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Wirklich große Ökonomen beschränken sich nicht auf wissenschaftliche Grundlagenwerke, sondern suchen auch die öffentliche Debatte. Thomas Piketty ist hierfür das beste Beispiel. Der Autor des wohl bedeutendsten Werkes der politischen Ökonomie der letzten Jahrzehnte ist ein kritischer Beobachter seiner Zeit. Der vorliegende Band versammelt seine auf die Finanz- und Eurokrise bezogenen Interventionen der letzten Jahre und führt dabei zugleich in die großen Themen seines internationalen Bestsellers "Das Kapital im 21. Jahrhundert" ein. Kann die Europäische Union der zentrale Gegenspieler eines…mehr

Produktbeschreibung
Wirklich große Ökonomen beschränken sich nicht auf wissenschaftliche Grundlagenwerke, sondern suchen auch die öffentliche Debatte. Thomas Piketty ist hierfür das beste Beispiel. Der Autor des wohl bedeutendsten Werkes der politischen Ökonomie der letzten Jahrzehnte ist ein kritischer Beobachter seiner Zeit.
Der vorliegende Band versammelt seine auf die Finanz- und Eurokrise bezogenen Interventionen der letzten Jahre und führt dabei zugleich in die großen Themen seines internationalen Bestsellers "Das Kapital im 21. Jahrhundert" ein. Kann die Europäische Union der zentrale Gegenspieler eines außer Kontrolle geratenen Finanzkapitalismus werden oder kapituliert sie vor der Macht der Märkte? Wie lässt sich die Eurozone nachhaltig stabilisieren, nachdem die Zentralbank das Schlimmste vorerst abgewendet hat? Die Spekulation gegen einzelne Eurostaaten, so zeigt Thomas Piketty, kann letztlich nur durch die Einführung von Eurobonds und eine Stärkung der europäischen Institutionen verhindert werden. Andernfalls wird der Euro scheitern.
  • Produktdetails
  • C.H. Beck Paperback Bd.6188
  • Verlag: Beck
  • Seitenzahl: 175
  • Erscheinungstermin: 13. März 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 205mm x 126mm x 15mm
  • Gewicht: 242g
  • ISBN-13: 9783406675270
  • ISBN-10: 3406675271
  • Artikelnr.: 41719256
Inhaltsangabe
Vorwort
Teil 1: Tausend Milliarden Dollar (2008-2009)

Soll man die Banker retten?

Tausend Milliarden Dollar

Soll man die Mehrwertsteuer senken?

Obama-Roosevelt - eine trügerische Analogie

Gewinne, Löhne und Ungleichheiten

Das irische Desaster

Zentralbanken bei der Arbeit

Vergessene Ungleichheiten

Fiskalische Lehren aus der Affäre

Bettencourt

Wer wird von der Krise profitieren?
Teil 2: Europa gegen die Markte (2010-2011)

Rekordgewinne der Banken - ein politischer Skandal

Nein, die Griechen sind nicht faul

Europa gegen die Märkte

Die Rolle der Zentralbanken überdenken

Zahlt Liliane Bettencourt Steuern?

Bausteine einer unaufgeregten Debatte über die Vermögenssteuer

Muss man Angst vor der Fed haben?

Der Skandal der irischen Bankenrettung

Japan: Privater Reichtum, öffentliche Schulden

Griechenland: Für eine europäische Bankenabgabe

Wenn das Finanzministerium die Presse manipuliert

Arm wie Jobs

Für eine (schnelle) Neubestimmung des europäischen Projekts

Der Protektionismus: Eine Notlösung
Teil 3: An die Urnen, Burger! (2012-2015)

Französisch-deutsche Divergenzen

François Hollande - ein neuer Roosevelt für Europa?

Die einzige Lösung: Der Föderalismus

Welcher Föderalismus - und wozu?

Jetzt handeln!

Merkollande und die Eurozone - ein kurzsichtiger
Egoismus

Italienische Wahlen: Die Verantwortung Europas

Für eine europäische Vermögenssteuer

Die Krise überwinden - in einem anderen Europa

Kann Wachstum uns retten?

IWF: Nur noch ein kleiner Schritt!

Oligarchie in Amerika

An die Urnen, Bürger!

Ungleichheit von Ägypten bis zum Golf - ein Pulverfass

Was es kostet, ein kleines Land zu sein

Was muss noch passieren, damit sich Europa bewegt?
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Eher enttäuscht ist Ulrike Herrmann vom neuen Buch des Superstar-Ökonomen Thomas Piketty. Nach dem Bestseller "Das Kapital im 21. Jahrhundert" wirkt diese Sammlung von 40 zunächst in Zeitungen erschienenen und nicht mehr überarbeiteten Texte auf sie wie ein eilig nachgeschobenes Produkt. Recht ergiebig ist die Lektüre in ihren strengen Augen nicht: In dieser dichten Zusammenstellung seien einige Redundanzen auffällig, zudem biete die Knappheit der Texte oft nicht den Rahmen für wirklich fundierte Auseinandersetzungen. Immerhin biete das Buch aber einen Ausblick darauf, was für Potenzial in Piketty noch schlummert: Die von ihm nur grob skizzierte Kritik an der Eurozone und dem Neoliberalismus, sowie sein Plädoyer für Eurobonds wäre ohne weiteres ein zweites, großes Buch von angemessenem Umfang und entsprechender Tiefe wert, schreibt Herrmann.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Eine Sammlung leicht verständlich geschriebener Kommentare zu sechs Jahren Eurokrise."
Daniel Stelter, wallstreet-online, 26. März 2015