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Pointiert, humorvoll, hintergründig ...
Gibt es eine Demokratie ohne Nebenwirkungen? Finden sich auf dem Europäischen Markt noch Tabus made in Germany? Warum langweilt uns die Pornographie? Kann man schreiben lernen, hat die Literatur noch etwas zu erzählen, und worin liegt der psychologische Nutzen von Altpapier? Juli Zeh, eine der spannendsten und erfolgreichsten Autorinnen ihrer Generation meldet sich mit intelligenten, provokanten und amüsanten Essays zu Wort.
Ausgezeichnet mit dem Per-Olov-Enquist-Preis.
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Produktbeschreibung
Pointiert, humorvoll, hintergründig ...

Gibt es eine Demokratie ohne Nebenwirkungen? Finden sich auf dem Europäischen Markt noch Tabus made in Germany? Warum langweilt uns die Pornographie? Kann man schreiben lernen, hat die Literatur noch etwas zu erzählen, und worin liegt der psychologische Nutzen von Altpapier? Juli Zeh, eine der spannendsten und erfolgreichsten Autorinnen ihrer Generation meldet sich mit intelligenten, provokanten und amüsanten Essays zu Wort.

Ausgezeichnet mit dem Per-Olov-Enquist-Preis.
  • Produktdetails
  • btb Bd.73623
  • Verlag: Btb
  • Seitenzahl: 304
  • Erscheinungstermin: 2. Januar 2008
  • Deutsch
  • Abmessung: 186mm x 116mm x 27mm
  • Gewicht: 280g
  • ISBN-13: 9783442736232
  • ISBN-10: 3442736234
  • Artikelnr.: 22813472
Autorenporträt
Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, Jurastudium in Passau und Leipzig, Studium des Europa- und Völkerrechts. Längere Aufenthalte in New York und Krakau. Ihr Roman "Adler und Engel" (2001) wurde zu einem Welterfolg und ist mittlerweile in 24 Sprachen übersetzt. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem "Deutschen Bücherpreis" (2002), dem "Rauriser Literaturpreis" (2002), dem "Hölderlin-Förderpreis" (2003), dem "Ernst-Toller-Preis" (2003), dem "Carl-Amery-Literaturpreis" (2009) und dem Gerty-Spies-Literaturpreis der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (2009). 2013 wurde sie mit dem"Thomas Mann Preis" für ihr "vielfälgiges Prosawerk" geehrt, 2014 mit dem "Hoffmann-von-Fallersleben-Preis" für zeitkritische Literatur. Juli Zeh lebt in Leipzig.
Rezensionen
"Juli Zeh beobachtet präzis und erzählt poetisch kraftvoll." Neue Zürcher Zeitung

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Juli Zeh schreibe über alles und jedes, und zwar gleich gut und gleich kompetent, lobt Rezensent Samuel Moser diesen Band mit journalistischen Arbeiten der Autorin, der sich dann in seiner Kritik aber ziemlich abarbeitet an der Perfektion dieser Autorin. Denn die scheint ihm nicht ganz geheuer zu sein. "Altklug" oder "weise" so ganz weiß er nicht, wie er die promovierte Juristin und Romanautorin einordnen soll, die, wie er feststellt, noch nicht dreißig war, als sie die meisten der im Band versammelten Texte schrieb. Er bewundert ihr kühles, politisches Denken sowie ihr gleichzeitiges Interesse für Menschenrechte. Am besten gefallen ihm die Reiseberichte, auch wenn manches darin aus seiner Sicht "gefällig" wirkt. Er nimmt auch ihr "poetisches Auge" zur Kenntnis, sucht aber im Band nach Äußerungen zu ihrer Poetologie vergebens. Altbacken findet er einen Text über das "Literarische Ich", enttäuschend und oberflächlich auch Zehs Ausführungen zum Buchmarkt, die ihm außer ein "paar smarten Bonmots" wenig zu bieten hatten.

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