Psycholinguistik - Neurolinguistik - Müller, Horst M.
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Schneller Einstieg auch ohne Vorwissen
Anhand von 14 Lerneinheiten führt das Lehrbuch in zentrale Forschungsgebiete der Psycho- und Neurolinguistik ein. Es wendet sich an Studierende der Linguistik, Psychologie, Medizin, Philosophie und Informatik, die sich mit dem Zusammenhang von Sprache und Gehirn beschäftigen wollen. Grundlegende Erkenntnisse und aktuelle Forschungsmethoden werden vorgestellt.
Der Text ist gut verständlich und mit vielen Abbildungen versehen, so dass Bachelor-Studierenden auch ohne Vorwissen rasch ein Einstieg in die Materie gelingt.
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Produktbeschreibung
Schneller Einstieg auch ohne Vorwissen

Anhand von 14 Lerneinheiten führt das Lehrbuch in zentrale Forschungsgebiete der Psycho- und Neurolinguistik ein. Es wendet sich an Studierende der Linguistik, Psychologie, Medizin, Philosophie und Informatik, die sich mit dem Zusammenhang von Sprache und Gehirn beschäftigen wollen. Grundlegende Erkenntnisse und aktuelle Forschungsmethoden werden vorgestellt.

Der Text ist gut verständlich und mit vielen Abbildungen versehen, so dass Bachelor-Studierenden auch ohne Vorwissen rasch ein Einstieg in die Materie gelingt.
  • Produktdetails
  • UTB Uni-Taschenbücher Bd.3647
  • Verlag: Utb; Fink (Wilhelm
  • Artikelnr. des Verlages: UTB3647
  • Seitenzahl: 203
  • Erscheinungstermin: 23. Januar 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 149mm x 12mm
  • Gewicht: 280g
  • ISBN-13: 9783825236472
  • ISBN-10: 3825236471
  • Artikelnr.: 34569405
Autorenporträt
Müller, Horst M.
Horst M. Müller ist apl. Professor und Leiter der AG Experimentelle Neurolinguistik an der Universität Bielefeld. 1985 Staatsexamen (Biologie/Germanistik), 1986 Magister Artium (Linguistik), 1987 Diplom (Neurobiologie). 1988 Dr. phil. (Linguistik), 1993 Dr. rer. nat. (Neurobiologie), 1997 Habilitation (Linguistik). Lehrtätigkeit in den Bereichen Linguistik, Klinische Linguistik und Kognitive Neurowissenschaft. Wichtige Buchpublikationen: Evolution, Kognition und Sprache (1987); Sprache und Evolu
Inhaltsangabe
Vorwort 9 1. Sprache als Forschungsfeld der Linguistik, Psychologie und Neurowissenschaft 11 1.1 Sprachwissenschaft: Introspektion und Empirie 12 1.2 Psycholinguistik: Sprache als kommunikatives Verhalten 16 1.3 Neurolinguistik: Klinische und experimentelle Fragestellungen 18 2. Modellvorstellungen zur Sprachverarbeitung 21 2.1 Modular oder holistisch? 21 2.2 Bottom-up vs. Top-down? 24 2.3 Levelts Modell der Sprachproduktion: inkrementell und modular 25 2.4 Interaktive Modelle und Parallelverarbeitung 28 3. Wortverarbeitung und mentales Lexikon 32 3.1 Objekterkennung und Wissensrepräsentation 32 3.2 Rezeption auf der Wortebene: Das Kohortenmodell 36 3.3 Schema, mentales Modell, mentales Lexikon 39 4. Der kindliche Spracherwerb 43 4.1 Zum Verhältnis von Sprachevolution und Sprachentwicklung 43 4.2 Die kindliche Sprachentwicklung 45 4.3 Die Stufen des Spracherwerbs 47 5. Mehrsprachigkeit und Störungen der Sprachentwicklung 56 5.1 Zweitspracherwerb - das bilinguale Gehirn 56 5.2 Störungen der Sprachentwicklung 59 5.3 Existiert ein zeitkritisches Fenster für den Spracherwerb? 62 6. Spezialisierung der Hemisphären - Sprachlateralität 68 6.1 Händigkeit und Sprache 72 6.2 Komplementäre Hemisphärenspezialisierung 75 6.3 Erfahrungen mit Split-Brain-Patienten 78 7. Sprachstörungen durch Hirnschädigung 83 7.1 Die Anfälligkeit des Systems: Ursachen von Aphasie 83 7.2 Formen der Aphasie 87 7.3 Diagnostik und Therapie aphasischer Störungen 92 8. Die Messung von Verhalten und Reaktionen 97 8.1 Behaviorale Tests der Psycholinguistik 97 8.2 Die Messung von Reaktionszeiten 103 8.3 Registrierung von Blickbewegungen (eye tracking) 105 9. Klinische Untersuchungen zur Sprachfunktion 110 9.1 Eingriffe ins Gehirn: Intrakraniale Ableitungen und Stimulationsexperimente 110 9.2 Die Betäubung einer Hirnhälfte: Der Wada-Test 118 9.3 Die magnetische Reizung von Kortexbereichen: rTMS 120 10. Elektrophysiologische Methoden 124 10.1 Die Haut als Fenster zur Kognition: Messung der elektrodermalen Aktivität (EDA) 124 10.2 EEG und MEG zur Messung der elektrischen Hirnaktivität 127 10.3 Die Ermittlung des ereigniskorrelierten Potentials (ERP) 131 10.4 Spektrale Kohärenz und Phasensynchronisation 135 11. Sprachverarbeitung: Einblicke in das arbeitende Gehirn 137 11.1 Funktionelle Bildgebung 137 11.2 Exogene ereigniskorrelierte Potentiale 140 11.3 Endogene ereigniskorrelierte Potentiale 142 12. Blutflussmessung, metabolische Methoden und funktionelle Bildgebung 149 12.1 Die Messung des zerebralen Blutflusses (CBF) 149 12.2 Die Positronenemissionstomographie (PET) 151 12.3 Die Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) 155 12.4 Die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) 157 13. Sprache als Leistung interagierender Netzwerke 164 13.1 Persistente Hirnregionen oder transiente Netzwerke? 164 13.2 Oszillatorische Aktivität und Synchronisation von Nervenzellverbänden 166 13.3 Die oszillatorische Stimulation von Neuronen 171 14. Die Zukunft neurolinguistischer Modelle zur Sprachfunktion 173 14.1 Das Gehirn verstehen: Metaphern zur Erklärung der Hirnfunktion 173 14.2 Antike und historische Technikmetaphern 175 14.3 Neuzeitliche Modelle zur Hirnfunktion 178 15. Literaturverzeichnis 184 16. Sachregister 197