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Am 19. Januar 1919 konnten Frauen erstmals auf nationaler Ebene in Deutschland das Wahlrecht ausüben. Nach heftig geführten Auseinandersetzungen war damit ein wichtiges Ziel der "radikalen Frauenbewegung" des Deutschen Kaiserreichs erreicht. Anne-Laure Briatte zeichnet die bislang vernachlässigte Geschichte dieses Zweiges der deutschen Frauenbewegung nach, der sich um die von Minna Cauer herausgegebene Zeitschrift "Die Frauenbewegung" gruppierte. Ihre Analyse der Positionen der "linken" Feministinnen, ihrer Erfolge und ihres Scheiterns füllt eine große Lücke in der Erforschung der deutschen Frauenbewegung.…mehr

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Produktbeschreibung
Am 19. Januar 1919 konnten Frauen erstmals auf nationaler Ebene in Deutschland das Wahlrecht ausüben. Nach heftig geführten Auseinandersetzungen war damit ein wichtiges Ziel der "radikalen Frauenbewegung" des Deutschen Kaiserreichs erreicht. Anne-Laure Briatte zeichnet die bislang vernachlässigte Geschichte dieses Zweiges der deutschen Frauenbewegung nach, der sich um die von Minna Cauer herausgegebene Zeitschrift "Die Frauenbewegung" gruppierte. Ihre Analyse der Positionen der "linken" Feministinnen, ihrer Erfolge und ihres Scheiterns füllt eine große Lücke in der Erforschung der deutschen Frauenbewegung.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 480
  • Erscheinungstermin: 17.01.2020
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783593440989
  • Artikelnr.: 54491939
Autorenporträt
Anne-Laure Briatte, Dr. phil., lehrt und forscht an der Université Sorbonne.
Inhaltsangabe
Inhalt Einleitung 11 Ebenen der Reflexion und theoretische Grundlagen 15 Quellenkorpus und methodologische Ansätze 32 Aufbau 38 Kapitel I »Wir kämpfen um unser Menschenrecht«: Die Entstehung der »radikal«-bürgerlichen Frauenbewegung (1888-1899) 1.Vom Ursprung des Feminismus zur organisierten Frauenbewegung in Deutschland 43 1.1Die Anfänge des Feminismus bis zum Ende der 1880er Jahre 43 Die Ursprünge des deutschen Feminismus 44 Die Frauen während der Revolution von 1848 46 Die Entstehung der deutschen Frauenbewegung49 1.2Der Verein »Frauenwohl«: ein »Kampfverein«52 Minna Cauer53 Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann 58 Die ersten Schritte des Berliner Vereins »Frauenwohl«65 1.3Die feministische Entwicklung des Vereins »Frauenwohl« 67 Innere Konflikte 68 Kurs auf die »Propagandaarbeit« nehmen 71 Ein »Kampfinstrument«: die Zeitschrift Die Frauenbewegung 75 Fazit83 2. Ausdifferenzierung der Tätigkeitsfelder und Spezialisierung der »Radikalen«85 2.1Der Kampf um Frauenbildung und um den Zugang zu qualifizierten Berufen 86 Kritik an der Mädchenbildung 87 Die Vereine der »Frauenbildungsbewegung« und ihre Reformvorschläge 91 Die »Radikalen«: Spezialistinnen oder Impulsgeberinnen?101 2.2Die Sittlichkeitsfrage 103 Die Lage der Prostituierten im Deutschen Kaiserreich104 Kritik an der staatlichen Reglementierung: der Verein »Jugendschutz«106 Die deutsche abolitionistische Bewegung112 2.3Der Kampf um die rechtliche Gleichstellung 116 Ein Zivilrecht, das die Frauen »genau wie Unmündige, Geisteskranke und Verbrecher« behandelt 118 Die Rechtsschutzstellen125 Die Expertinnen: Doktorinnen und Autodidaktinnen128 Fazit134 3.Die Positionierung der »Radikalen« zu den anderen Frauenbewegungen 137 3.1Die »Radikalen« als Opposition im Bund Deutscher Frauenvereine (BDF)137 Die Entstehung des BDF138 Der Konflikt um die Satzung des BDF 143 »Radikale« und »Gemäßigte«150 3.2Annäherungsversuche an die Arbeiterinnenvereine157 Reaktionen auf den Ausschluss der Arbeiterinnenvereine158 Clara Zetkins Politik der »reinlichen Scheidung«160 War eine punktuelle Zusammenarbeit möglich? 164 3.3Die Krisen der Jahre 1898 und 1899: Die »Radikalen« arbeiten ihre Positionen heraus 169 Schlussfolgerungen aus Kapitel I 172 Kapitel II »Wir sind Bürgerinnen des Staates«: Die »Radikalen« als Faktor des politischen Lebens (1899-1908) 1.Der Verband fortschrittlicher Frauenvereine: ein Dachverband nach Maß 179 1.1Eine moderne Kommunikationspolitik für die abolitionistische Bewegung 179 Die Ziele der deutschen abolitionistischen Bewegung 182 »Skandalisierung« und »Propaganda der Tat«186 Polemik um die »Neue Ethik«194 1.2Die Frauenstimmrechtsbewegung als neuer Motor des »radikalen« Flügels 200 Das Gefühl einer doppelten Verspätung 203 Die Bewegung kommt ins Rollen 206 Den Willen zu politischer Teilhabe inszenieren 210 1.3 Die Politik der ausgestreckten Hand gegenüber den Arbeiterinnen 213 Initiativen zu einer Annäherung 214 Ein Schritt nach vorne, zwei zurück 220 Schwierigkeiten und Hindernisse 225 Gründe für das Scheitern 234 Fazit237 2.Die »Radikalen« auf der Suche nach Partnerinnen und Partnern 239 2.1 Gewinn an Einfluss der »Radikalen« im BDF 239 Marie Stritt, Vorsitzende des BDF (1899-1910) 240 Vom BDF übernommene »radikale« Positionen 244 Eine Vermittlerin »radikaler« Ideen im BDF 250 2.2Kurs auf die internationale Frauenbewegung: eine strategische Orientierung 255 Feminismus und Internationalismus 256 Ein kontrollierter Ideentransfer260 Strategische Herausforderungen 267 Fazit 273 3. Teilhabewillige Staatsbürgerinnen275 3.1Die »Radikalen« und das Parlament 275 Eine Bresche in die politische Sphäre 276 Fixierung auf das Parlament 279 Überschätzung des Gewichts des Parlaments im politischen Leben282 3.2Zusammenarbeit mit den linksliberalen Parteien 284 Die Liberalen als die natürlichen Verbündeten der Frauenrechtlerinnen?285 Die Zeit der Enttäuschung 293 Perspektivwechsel 303 3.3Auf der Schule der Staatsbürgerlichkeit 312 Anspruch auf Professionalität in der frauenbewegten Vereinspraxis 312 Die Frauen müssen politisiert werden - aber wie? 315 Die »Neue Frau« 320 Schlussfolgerungen aus Kapitel II 326 Kapitel III »So war selbstverständlich ein fruchtbares und erquickliches Arbeiten ausgeschlossen«: Kohäsionsverlust der »radikalen« Frauenbewegung (1908-1919) 1.Neue Paradigmen und Profilverlust der »Radikalen« 333 1.1Ambivalente Auswirkungen des Vereinsgesetzes von 1908 334 Das Reichsvereinsgesetz von 1908334 Die Frage des Beitritts von Frauen zu politischen Parteien336 Eine zweischneidige Sache für die »Radikalen« 341 1.2Ideologische Konflikte innerhalb der Frauenstimmrechtsbewegung 343 Das allgemeine, gleiche Wahlrecht für beide Geschlechter 344 Das auf die Frauen ausgedehnte Zensuswahlrecht 346 Das demokratische Wahlrecht nur für Frauen? 348 1.3Persönliche Konflikte an der Spitze der »Radikalen«354 Das Dreigestirn an der Spitze zerfällt355 Innerer Dissens 357 Strukturelle Schwäche der »radikalen« Frauenbewegung 363 2. Die »Radikalen« und der Krieg367 2.1Weiblicher Pazifismus in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg 369 Feminismus und Pazifismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts370 Der Nationale Frauendienst 373 Erste Reaktionen der »Radikalen« auf den Ausbruch des Krieges 376 2.2 Pazifistisches Engagement von Frauen 383 Die internationale Frauenfriedensbewegung auf dem Haager Kongress 1915383 Die deutsche Sektion des »Internationalen Frauenausschusses für einen dauernden Frieden« 390 Pazifistisches Engagement in gemischtgeschlechtlichen Friedensorganisationen 392 3.Epilog: Was wurde nach dem Krieg aus den »Radikalen«?401 Minna Cauer verlässt die feministische Bühne404 Neue Prioritätensetzung in der Zwischenkriegszeit409 Schlussfolgerungen aus Kapitel III416 Schluss419 Die Geschichte eines Scheiterns? 419 Feminismus und Politik421 Ausgeschlossene Staatsbürgerinnen und unsichtbare Subjekte der Geschichte 424 Quellen 427 1. Ungedruckte Quellen 427 2. Periodika 427 3. Gedruckte Quellen 428 Literatur433 1.Methodologische und historiographische Fragen 433 2. Deutsche Sozial- und Politikgeschichte 435 3. Frauengeschichte und Frauenbewegungsgeschichte 439 Anhang 453 Vorstandsmitglieder des Verbands fortschrittlicher Frauenvereine (VfF) und des Deutschen Verbands für Frauenstimmrecht (DVF)453 Kurzbiographien455 Abkürzungen487 Abbildungsnachweis488 Danksagung 489
Rezensionen
»Briatte hat die 'radikale' Frauenbewegung auf ihrem Weg ganz offenbar mit Sympathie begleitet. Dies hat jedoch nie ihren wissenschaftlichen Blick getrübt, sodass eine exzellente Arbeit entstanden ist.« Rolf Löchel, literaturkritik.de, 02.03.2020 »Die Lektüre des anschaulich strukturierten Buches eignet sich sowohl als Einstieg und Überblick als auch für vertiefende Studien zur vernachlässigten Geschichte linksliberaler Bestrebungen von Frauen im Kaiserreich. Briatte greift wichtige Thesen aus der Forschung zur Frauenbewegungsgeschichte auf und entwickelt sie am Untersuchungsmaterial weiter. [...] Neu ist darüber hinaus die Betrachtung der 'Radikalen' als ein eigenständiges Netzwerk von Frauen, die sowohl auf persönlicher als auch auf politische Ebene miteinander agierten. Dies unterscheidet die Perspektive von einer reinen Organisationsgeschichte und verleiht den dargestellten Akteurinnen eine Lebendigkeit, die hilft zu verstehen, wie im Kaiserreich um Ideal und Wirklichkeit gerungen werden musste, weil heute selbstverständliche Grundrechte als »radikal' galten.« Andreas Neumann, H-Soz-Kult, 18.05.2020 »Anne-Laure Briatte gebührt das Verdienst, mit ihrer 2013 in Frankreich erschienenen und nun in deutscher Sprache vorliegenden Dissertation eine erste Gesamtdarstellung des sich selbst als 'radikal' bezeichnenden Flügels der deutschen Frauenbewegung erarbeitet zu haben.« Sylvia Schraut, DAMALS, 15.06.2020 »Briatte bietet [...] eine überzeugende Darstellung, die sowohl Details zu den speziellen Tätigkeits- und Problemfeldern wie einen Überblick der Entwicklung dieses 'radikalen' Flügels der bürgerlichen Frauenbewegung liefert.« Laura Pachtner, Sehepunkte, 15.10.2020…mehr