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Dyskalkulie bezeichnet ein mangelhaftes oder falsches Verständnis von Mengen, Zahlen und mathematischen Operationen. Zahlreiche SchülerInnen, Kinder wie Jugendliche, sind davon betroffen. Oft leiden sie unter Angst vor Misserfolg und Schulversagen. Die Autoren erklären neurokognitive Modelle des Zahlenverständnisses und des Rechnens und erläutern Methoden der Dyskalkuliediagnostik. Interventionsstrategien und Trainingsprogramme werden kritisch beleuchtet und auf ihre Wirksamkeit hinterfragt. In der 3. Auflage erweitert um aktuelle Befunde zur Zahlenverarbeitung, neue Diagnostikinstrumente,…mehr

Produktbeschreibung
Dyskalkulie bezeichnet ein mangelhaftes oder falsches Verständnis von Mengen, Zahlen und mathematischen Operationen. Zahlreiche SchülerInnen, Kinder wie Jugendliche, sind davon betroffen. Oft leiden sie unter Angst vor Misserfolg und Schulversagen. Die Autoren erklären neurokognitive Modelle des Zahlenverständnisses und des Rechnens und erläutern Methoden der Dyskalkuliediagnostik. Interventionsstrategien und Trainingsprogramme werden kritisch beleuchtet und auf ihre Wirksamkeit hinterfragt. In der 3. Auflage erweitert um aktuelle Befunde zur Zahlenverarbeitung, neue Diagnostikinstrumente, computerbasierte Trainingsprogramme und neuronale Stimulation. Ein didaktisch aufbereitetes Lehrbuch mit Marginalien, Übungsfragen und Glossar.
  • Produktdetails
  • UTB Uni-Taschenbücher Bd.3066
  • Verlag: Utb; Reinhardt, München
  • Artikelnr. des Verlages: 3066
  • 3., überarb. Aufl., erw. Aufl.
  • Seitenzahl: 256
  • Erscheinungstermin: 17. Juli 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 213mm x 151mm x 20mm
  • Gewicht: 395g
  • ISBN-13: 9783825248093
  • ISBN-10: 3825248097
  • Artikelnr.: 47663806
Autorenporträt
Prof. Dr. Karin Landerl lehrt an der Universität Graz.
Inhaltsangabe
Hinweise zur Benutzung dieses Lehrbuches8Vorwort zur 3. Auflage9Vorwort zur 1. Auflage111 Zahlenverarbeitung und Rechnen bei Erwachsenen161.1 Einleitung161.2 Erste Fallberichte von Patienten mit erworbenen Rechenstörungen181.3 Akalkulie aus der Sicht der klinischen Neuropsychologie und der kognitiven (Neuro-)Psychologie201.4 Neurokognitive Modelle der numerischen Kognition bei Erwachsenen251.5 Zentrale Komponenten der arithmetischen Verarbeitung281.5.1 Basisnumerische Verarbeitung281.5.2 Rechenfertigkeiten401.6 Neuronale Grundlagen der Zahlenverarbeitung und des Rechnens462 Allgemeine Entwicklung der Zahlenverarbeitung und der Rechenleistungen542.1 Zahlenverständnis bei Tieren542.2 Präverbales Verständnis von Numerositäten bei Babys582.3 Theoretische Modelle der präverbalen Verarbeitung von Numerositäten612.3.1 Object Files622.3.2 Vom Akkumulator-Modell zum Approximativen Zahlensystem632.4 Die Entwicklung des Zählens672.5 Symbolische Repräsentation von Numerositäten:Zahlwörter, arabische Zahlen und Transkodieren702.6 Erwerb der arithmetischen Kompetenzen772.7 Fingerrechnen812.8 Der Übergang vom zählenden Rechnen zum Abruf von arithmetischen Fakten822.9 Auswahl der besten Rechenstrategie842.10 Intuitive und kulturelle Mathematik862.11 Geschlechtsunterschiede882.12 Leistungsmotivation, Selbstbild, Emotion und Rechenleistung902.13 Modelle der Entwicklung der Rechenleistung922.13.1 Ein Vier-Stufen-Entwicklungsmodell der Zahlenverarbeitung nach von Aster932.13.2 Entwicklungsmodell der Zahl - Größenverknüpfung nach Krajewski952.13.3 Modell der mathematischen Kompetenzentwicklung nach Fritz und Ricken983 Dyskalkulie1013.1 Definition1013.2 Epidemiologie1043.3 Prognose1053.4 Neurobiologische Befunde1073.5 Typische Symptomatik1083.6 Kognitive Defizite bei Dyskalkulie1143.6.1 Defizite in der kognitiven Repräsentation von Numerositäten1153.6.2 Defizite im Langzeitgedächtnis1243.6.3 Defizite im verbalen Arbeitsgedächtnis1263.6.4 Defizite in den exekutiven Funktionen1283.6.5 Defizite in der visuell-räumlichen Verarbeitung1323.6.6 Defizite in der motorischen Verarbeitung1333.7 Komorbiditäten mit anderen Störungen1363.8 Die Frage der Subtypen1423.9 Dyskalkulie - ein Kausalmodell1494 Diagnostik1544.1 Schulleistungstests1574.2 Tests, die auf neurokognitiven Theorien der Zahlenverarbeitung und des Rechnens basieren1694.3 Synopsis der vorgestellten Verfahren1775 Instruktion, Förderung und Intervention1805.1 Überlegungen zur Mathematikdidaktik1805.1.1 Instruktionsmethoden1825.1.2 Optimierung des Lernprozesses - Scaffolding1845.1.3 Anschauungshilfen1855.1.4 Pragmatische Aspekte der Mathematikdidaktik1895.2 Frühförderprogramme1955.3 Förderung und Intervention bei Dyskalkulie2025.3.1 Allgemeine Überlegungen zur Interventionsplanung2025.3.2 Differenzielle Interventionseffekte2035.3.3 Dyskalkulie-Interventionsprogramme2075.3.4 Besser rechnen durch neuronale Stimulation - derzeit noch Zukunftsmusik2195.4 Synopsis Intervention220Glossar222Literatur230Sachregister250

Hinweise zur Benutzung dieses Lehrbuches 8 Vorwort 9 1 Zahlenverarbeitung und Rechnen bei Erwachsenen 14 1.1 Einleitung 14 1.2 Erste Fallberichte von Patienten mit erworbenen Rechenstörungen 16 1.3 Akalkulie aus der Sicht der klinischen Neuropsychologie und der kognitiven (Neuro-)Psychologie 18 1.4 Neurokognitive Modelle der numerischen Kognition bei Erwachsenen 23 1.5 Zentrale Komponenten der arithmetischen Verarbeitung 26 1.5.1 Basisnumerische Verarbeitung 26 1.5.2 Rechenfertigkeiten 38 1.6 Neuronale Grundlagen der Zahlenverarbeitung und des Rechnens 44 2 Allgemeine Entwicklung der Zahlenverarbeitung und Rechenleistungen 51 2.1 Zahlenverständnis bei Tieren 51 2.2 Präverbales Verständnis von Numerositäten bei Babys 55 2.3 Theoretische Modelle der präverbalen Verarbeitung von Numerositäten 58 2.3.1 Object Files 59 2.3.2 Das Akkumulator-Model 60 2.4 Die Entwicklung des Zählens 63 2.5 Symbolische Repräsentation von Numerositäten: Zahlwörter, arabische Zahlen und Transkodieren 65 2.6 Erwerb der arithmetischen Kompetenzen 72 2.7 Fingerrechnen 76 2.8 Der Übergang vom zählenden Rechnen zum Abruf von arithmetischen Fakten 77 2.9 Auswahl der besten Rechenstrategie 78 2.10 Intuitive und kulturelle Mathematik 80 2.11 Geschlechtsunterschiede 82 2.12 Mathematische Hochbegabung 84 2.13 Modelle der Entwicklung der Rechenleistung 86 2.13.1 Ein Vier-Stufen-Entwicklungsmodell der Zahlenverarbeitung (von Aster et al. 2005) 86 2.13.2 Entwicklungsmodell früher mathematischer Kompetenzen (Krajewski 2003) 88 2.13.3 Modell der mathematischen Kompetenzentwicklung (Fritz et al. 2007) 91 3 Dyskalkulie 94 3.1 Definition 94 3.2 Epidemiologie 98 3.3 Prognose 99 3.4 Neurobiologische Befunde 101 3.5 Typische Symptomatik 102 3.6 Kognitive Defizite bei Dyskalkulie 108 3.6.1 Defizite in der kognitiven Repräsentation von Numerositäten 109 3.6.2 Defizite im Langzeitgedächtnis 119 3.6.3 Defizite im verbalen Arbeitsgedächtnis 120 3.6.4 Defizite in den exekutiven Funktionen 122 3.6.5 Defizite in der visuell-räumlichen Verarbeitung 126 3.6.6 Defizite in der motorischen Verarbeitung 127 3.7 Komorbiditäten mit anderen Störungen 130 3.8 Die Frage der Subtypen 136 3.9 Dyskalkulie - ein Kausalmodell 143 4 Diagnostik 148 4.1 Schulleistungstests 151 4.2 Tests, die auf neuropsychologischen Theorien der Zahlenverarbeitung und des Rechnens basieren 159 4.3 Synopsis der vorgestellten Verfahren 173 5 Instruktion, Förderung und Intervention 176 5.1 Überlegungen zur Mathematikdidaktik 176 5.1.1 Instruktionsmethoden 177 5.1.2 Optimierung des Lernprozesses - Scaffolding 180 5.1.3 Anschauungshilfen 181 5.1.4 Pragmatische Aspekte der Mathematikdidaktik 185 5.2 Frühförderprogramme 189 5.3 Förderung und Intervention bei Dyskalkulie 200 5.3.1 Allgemeine Überlegungen zur Interventionsplanung 200 5.3.2 Differenzielle Interventionseffekte 201 5.3.3 Dyskalkulie-Interventionsprogramme 203 5.4 Synopsis Intervention 211 Glossar 213 Literatur 220 Sachregister 234
Rezensionen
Aus: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft - Andreas Gold - 3/2015
Das [...] Lehrbuch ermöglicht einen umfassenden Blick auf die Symptomatik von Rechenstörungen, auf deren Ursachen und Diagnostik sowie auf Möglichkeiten der Intervention. [...] Das [...] Lehrbuch richtet sich an Interessierte aus Forschung und Praxis und leistet einen wichtigen Beitrag zur Erschließung einer lange vernachlässigten Thematik. [...]

Aus: Logos - Magdalena Jezek - Sept. 2018
[...] Fachlich interessierte LeserInnen erhalten einen kompakten und aktuellen Überblick über den Forschungsstand zum Rechenerwerb, insb. zu neurokognitiven Befunden. Wie gewohnt für den Verlag utb ist die Faktendichte hoch. [...] Als besonders positiv zeichnen sich die kritischen Betrachtungen der einzelnen Theorien und Methoden aus. Die Struktur des Buches ist leserfreundlich. [...] Die AutorInnen erweitern die bisherige Auflage um aktuelle Befunde, was eine Anschaffung der neuen Auflage [...] lohnend macht.