Schizophrenie und Familie
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Die in diesem Band enthaltenen Texte "sind das Ergebnis jahrelanger Forschungen mehrerer unabhängig voneinander arbeitenden Teams, denen Psychoanalytiker, klinische Psychiater, Lerntheoretiker und Kulturanthropologen angehört haben. Einige beschäftigen sich mehr mit Kommunikationsstilen (Bateson, Wynne), andere mehr mit der Familie als sozialem System (Lidz), andere wieder mit der Motivation pathogenen Elternverhaltens (Searles, Bowen, Vogel). Immer sind aber alle drei Aspekte, wenngleich mit verschiedenem Schwergewicht, miteinander verbunden. Das Kernstück des Buches ist die Batesonsche Lehre…mehr

Produktbeschreibung
Die in diesem Band enthaltenen Texte "sind das Ergebnis jahrelanger Forschungen mehrerer unabhängig voneinander arbeitenden Teams, denen Psychoanalytiker, klinische Psychiater, Lerntheoretiker und Kulturanthropologen angehört haben. Einige beschäftigen sich mehr mit Kommunikationsstilen (Bateson, Wynne), andere mehr mit der Familie als sozialem System (Lidz), andere wieder mit der Motivation pathogenen Elternverhaltens (Searles, Bowen, Vogel). Immer sind aber alle drei Aspekte, wenngleich mit verschiedenem Schwergewicht, miteinander verbunden. Das Kernstück des Buches ist die Batesonsche Lehre vom sogenannten 'double-bind' als Schizophrenie produzierendem Kommunikationsstil, was sich am ehesten mit 'Beziehungsfalle' oder 'Zwickmühlensituation' übersetzen läßt". Erich Wulff
  • Produktdetails
  • suhrkamp taschenbuch wissenschaft 485
  • Verlag: Suhrkamp
  • Nachdr.
  • Seitenzahl: 421
  • Erscheinungstermin: Juli 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 177mm x 110mm x 25mm
  • Gewicht: 338g
  • ISBN-13: 9783518280850
  • ISBN-10: 3518280856
  • Artikelnr.: 02536155
Autorenporträt
Gregory Bateson (1904 - 1980), Anthropologe, Biologe, Sozialwissenschaftler, Kybernetiker und Philosoph. Bateson behandelte die von ihm untersuchten Gebiete nicht als getrennte Disziplinen, sondern als verschiedene Aspekte und Facetten, in denen seine systemisch-kybernetische Denkweise zum Tragen kommt. Er hat großen Einfluss auf die System- und Familientherapie und beeinflusste verschiedene theoretische Strömungen in der Soziologie und Anthropologie.
Inhaltsangabe
Bateson
Gregory: _. Jackson
Don D.: _. Haley
Jay: _. Weakland
John H.: Auf dem Weg zu einer Schizophrenie-Theorie. Wynne
Lyman C.: _. Ryckoff
Irving M.: _. Day
Juliana: _. Hirsch
Stanley J.: Pseudo-Gemeinschaft in den Familienbeziehungen von Schizophrenen. Haley
Jay: Die Interaktion von Schizophrenen. Lidz
Theodore: _. Cornelison
Alice: _. Fleck
Stephen: _. Terry
Dorothy: Spaltung und Stukturverschiebung in der Ehe. Searles
Harold F.: Das Bestreben
den anderen verrückt zu machen - ein Element in der Ätiologie und Psychotherapie der Schizophrenie. Wynne
Lyman C.: _. Day
Juliana: _. Ryckoff
Irving M.: Die Verteidigung stereotyper Rollen in den Familien von Schizophrenen. Bowen
Murray: Die Familie als Bezugsrahmen für die Schizophrenieerfoschung. Weakland
John H.: »Double-Bind« -Hypothese und Dreier-Beziehung. Vogel
Ezra F.: _. Bell
Norman W.: Das gefühlsgestörte Kind als Sündenbock der Familie. Laing
Ronald D.: Mystifizierung
Konfusion und Konflikt. Foudrain
J.: Schizophrenie und Familie. Überblick über die Literatur zur Ätiologie der Schizophrenie aus den Jahren 1956-1960. Jackson
Don D.: Kritik der Literatur über die Erblichkeit von Schizophrenie. Vorwort von Caspar Kulenkampff