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Hacker haben es auf die Datennetze der Weltbank abgesehen, die Weltwirtschaft soll ins Chaos gestürzt werden: Kommissar Wallander steht vor einer neuen Dimension des Verbrechens, einem Computerverbrechen von internationalem Format. Doch obwohl er mehr als einmal an seine Grenzen stößt und auch sein Liebesleben in die Turbulenzen der Ermittlung verwickelt wird, bringt er diesen Fall zu einem erfolgreichen Abschluß... …mehr

Produktbeschreibung
Hacker haben es auf die Datennetze der Weltbank abgesehen, die Weltwirtschaft soll ins Chaos gestürzt werden: Kommissar Wallander steht vor einer neuen Dimension des Verbrechens, einem Computerverbrechen von internationalem Format. Doch obwohl er mehr als einmal an seine Grenzen stößt und auch sein Liebesleben in die Turbulenzen der Ermittlung verwickelt wird, bringt er diesen Fall zu einem erfolgreichen Abschluß...
  • Produktdetails
  • Kommissar Wallander
  • Verlag: Zsolnay
  • Seitenzahl: 576
  • Erscheinungstermin: Oktober 2001
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 139mm x 48mm
  • Gewicht: 731g
  • ISBN-13: 9783552051683
  • ISBN-10: 3552051686
  • Artikelnr.: 09862846
Autorenporträt
Mankell, Henning
Henning Mankell (1948 - 2015) lebte als Schriftsteller und Theaterregisseur in Schweden und Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller. Zuletzt erschienen bei Zsolnay Treibsand (Was es heißt, ein Mensch zu sein, 2015), die Neuausgabe von Die italienischen Schuhe (Roman, 2016), Die schwedischen Gummistiefel (Roman, 2016) und die frühen Romane Der Sandmaler (2017) und Der Sprengmeister (2018).

Butt, Wolfgang
Wolfgang Butt, geboren 1937, langjähriger Hochschuldozent für Skandinavistik und Kleinverleger von Literatur aus Skandinavien. Seit 1995 freiberuflicher Übersetzer, u.a. von P.O. Enquist, Arne Dahl und sämtliche Kriminalromane von Henning Mankell.
Rezensionen
Zwei jugendliche Mörderinnen
Merkwürdige Dinge geschehen Anfang Oktober 1997 in Ystad: Ein Mann fällt eines Nachts vor einem Geldautomat tot um. In der Pathologie tippt man zunächst auf Herzinfarkt. In der folgenden Nacht überfallen zwei junge Mädchen einen Taxifahrer und traktieren ihn so schwer mit Hammer und Messer, dass er wenig später an seinen Verletzungen stirbt. Beim Verhör zeigen die neunzehnjährige Sonja Hökberg und ihre vierzehnjährige Freundin Eva Persson keinerlei Gemütsregungen. "Wir brauchten Geld" ist ihre einzige Begründung. Durch Zufall gelingt Sonja die Flucht, doch wenig später wird ihre verkohlte Leiche in der Transformatorstation gefunden. Wallander ist mehr den je überzeugt, dass hinter dem Taxiüberfall mehr steckt, als nur die Geldgier zweier Jugendlicher. Da wird der angebliche Herzinfarkt aus der Pathologie gestohlen und mit verstümmelten Fingern wieder vor dem Geldautomaten abgelegt, zusammen mit einem Starkstromrelais. Starb der Mann doch keines natürlichen Todes? Hängen die beiden Fälle am Ende zusammen?
Tödliche Gefahr aus dem Internet
Bei seinen Recherchen wird Wallander sehr schnell klar: der Computerexperte Tynnes Falk war nie herzkrank gewesen. Und er führte ein Doppelleben. In seiner Zweitwohnung stehen ein leistungsstarken Computer und ein Altar, auf dem er sich offensichtlich selbst anbetete - sonst nichts. Mit Hilfe des talentierten jungen Hackers Robert Modin macht sich Wallander daran, den durch unzählige Firewalls gesicherten Computer zu knacken und merkt bald, dass er einer Bande von Computer-Terroristen auf der Spur ist, die die gesamte internationale Finanzwelt durch einen globalen Crash lahm legen wollen. Doch die Gejagten schlagen zurück und Wallender entgeht zweimal nur knapp dem Tode. Und dann gerät durch seine Schuld Modin in die Hände der Terroristen ...
Über 570 Seiten Spannung pur!
Die Brandmauer von Henning Mankell führt diesmal in die Welt der Hacker und des Internets, eine Welt, die dem inzwischen 50jährigen Kommissar Wallander alles andere als vertraut ist. Gleichzeitig muss er sich gegen die Intrigen seines alten Kollegen Martinsson zur Wehr setzen, man wirft ihm Brutalität im Verhör vor und eine neue Liebesbeziehung endet im Fiasko. Doch Wallander lässt sich nicht unterkriegen und meistert in gewohnt hartnäckiger Weise auch diesen Fall. Bleibt zu hoffen, dass die Ankündigung seiner Tochter Linda, ebenfalls Polizistin zu werden, nicht zu seinem endgültigen Abschied aus dem Berufsleben führt. (Dr. Erika Weigele-Ismael)
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Besprechung von 24.06.2000
Mauer im Wald
Eine Mauer, die spazieren geht: Für den Landart-Künstler Andy Goldsworthy bilden die steinernen Gebilde keine starren Grenzen, die Grundstücke trennen oder gar Frontlinien zwischen verfeindeten Nachbarn bilden. Goldsworthy macht die Mauern beweglich und lebendig – er schickt sie auf Wanderschaft. Sie laufen über Hügel und Täler, tauchen in Seen ein und legen sich in üppigen Kurven um die Baumstämme eines Waldes. Aus der Schlangenform von Goldworthys Mauern spricht „Respekt vor der Priorität der Bäume, die vor ihnen da waren”, meint der Kunstkritiker Kenneth Baker. Goldworthys 760 Meter lange Steinmauer im Skulpturenpark des Storm King Art Center im Staat New York ist die Hauptattraktion seines Buches mit dem einfachen Titel Mauer, das bei Zweitausendeins erschien (60 Farbfotos, 94 S. , 33 Mark).
ajh/Foto: Verlag
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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

"Warum liest man so etwas" fragt Dirk Knipphals zu Beginn seiner Besprechung, und gibt einige Zeilen später die Antwort: Weil sich beim Lesen ein "behagliches Schmökergefühl" einstellt. Der Leser wolle aus einer "bequemen Halbdistanz" zuschauen, wie der beschriebene Kommissar Kurt Wallander "an sich und der Welt" leidet, mutmaßt Knipphals. Der Autor lasse die Hauptperson dann auch Sätze sagen wie "Ich sehe eine Gesellschaft, die um mich her zerfällt". Im vorliegenden Roman scheint das Weltfinanzsystem zu zerfallen - es wird von Computerviren bedroht. Henning Mankell hat es mit seiner "Alles-wird-immer-schlimmer-Gesellschaftskritik" diesmal auf die Globalisierung abgesehen, schreibt der Rezensent. Dabei dürfe der Leser keine überraschenden Dialoge oder raffinierte Plots erwarten. Wenigstens "Benutzerfreundlichkeit" spricht der Rezensent dem Roman zu: Der Leser überblicke das Geschehen immer besser als die Figuren. Insgesamt wohl ein typischer Mankell.

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