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Burma, das Land zwischen China und Indien, war lange isoliert. Jetzt öffnet sich das bisher verschlossene Land, in dem die Männer Röcke tragen und das Lächeln der Frauen verborgen ist hinter den weißen Kreidezeichen des Tanakabaumes. Die Fotografin Bettina Flitner und die Autorin Alice Schwarzer haben Burma / Myanmar in den vergangenen zwölf Jahren immer wieder besucht. Sie sind auf dem Ayerwaddy die »Road of Mandalay« hinauf geschippert, bis nach Bagan und Bhamo. Sie waren auf dem Hochplateau des Inle-Sees und unter den Palmen von Ngapali. Sie haben die Pagodenfelder durchstreift und das…mehr

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Produktbeschreibung
Burma, das Land zwischen China und Indien, war lange isoliert. Jetzt öffnet sich das bisher verschlossene Land, in dem die Männer Röcke tragen und das Lächeln der Frauen verborgen ist hinter den weißen Kreidezeichen des Tanakabaumes. Die Fotografin Bettina Flitner und die Autorin Alice Schwarzer haben Burma / Myanmar in den vergangenen zwölf Jahren immer wieder besucht. Sie sind auf dem Ayerwaddy die »Road of Mandalay« hinauf geschippert, bis nach Bagan und Bhamo. Sie waren auf dem Hochplateau des Inle-Sees und unter den Palmen von Ngapali. Sie haben die Pagodenfelder durchstreift und das höchste Heiligtum des Buddhismus, die Swedagon, bestaunt. Sie sind den Menschen begegnet und haben ein Stück ihres Lebens geteilt. - Nun liegt das Resultat vor: Ein prächtiger, anrührender, poetischer Bildband von Bettina Flitner mit überraschenden Texten von Alice Schwarzer. Eine bildhafte Reise für alle, die Burma lieben, noch nie dort waren, oder aber gerade jetzt, in der Zeit des Aufbruchs, hinfahren wollen.

- Prächtiger Fotoband
- Hinreißende Fotografien des geheimnisvollsten Landes Asiens
- Wahlen 2012 und politischer Wandel

www.bettinaflitner.de
www.aliceschwarzer.de

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 06.12.2012

Die Jeans vertreibt den Wickelrock

Es gibt wenige Länder, die den Fremden so bezaubern wie Burma. Wer einmal mit einem Boot den trägen Irrawaddy hinabgeglitten ist, vorbei an bizarren Felslandschaften, goldenen Stupas und undurchdringlichem Dschungel, über Nacht an einer Sandbank festgemacht hat und den Sonnenaufgang beim Klang fremdartiger Vogelstimmen erleben durfte, ist für alle Zeiten mit dem Burma-Virus infiziert. So ist es offenbar auch Alice Schwarzer ergangen. Schon sechsmal bereiste sie das bis vor kurzem noch abgeschottete südostasiatische Land. Ihre Eindrücke aus den Jahren 2000 bis 2012 hat die Journalistin jetzt gemeinsam mit der Fotografin Bettina Flitner in einem Fotoband veröffentlicht. Entstanden ist ein sehr persönliches Reisealbum, das gar nicht erst vorgibt, den Schein journalistischer Objektivität zu wahren. Die Fotografien, viele von ihnen Porträts, sind eine offene Liebeserklärung an die Menschen dieses von den Zeitläuften so geschundenen Landes. Das ist verständlich, kann sich doch kaum ein Besucher der kindlich-arglosen Offenheit und Freundlichkeit der Burmesen entziehen. Es sind weniger die Texte aus frauenbewegtem Blickwinkel als die intime, aber nie respektlose fotografische Annäherung an die Menschen in ihrer Alltagswelt, in ihrer leuchtenden Farbigkeit und in einer entrückten Weltenferne, die auf den Betrachter eine besondere Faszination ausüben. Der zivilisationsmüde westliche Leser blickt in eine scheinbar heile Welt, in ein archaisches Idyll, das er längst verschwunden wähnte und das so gar nicht dem medial verbreiteten Bild von Unterdrückung und Armut entspricht. Dennoch sehen wir kein geschöntes Postkarten-Image. Die Mönche lächeln tatsächlich genauso sanft wie auf diesen Bildern, ihre Gewänder leuchten in demselben Orange wie die untergehende Sonne an Inle-See und Irrawaddy, und die heitere Gelassenheit und natürliche Grazie der Burmesen drückt sich nicht nur auf den Fotos sogar bei solch profanen Tätigkeiten aus wie beim Wäschewaschen, Brennholztragen oder Unratkehren. Doch dass dieses vormodernistische Agraridyll - fünfundneunzig Prozent der Burmesen leben auf dem Land - seit der Aufhebung des Westembargos und der vorsichtigen Öffnung des Landes durch die "Nationale Liga für Demokratie" von Aung San Suu Kyi ein durchaus zerbrechliches ist, erkennt man an kleinen Zeichen. Sah man vor drei Jahren kaum Plastikstühle auf dörflichen Märkten, sind sie heute überall. Die junge Mutter, die stolz lächelnd ihren nach westlicher Mode rot geschminkten Mund der Fotografin präsentiert, wäre noch vor wenigen Jahren eine Ausnahmeerscheinung gewesen. Und bei den jungen Männern in den Städten ist die Jeans gerade dabei, den traditionellen Longyi, den Wickelrock, zu ersetzen. So kann man die malerischen Sonnenuntergänge in diesem Buch auch als Hinweis auf eine vom Untergang bedrohte Kultur verstehen. Der Kultur eines Volkes, das in seiner Sanftmütigkeit und tiefen Religiosität den neuen westlichen Usurpatoren nichts anderes entgegenzusetzen vermag als ein Lächeln.

Nag.

"Reisen in Burma" von Alice Schwarzer (Text) und von Bettina Flitner (Fotos). Du Mont Buchverlag, Köln 2012. 159 Seiten, zahlreiche Fotos. Gebunden, 34,95 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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"Ein prachtvoller Bildband, so schön und zart und märchenhaft, dass man sofort aufbrechen möchte in dieses ferne geheimnisvolle Land."
KSTA

"Flüchtige Momente aus einem Land im Wandel. Die Fotografin Bettina Flitner hat ihnen Ewigkeit verliehen. (...) Ein Buch, das den Leser herrlich krank macht: Diagnose: 42 Grad Reisefieber."
BERLINER ZEITUNG

"Ein poetischer Bildband von Bettina Flitner mit überraschenden Texten von Alice Schwarzer."
CICERO ONLINE

"Ein farbenfroher und überraschend poetischer Bildband. (...) Eine Einladung, sich verzaubern zu lassen."
DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

"Alice Schwarzer ist mit der Fotografin Bettina Flitner immer wieder nach Burma gereist und zeigt ein zauberhaftes Land."
FREUNDIN

"Kein objektiver Hintergrundbericht, kein praktischer Reiseführer, sondern eine Liebeserklärung."
WDR5.de

"Atemberaubende Landschaftsaufnahmen, letzte Momentaufnahmen einer Welt, die es bald so nicht mehr geben wird."
SCALA, WDR

"Poetische Texte und faszinierende Fotos. Ein Buch, das einen wirklich verzaubert."
HR, KULTUR

"Prachtvoller Bildband, hinreißende Porträts und Landschaftsaufnahmen."
WDR WESTART

"Ein Sehnsuchtsbuch."
STERN

"Ein tolles Buch zum Lesen und Schwelgen. Das ideale Geschenk für Asien-Fans."
GALA

"Die farbenfrohen, ausdrucksstarken Bilder und die stimmigen Texte zeigen Burma in seiner ganzen Schönheit und laden zu einer Reise im Kopf ein, von der man am liebsten gar nicht mehr zurückkehren würde."
ZEITLUPE

"Die poetischen, farbenfrohen, aber nie kitschigen Fotografien Bettina Flitners sprechen von der Faszination für eine archaische Gesellschaft, für die einfache Lebensweise der Burmesen und Burmesinnen. Aus Schwarzers Texten spricht aber auch leise Wehmut und das Bedauern über die nicht nur positiven Veränderungen seit der Öffnung des Landes."
NZZ AM SONNTAG

"Ein sehr persönliches Reisealbum, das gar nicht erst vorgibt, den Schein journalistischer Objektivität zu wahren. Die Fotografien sind offene Liebeserklärungen an die Menschen dieses von den Zeitläufen so geschundenen Landes. (...) eine intime, nie respektlose Annäherung an die Menschen in ihrer Alltagswelt, in ihrer leuchtenden Farbigkeit und einer entrückten Weltferne, die auf den Betrachter eine besondere Faszination ausüben."
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

"Tolle Bilder und Eindrücke gibt's im Buch "Reisen in Burma""
DIE BUNTE - REISE

"Ein Buch, das den Alltag wie auch Sehnsüchte wiederspiegelt."
WOMAN

"Das neue Buch "Reisen in Burma" ist eine poetische Lesereise durch das Land im Aufbruch - und weckt garantiert Fernweh."
EMOTION

"Ein zarter, tiefgründiger Bildband."
TZ

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