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Sie arbeiten im mittleren Management mehr oder minder bedeutender Unternehmen, sie tragen so klingende Namen wie Hunold, Huber, Lindner oder Glaser, und sie sind schrecklich erschöpft von all den Synergien, Strategien, Hierarchien, Gehaltsforderungen, Terminkollisionen und Verteilungskämpfen am Kaffeeautomaten. Dann ist es so weit: endlich Ferien! Und was machen sie daraus? Die Ferien managen oder die eigene Familie oder das Hotelpersonal, bis allen der Kragen platzt. Oder einen Weg finden, nicht in die Ferien zu fahren.…mehr

Produktbeschreibung
Sie arbeiten im mittleren Management mehr oder minder bedeutender Unternehmen, sie tragen so klingende Namen wie Hunold, Huber, Lindner oder Glaser, und sie sind schrecklich erschöpft von all den Synergien, Strategien, Hierarchien, Gehaltsforderungen, Terminkollisionen und Verteilungskämpfen am Kaffeeautomaten. Dann ist es so weit: endlich Ferien! Und was machen sie daraus? Die Ferien managen oder die eigene Familie oder das Hotelpersonal, bis allen der Kragen platzt. Oder einen Weg finden, nicht in die Ferien zu fahren.
  • Produktdetails
  • detebe Diogenes Taschenbücher Nr.24262
  • Verlag: Diogenes
  • 3. Aufl.
  • Seitenzahl: 186
  • Erscheinungstermin: 28. Mai 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm x 111mm x 15mm
  • Gewicht: 170g
  • ISBN-13: 9783257242621
  • ISBN-10: 325724262X
  • Artikelnr.: 39961064
Autorenporträt
Nach Martin Suters Meinung sollte "in einer Geschichte eine Veränderung stattfinden. Am besten ist dabei eine Veränderung der Hauptfigur". So beschreibt er in seinem ersten Roman "Small World", wie ein Alzheimer-Kranker aus der Gegenwart in die Vergangenheit abgleitet. In "Die dunkle Seite des Mondes" wird die Veränderung durch einen halluzinogenen Pilz hervorgerufen, und in seinem 2010 erschienenen Erfolgsroman "Der Koch" werden Feinschmecker durch Liebesmenüs manipuliert.
Martin Suter wurde 1948 in Zürich geboren. Er arbeitete zunächst als Werbetexter und Creative Director. Seit 20 Jahren schreibt er Romane, Reportagen, Drehbücher und Kolumnen. Nach zahlreichen Auszeichnungen für seinen Erstlingsroman "Small World" tauchen seine Bücher regelmäßig in den Bestsellerlisten auf.

Das meint unsere Redaktion: Selbst ernste Themen bettet Suter in einen spannenden Handlungsrahmen, erzählt wortgewaltig, einfühlsam und humorvoll. Der Leser genießt beste Unterhaltung auf hohem Niveau.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 12.12.2012

Helden der Arbeit
Herr Buchser muss mit seiner Frau in das Hotel Bergruhe fahren. Tatsächlich richtig in den Urlaub, auch wenn er in seiner Firma etwas verpassen könnte. Und zu Hause ist es doch sowieso schöner – und ruhiger. Herr Gruber verordnet seinen Kindern am Sonntag Quality Time mit ihm. Badminton spielen im Regen. Ob sie wollen oder nicht. Schließlich steht es so im Terminplaner.
  Und Herr Schwegler wartet abends im Büro noch die Putzkolonne ab, um die Spuren für den nächsten Morgen zu legen: Zigarettenstummel, fünf halb leere Kaffeebecher und eine scheinbar ungeduldig abgelegte Jacke. Damit es so aussieht, als wäre er schon ganz früh da gewesen. Vor allen anderen. Ein Held der Arbeit, eben. Zumindest nach außen hin. Deshalb fährt er auch mit dem Taxi nach Hause und lässt den BMW in der Tiefgarage stehen. Gut sichtbar für alle Kollegen: Ah, Schwegler ist schon oder noch da.
  In seinem Buch „Abschalten. Die Business Class macht Ferien“ hat der Schweizer Autor Martin Suter seine Kolumnen zu einem bestimmten Thema zusammengefasst: Wie Manager versuchen, Urlaub zu machen oder eher – wie sie versuchen, eben dies zu vermeiden. Ja, die Manager in der Kolumnen-Sammlung sind schon arm dran. Getrieben von ihren Ängsten, im Job nicht gebraucht oder von einem anderen ausgespielt zu werden. Und verfolgt von Beklemmungen, wie sie im Urlaub und ihrer Freizeit mit ihren Kindern umgehen sollen. So richtig gut kennen sie sie ja nicht, und außerdem lassen diese Kinder doch tatsächlich die natürliche Manager-Autorität eiskalt an sich abperlen. Und einfach abmahnen oder entlassen kann man sie ja nicht. Was die Manager-Väter ärgerlich und unheimlich zugleich finden.
  Natürlich, sagt Martin Suter selbst, schreibt er in seinen Satiren nur über die Manager, die es verdient haben und die es schlecht machen. Alles, den Job und das mit der Familie ebenfalls. Die Guten, die gibt es natürlich auch, sagt Suter. Aber die seien ja langweilig.
  Die Geschichten, die Martin Suter erzählt, sind es nicht. So kann der Leser einerseits über diese verrückten Manager staunen, die denken, zwei Stunden Quality Time im Monat mit den Kindern würden sicherlich 18 Jahre Abwesenheit wiedergutmachen. Und andererseits kann sich der Leser auch selbst wiedererkennen. Denn all diese Ängste und Beklemmungen, all diese Einsamkeiten und Verdrucksungen, sie sind doch vor allem eines: zutiefst menschlich.
HANNAH WILHELM
Martin Suter: Abschalten.
Die Business Class macht Ferien. Diogenes. 182 Seiten. 14,90 Euro.

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Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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