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Der Amerikaner Michael zieht mehr aus Mangel an Argumenten, warum er es nicht tun sollte, als aus Neigung mit seiner Frau Sheila und dem gerade geborenen Baby nach Sutri, einem kleinen Städtchen in der Nähe von Rom. Zunächst argwöhnisch beäugt von den Sutrini, die allen Fremden gegenüber zurückhaltend sind, schafft Michael es doch, ihr Vertrauen zu gewinnen.…mehr

Produktbeschreibung
Der Amerikaner Michael zieht mehr aus Mangel an Argumenten, warum er es nicht tun sollte, als aus Neigung mit seiner Frau Sheila und dem gerade geborenen Baby nach Sutri, einem kleinen Städtchen in der Nähe von Rom. Zunächst argwöhnisch beäugt von den Sutrini, die allen Fremden gegenüber zurückhaltend sind, schafft Michael es doch, ihr Vertrauen zu gewinnen.
  • Produktdetails
  • KiWi Taschenbücher .40191
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Originaltitel: Pasquale's nose
  • Seitenzahl: 190
  • Erscheinungstermin: 20. Februar 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 125mm x 22mm
  • Gewicht: 217g
  • ISBN-13: 9783462401912
  • ISBN-10: 3462401912
  • Artikelnr.: 50878320
Autorenporträt
Rips, Michael§Michael Rips, Anwalt und Nebraskaner in fünfter Generation, lebt heute im Chelsea Hotel in New York.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Dieses Reisetagebuch fand Rezensent "Pa." Kurzweilig, und er ist den Schilderungen in dieser Chronik einer etruskischen Kleinstadt bereitwillig gefolgt. Er hat erfahren, dass Pontius Pilatus hier geboren wurde und sich Kaiser Friedrich Barbarossa einst mit dem Papst hier getroffen hat. Der Geschichte der Stadt versuche der amerikanische Autor anhand des Schicksals seiner Außenseiter auf die Spur zu kommen, doch zum Leidwesen des Rezensenten macht er nicht nur die in Sutri lebenden Sutrini zum Gegenstand seiner Beobachtungen, sondern auch sich selbst. Den von keiner Ironie gefilterten "dunklen Ton", der sich dadurch eingeschlichen hat, hat "Pa." als Missklang empfunden.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 29.08.2002

Sinnsuche im Hinterland

Ein amerikanischer Autor mit einer Schwäche für Hotels und Kaffeehäuser verbringt seine Zeit mit der Suche nach dem Sinn seines Lebens und findet selbigen vorübergehend in Italien, wo er sich zum Chronisten einer etruskischen Kleinstadt macht - das ist in Kürze der Inhalt dieses Reisetagebuchs. Daß es Michael Rips nach Sutri verschlagen hat, eine der ältesten und historisch bedeutendsten Kleinstädte Latiums, gleichwohl vom Fremdenverkehr bislang ignoriert, erweist sich als Gewinn. Ob die Sutrini Etrusker, Römer oder Falisker sind, woher das Amphitheater und das Mithreum stammen, wo Pontius Pilatus geboren wurde und was sich während des Treffens zwischen dem Papst und Friedrich Barbarossa ereignet hat, sind Fragen, denen Rips nachgeht. Der Geschichte der Stadt versucht er anhand des Schicksals ihrer Bewohner auf die Spur zu kommen. Seine Lieblingshelden sind Außenseiter und verschrobene Zeitgenossen: Aurellio Mezzadonna, der im bodenlangen seidenen Morgenmantel jede Nacht im Keller seines Palazzos auf hoher See rudert, oder die Frau mit den roten Haaren, die sich bei näherer Inaugenscheinnahme als Mann entpuppt, oder der Stiefelmacher Enrico, der für seine Kunden prachtvolle Reitstiefel nach Maß anfertigt, die jedoch nie passen, da ihr Schöpfer nahezu blind ist. Leider macht der Autor nicht nur die Sutrini zum Objekt seiner Beobachtungen, sondern auch sich selbst. Von keiner Ironie gefiltert, schleicht sich da ein dunkler Ton ein, der dem kurzweiligen Buch schlecht steht.

Pa.

"Ein Parkplatz für Pontius Pilatus. Mein Jahr in einem italienischen Städtchen" von Michael Rips. Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2002. 189 Seiten. Gebunden, 16,90 Euro. ISBN 3-462-03090-6.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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"Michael Rips ist ein zauberhafter Geschichtenerzähler. Seine klare Sprache und sein Blick für Merkwürdigkeiten lassen einen hoffen, dass er bald ein anderes italienisches Städtchen findet." (USA Today)

"Ein vollkommener Lesegenuss für die eigene Flucht nach Italien." (The Daily Telegraph)