Das Ende des Geldes, wie wir es kennen (eBook, ePUB) - Hagelüken, Alexander
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  • Produktdetails
  • Verlag: C.H.Beck
  • Seitenzahl: 222
  • Erscheinungstermin: 17.09.2020
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783406757242
  • Artikelnr.: 59980744
Autorenporträt
Inhaltsangabe
Einleitung: Eine neue Epoche bricht an

1. Eine kurze Geschichte des Geldes: Von Blutrache, Tulpenwahn und Fortschritt
Die Ära des Edelmetalls
Italienische Kredite und chinesisches Papiergeld
Schweden und Briten erfinden die Zentralbank
Geld ist ein schlechter Herr
Von Amerika geht eine Finanzkrise aus

2. Münzen und Scheine verschwinden
Chinesen zahlen per Handy, Österreicher bald per Skistock?
Warum die Deutschen am Bargeld hängen

3. Zahlen per Gesicht, Überwachung pur: Wie Amazon, Alibaba und Apple das Bargeld verdrängen
Better than cash
Der große Datenraub
Die Macht der amerikanischen Tech-Konzerne
Die gläsernen Chinesen
Der Weg zur digitalen Diktatur

4. Vom Recht auf Bargeld: Warum die Bürger zahlen sollen, wie sie wollen
«Die Schweiz wird als letztes Land Bargeld abschaffen»
Wie man mit Bar-Obergrenzen die italienische Mafia bekämpft
Die Macht der Bürger

5. Sparers Alptraum: Eine Welt ohne Zinsen
Deutsche sind zum Sparen erzogen - andere Nationen auch
Gewinner und Verlierer
Arm im Alter
Die Wut auf EZB, Fed & Co.

6. Finanzkrise, Alterung, Stagnation: Was die Zinsen noch lange niedrig hält
USA, Deutschland, Japan: Die Zinsen sinken überall seit langem
Flucht in Sicherheit
Die Alterungswelle
Reiche sparen mehr
Das Ende der Inflation

7. Wie Sparer der Zinsfalle entkommen - und warum das gut für die Demokratie ist
Frösche im Topf
Aktien und Immobilien schlagen Zinsprodukte
Deutsche, Österreicher, Schweizer als Verlierer der neuen Zeit
Mehr Finanzbildung
Der Bankrott des traditionellen Sparers
Die Stunde des Staates

8. Fed, EZB & Co.: Zentralbanken krempeln das Leben der Menschen um
Wie die amerikanische Notenbank vorangeht
Finanzkrise 2008: Der Urknall
Die EZB begann spät
Inflation oder Deflation?
Wie ein Italiener den Euro rettete

9. Globale Risiken und der Corona-Schock
Aufblasen, bis es platzt
Arme Mieter und wackelnde Banken
Ein Koreaner lernt, riskante Übernahmen zu hassen
Corona oder Die Stunde der Abrechnung
Unterwegs in Terra incognita

10. Das Endspiel um den Euro
Währungsunion ohne politische Union
Euro-Problem 1: Billige Schulden
Euro-Problem 2: Teure Exporte
Deutschlands schwarze Null hängt über Europa
Ein Pakt für die Zukunft
Ein Gespenst namens Inflation

11. Kryptowährungen greifen Euro und Dollar an
Weltverbesserer und Weltkonzerne
Der Nakamoto-Mythos oder Die Verklärung des digitalen Geldes
A bit of shitcoin: Der Krypto-Hype
Voll halbseiden

12. Facebooks Digitalwährung Libra: Versprechen und Gefahren
Der Angriff auf Euro und Dollar
Eine Chance für die Armen
Ein großartiges Geschäft
Verbrechen & Co.
Wie sicher Libra ist

13. Wie sich das Konzerngeld stoppen lässt
Facebook macht Konzessionen
Mark Zuckerberg umgarnt die US-Regierung
Andere Digitalkonzerne warten schon
Wie Facebook zum doppelten Gorilla wird
Was die Bürger und der Staat tun können

Dank
Zeittafel zur Geschichte des Geldes
Anmerkungen
Personenregister
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 16.09.2020

VON SZ-AUTOREN
Alexander Hagelüken
über Geld
Die Deutschen zahlen gern bar, lieber als andere Nationen. Sie haben dann mehr Kontrolle über ihre Ausgaben. Doch jetzt verdrängen Digitalkonzerne wie Google, Apple oder Alibaba aus China überall das Bargeld. Der Konsument wird dadurch glä-sern wie noch nie. Und das ist nur eine der Arten, auf die sich das Geld gerade so radi-kal wandelt wie sonst nur alle 100 Jahre, so SZ-Redakteur Alexander Hagelüken. Es ist das Ende des Geldes, wie wir es kennen. Wer seine Ersparnisse auf die Bank trägt, bekommt dafür keine Zinsen mehr. Wer spart, wird bestraft, wer Schulden macht, belohnt: Das stellt die Weltsicht Hunderter Millionen Bürger auf den Kopf. Sie zweifeln an Währungen wie dem Euro, die noch dazu wegen der Schuldenberge wackeln, die die Staaten in der Corona-Krise anhäufen. Konkurrenz machen Euro & Co. auch Digitalwährungen wie Bitcoin – und Facebook, das mit Libra ein Konzerngeld herausbringt. Alexander Hagelüken beleuchtet die Hintergründe dieser Entwicklungen und deckt mächtige Interessen auf. Er zeigt, was jeder Bürger tun kann – als Konsument, Sparer und Wähler.
SZ
Alexander Hagelüken: Das Ende des Geldes, wie wir es kennen. Der Angriff auf Zinsen, Bargeld und Staatswährungen. C.H.Beck Verlag 2020. 222 Seiten, 16 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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Perlentaucher-Notiz zur Dlf-Rezension

Rezensent Caspar Dohmen erkennt, dass nicht alles im Buch des wirtschaftspolitischen SZ-Redakteurs Alexander Hagelüken bis zu Ende gedacht ist. Dennoch erhält er nützliche Informationen über das "aktuelle Geldgeschehen". Wie Online-Plattformen das klassische Bankgeschäft ersetzen, welche Freiheit Bargeld bedeutet und worauf wir anstelle von Zinsen setzen sollten, erfährt Dohmen von Hagelüken. Stark, da kenntnisreich und engagiert, findet er die Passagen im Buch, in denen sich der Autor mit wirtschaftspolitischen Handlungsspielräumen der Jetztzeit befasst.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Hagelüken arbeitet sich durch alle Themen rund ums Geld. (...) Nach der Lektüre seines Buchs ist man klüger."
Deutschlandfunk Kultur, Ursula Weidenfeld im Gespräch mit Christian Rabhansl

"Das quellenreiche Buch ist ein wirtschaftlich-politisches Manifest mit vielen überzeugenden Empfehlungen für die deutsche und die europäische Politik. Hagelüken ist ein wichtiger Beitrag zur Finanzbildung gelungen. Seine gut lesbare Analyse sollte in Schulen Pflichtlektüre sein."
Das Parlament

"Eine kompakte tour de raison durch das aktuelle Geldgeschehen."
Deutschlandfunk, Caspar Dohmen