin, besticht Dahl durch seinen "leicht manierierten", nahezu literarischen Ton und durch die "organische" Vielschichtigkeit seiner Charaktere.

© Perlentaucher Medien GmbH

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 29.05.2006

Abschied vom Asketenfutter
Ein Schweden-Krimi von der durchtriebenen Art: Arne Dahls Roman „Rosenrot”
Zwei Seelen scheinen in der Brust jedes schwedischen Krimischriftstellers zu wohnen. Die eine ersinnt immer grausamere Mordserien, die andere plagt sich mit der tief schürfenden Frage: Wie konnten wir zulassen, dass es mit Schweden so weit gekommen ist? Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Die literarische Glaubwürdigkeit von Sjöwalls und Wahlöös Kommissar Beck ist daran ebenso zerbrochen wie die von Mankells Wallander. Doch die Verwandlung des einstigen Volksheims zum Exportmeister in Sachen gefühlter Kriminalität hält an. Und Arne Dahl zeigt in „Rosenrot”, dass sich aus Fallstricken auch ein Ariadnefaden drehen lässt.
Dahl alias Jan Arnald ist nicht nur ein mitreißender Erzähler, sondern auch ein Eulenspiegel. Seine Romane um die A-Gruppe, die glorreichen Sieben der Stockholmer Reichskriminalpolizei, machen die Stereotypen des Kriminalromans zu teils makabren, teils komischen Kippfiguren. „Rosenrot”, das deutet der deutsche Titel an, ist eine Liebes- und Ehegeschichte. Zunächst bekommt man nur das Desaster zu sehen, das sich daraus entwickelt hat. Der Roman beginnt dramatisch. Bei einer Razzia wird ein abgelehnter afrikanischer Asylbewerber von einem Polizisten erschossen. In Notwehr behauptet der, aber das erscheint fragwürdig. Wegen Trunksucht degradiert und wegen seiner Brutalität berüchtigt, entspricht er dem Klischee des rassistischen Machos so sehr, dass der Fall klar zu sein scheint.
Peinlicherweise war der Todesschütze zuvor mit Kerstin Holm, einer Spitzenkraft der A-Gruppe, verheiratet. Von diesem Trauma hat sie sich nie erholt, und so verspricht das Verhör des Dag Lundmark den Roman durch ein Psychodrama zu bereichern. Tatsächlich liefert die A-Gruppe dabei eines ihrer Glanzstücke, aber dieser Glanz dient der Blendung des Lesers. Denn nichts in diesem Roman ist, was es zunächst zu sein scheint. Die Eingangsszene, in der der Todeskandidat über die Konnotationen nachdenkt, die seine schwarze Hautfarbe im Schwedischen hat, wirkt etwas bemüht und überspielt so ein Detail, das der Lesart einer rassistischen Gewalttat widerspricht. Bevor er schießt, sieht Lundmark sein Opfer an. Und er lächelt bedauernd.
Bald nach dem Verhör hat die A-Gruppe ihren Verdächtigen nur noch auf DVD. Lundmark ist untergetaucht, aber auch ohne ihn gibt es genug Stoff für Ermittlungen: Das Geständnis eines Serienmörders, der tot in seiner Wohnung liegt; ein ermordetes älteres Paar und ein verschwundener Junge, die vielleicht zu dessen letzten Opfern zählten. Auch gibt es Hinweise, dass der Todesschuss andere Hintergründe haben könnte als angenommen. Das Opfer hat in einem Unternehmen geputzt, das eines der lukrativsten Medikamente gegen Aids produziert. Und Kerstin Holms katastrophaler Beziehung zu Lundmark droht nun eine fatale Fortsetzung.
Der rituelle Fast-Food-Verzehr
Zusammen ergibt das mehr als genug für einen mitreißenden Kriminalroman, doch Dahl ist nicht nur ein glänzender Entertainer, sondern auch ein hintersinniger Dekonstrukteur des Genres. Wunderbar ist die Szene, in der sich die A-Gruppe die Aufzeichnung des Verhörs von Lundmark ansieht, und feststellt, dass die Rollen anders verteilt waren als geplant. Dahl zeigt, dass die psychologische und soziologische Raffinesse, die sich der Kriminalroman gerne nachsagen lässt, meist nur konventioneller Humbug ist. Geradezu liebevoll parodiert er jene Behaglichkeit, die der rituelle Verzehr von Fast-Food, überzuckerten Blätterteilchen und Kaffee im Schwedenkrimi erzeugt: „Der Duft gut verpackter warmer Würstchen stieg in sein Riechorgan. Er griff seinen Plastikbecher Asketenfutter, bog den Deckel ab, bekam eine Sturzflut Kaffee in den Schoß und war verstimmt”, heißt es bei einer Observation. Doch der komische Wechsel von Stimmung zu Verstimmung ist nur das Präludium für die Begegnung mit einer verstümmelten Leiche.
An anderer Stelle nimmt Dahl die seit „Das Schweigen der Lämmer” populäre Vorstellung aufs Korn, nach der sich Polizisten mit Wick Vaporub gegen Verwesungsgeruch wappnen. Viel besser, so erfährt man in „Rosenrot”, sei ein kräftiger Schnupfen, der einem Einbrecher dann ein unvergessliches Erlebnis beschert. So erzählt „Rosenrot” nicht nur eine spannende und wahrlich herzergreifende Kriminalgeschichte voller plastisch gezeichneter Charaktere, sondern auch von den Elementen, die den zeitgenössischen Kriminalroman ausmachen. Dahl dreht und wendet, parodiert und ironisiert sie, und gewinnt ihnen so neue, noch unverbrauchte Möglichkeiten ab.
Nachdem die Handlung zeitweilig internationale Dimensionen angenommen hat, erweist sich ihr Kern schließlich als private Tragödie, deren infernalisches Finale mit einer Wut, Verletztheit und Trauer inszeniert wird, wie sie nur ein gefallener Engel aufbringen kann. In der dramatischen Schlussszene läuft der Fernseher und zeigt seltsame Bilder aus New York. Es ist der 11. September 2001, und auch hier begreift niemand sofort, was vor sich geht. Ein guter Schluss für einen in jeder Hinsicht hervorragenden Kriminalroman. ULRICH BARON
ARNE DAHL: Rosenrot. Roman. Aus dem Schwedischen von Wolfgang Butt. Piper Verlag, München 2006. 400 Seiten, 19,90 Euro.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
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"Der Schwede Arne Dahl zählt unbestritten zu den Größten seines Fachs: Seine Thriller sind nicht nur packend, sondern auch modern, international und sensibel." (Die Welt)
»Eine spannende und wahrlich herzergreifende Kriminalgeschichte voller plastisch gezeichneter Charaktere.« Süddeutsche Zeitung