Leitlinien zur Diagnostik und Therapie von Angsterkrankungen
Zur Bildergalerie
54,99 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

    Broschiertes Buch

Seit dem Erscheinen des 1. Bandes (Behandlungsleitlinie Schizophrenie) der Praxisleitlinien in Psychiatrie und Psychotherapie 1998 hat sieh die Diskussion iiber die Notwendigkeit und Qualitat von Leitlinien intensiviert. Leitlinien orientieren sieh am Referenzbereich diagnosti scher und therapeutischer Evidenz; sie sollen den Arzt nieht binden, driicken aber doch eine gewisse Verbind lichkeit aus. Sie miissen dem jeweiligen Stand des Wis sens angepa6t werden und sollten sieh - in Anlehnung an 70 SGB V - auf das Ausreichende und ZweckmaBige beschranken, das Notwendige nieht iiberschreiten und…mehr

Produktbeschreibung
Seit dem Erscheinen des 1. Bandes (Behandlungsleitlinie Schizophrenie) der Praxisleitlinien in Psychiatrie und Psychotherapie 1998 hat sieh die Diskussion iiber die Notwendigkeit und Qualitat von Leitlinien intensiviert. Leitlinien orientieren sieh am Referenzbereich diagnosti scher und therapeutischer Evidenz; sie sollen den Arzt nieht binden, driicken aber doch eine gewisse Verbind lichkeit aus. Sie miissen dem jeweiligen Stand des Wis sens angepa6t werden und sollten sieh - in Anlehnung an
70 SGB V - auf das Ausreichende und ZweckmaBige beschranken, das Notwendige nieht iiberschreiten und den Kosten/Nutzen-Aspekt nieht au6er Acht lassen. Es gehOrt zu den genuinen Aufgaben der medizi nisch -wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Leitlinien zu entwiekeln und ihren Praxistransfer zu gewahrleisten. Urn die Vielzahl - zum Teil von verschiedenen Organisa tionen - entwiekelter Leitlinien in ihrer Qualitat zu si chern und zu optimieren, hat die Arztliehe Zentralstelle Qualitatssieherung (AZQ) eine Clearingstelle eingerieh tet. Die entwickelte Checkliste zur Beurteilung von Leit linien stellt das formale Bewertungsinstrument dar (AZQ 1998). Mit Hilfe dieser Bearbeitungskriterien, die auch von der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlieh Me dizinischer Fachgesellschaften (AWMF) anerkannt wer den, konnen die von den zustandigen Fachgesellschaften entwickelten Leitlinien fiir spezielle Krankheitsbilder und Behandlungsformen auch selbst evaluiert werden. Die Deutsche Gesellschaft fiir Psychiatrie, Psychothe rapie und Nervenheilkunde (DGPPN) arbeitet intensiv VI Vorwort an der Entwicklung des konzeptuellen und instrumentel len Rustzeugs fur die Einfuhrung qualitatssichernder MaBnahmen in Psychiatrie und Psychotherapie.
  • Produktdetails
  • Verlag: Steinkopff
  • 2000.
  • Seitenzahl: 140
  • Erscheinungstermin: 1. Mai 2000
  • Deutsch
  • Abmessung: 203mm x 127mm x 7mm
  • Gewicht: 135g
  • ISBN-13: 9783798511910
  • ISBN-10: 3798511918
  • Artikelnr.: 09261514
Inhaltsangabe
1 Einleitung.- 1.1 Begriffsbestimmungen: Richtlinien, Leitlinien, Empfehlungen.- 1.2 Konsensuskonferenz.- 1.3 Vorgehen bei der Konsensuskonferenz "Diagnostik und Therapie von Angsterkrankungen".- 1.3.1 Veranstalter, Organisation, Teilnehmer, Sponsoren.- 1.3.2 Thematik der Konsensuskonferenzen.- 2 Diagnostik.- 2.1 Wer diagnostiziert?.- 2.2 Ziele der Diagnostik, Aufgaben von Hausarzt und Spezialist.- 2.3 Basisdiagnostik.- 2.4 Im Einzelfall nützliche zusätzliche Diagnostik.- 2.5 Überflüssige Maßnahmen.- 3 Therapie.- 3.1 Allgemeine Vorbemerkungen.- 3.1.1 Therapieziele.- 3.1.2 Behandlungsschritte, Behandlungsverfahren, Priorisierung.- 3.1.3 Non-Response, Therapieresistenz, Kombinationsbehandlungen.- 3.1.4 Praktisches Vorgehen.- 3.2 Spezifische Phobien.- 3.3 Panikstörung mit/ohne Agoraphobie bzw. Agoraphobie mit/ohne Panikstörung.- 3.3.1 Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) [IA].- 3.3.2 Entspannungsverfahren [IIC].- 3.3.3 Psychodynamische Psychotherapie (PDP) [IIIA].- 3.3.4 Andere Psychotherapieverfahren [IIIA].- 3.3.5 Psychopharmakotherapie.- 3.3.5.1 Imipramin [IB, evt. IA].- 3.3.5.2 Andere tri-und tetrazyklische Antidepressiva [IB, evtJA].- 3.3.5.3 Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) [IB, evt. IA].- 3.3.5.4 Monoaminoxidasehemmer (MAO-Hemmer) [IV].- 3.3.5.5 Andere Antidepressiva [IV].- 3.3.5.6 Benzodiazepine [IB].- 3.3.5.7 Andere Medikamente.- 3.3.5.8 Medikamente mit nicht belegter Wirksamkeit.- 3.3.6 Kombinationstherapien.- 3.4 Soziale Phobie.- 3.4.1 Kognitive Verhaltenstherapie [IA].- 3.4.2 Psychodynamische Psychotherapie [V].- 3.4.3 Psychopharmakotherapie.- 3.4.3.1 MAO-Hemmer [IIC, IIIA].- 3.4.3.2 Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) [IIIB; für Paroxetin IIB].- 3.4.3.3 Andere Antidepressiva mit wahrscheinlicher Wirksamkeit.- 3.4.3.4 Benzodiazepine [IB].- 3.4.3.5 Betarezeptorenblocker [IV].- 3.4.3.6 Nicht untersuchte sowie unwirksame Medikamente.- 3.4.4 Kombinationsbehandlungen, Non-Response und Therapieresistenz.- 3.5 Generalisierte Angsterkrankung (GAD).- 3.5.1 Kognitive Verhaltenstherapie [IIA].- 3.5.2 Psychodynamische Psychotherapie [IIIB bis V].- 3.5.3 Andere Psychotherapieverfahren.- 3.5.4 Psychopharmakotherapie.- 3.5.4.1 Tri-und tetrazyklische Antidepressiva [IB].- 3.5.4.2 Serotoninwiederaufnahmehemmer [IIB].- 3.5.4.3 Andere Antidepressiva.- 3.5.4.4 Benzodiazepine [IB].- 3.5.4.5 Buspiron [IB].- 3.5.4.6 Neuroleptika [IIB].- 3.5.4.7 Andere Medikamente mit wahrscheinlicher Wirksamkeit.- 3.5.4.8 Medikamente mit nicht belegter Wirksamkeit.- 3.5.5 Kombinationsbehandlungen und Non-Response/Therapieresistenz.- 4 Kurzform der Leitlinien: Praktisches Vorgehen.- 4.1 Diagnostik.- 4.1.1 Anamnese.- 4.1.2 Körperliche Untersuchung und somatische Basis- und Zusatzdiagnostik.- 4.1.3 Aufgaben für den Spezialisten.- 4.2 Therapie.- 4.2.1 Algorithmen zur Behandlung von Angsterkrankungen.- Algorithmus 1: Behandlung Spezifischer Phobien.- Algorithmus 2: Behandlung der Panikstörung mit/ohne Agoraphobie.- Algorithmus 3: Behandlung der Sozialen Phobie.- Algorithmus 4: Behandlung der Generalisierten Angststörung.