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Selbstliebe - die Voraussetzung für das Gelingen einer jeden Beziehung …
Die wesentlichste Beziehung - ich mit mir
Ehe wir eine harmonische und glückliche Beziehung eingehen können, ist es meiner Ansicht nach unerlässlich, mit uns selbst Harmonie zu finden, uns selbst glücklich machen zu können und uns selbst die Partnerin/der Partner zu sein, die/den wir uns wünschen. Oder wollen Sie wirklich darauf warten, dass Ihr Du Sie erst glücklich macht? Mir ist klar, dass ich mit dieser Überzeugung nicht überall auf Gegenliebe stoßen werde, weil in unserem Kulturkreis Selbstliebe nicht gerade…mehr

  • Geräte: eReader
  • ohne Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 2.02MB
Produktbeschreibung
Selbstliebe - die Voraussetzung für das Gelingen einer jeden Beziehung …

Die wesentlichste Beziehung - ich mit mir

Ehe wir eine harmonische und glückliche Beziehung eingehen können, ist es meiner Ansicht nach unerlässlich, mit uns selbst Harmonie zu finden, uns selbst glücklich machen zu können und uns selbst die Partnerin/der Partner zu sein, die/den wir uns wünschen. Oder wollen Sie wirklich darauf warten, dass Ihr Du Sie erst glücklich macht?
Mir ist klar, dass ich mit dieser Überzeugung nicht überall auf Gegenliebe stoßen werde, weil in unserem Kulturkreis Selbstliebe nicht gerade salonfähig ist.
Wie oft erlebe ich die teils erstaunten, teils offen ablehnenden Gesichtsmienen der Menschen in meinen Seminaren, wenn ich ihnen die Wesentlichkeit ihrer Selbstliebe ans Herz lege. Aber erst wenn es uns selbst gut geht, wenn wir uns selbst glücklich gemacht haben, können wir für andere sorgen. Im Flugzeug werden Sie auch angeleitet, die Sauerstoffmaske erst selbst anzulegen, damit Sie anderen eine echte Hilfe sein können.
Wollen wir wirklich warten, bis andere uns mit ihrer Liebe glücklich machen?
Meiner Erfahrung nach kann dies nicht funktionieren. Eigenliebe ist in meinen Augen wie der Boden eines Fasses: Wenn dieser nicht gegeben ist, können andere noch so viel Liebe hineingießen, dieses bodenlose Fass wird niemals voll. Abgesehen davon füllt keiner gern etwas in ein Fass ohne Boden - das wäre Sisyphusarbeit.
Denken Sie doch einmal an jene Menschen in Ihrem Umfeld, die sich selbst ganz und gar nicht lieben, wertschätzen oder achten können, die unachtsam und lieblos mit sich selbst umgehen, die sich selbst ständig klein machen und gnadenlos kritisieren - fühlen sich diese nicht sehr bedürftig an? Sind sie nicht ganz besonders geltungssüchtig und stets auf der Suche nach Bestätigung, nach Lob und Anerkennung, nach Bewunderung von außen? Wie fühlen Sie sich in Gegenwart solcher Personen?
Und bringt es tatsächlich etwas, wenn man solche Personen lobt, bewundert oder anerkennt? Ändert dies irgendetwas an ihrem Verhalten und ihrer Einstellung sich selbst gegenüber?
Vielleicht kennen Sie den Witz, wo sich zwei Psychiater treffen und der eine den anderen fragt, ob er auch schon gehört hat, dass man sich selbst lieben soll. Dieser meint, ja, das habe er auch schon gehört und sogar schon versucht … "Und ist es Ihnen gelungen?", fragt der eine Kollege und der andere antwortet: "Ja, aber es beruht nicht auf Gegenseitigkeit."
Khalil Gibran drückt es pointiert aus:
"Und Gott sprach: Liebe deinen Feind. Und ich folgte ihm und liebte mich selbst."
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich die längste Zeit meines Lebens auf genau dieser Schiene unterwegs war - möglicherweise, weil ich auch als Ärztin in einem psychiatrischen Krankenhaus gearbeitet habe.
Daher bin ich auch so sensibilisiert für dieses Thema und erkenne ein solches Verhalten rasch bei anderen. Aber letztlich ist es mir gelungen, mich als die anzunehmen, die ich bin, mir selbst Wertschätzung und Achtung entgegenzubringen, ja mich sogar zu mögen - und ab und zu sogar von Herzen zu lieben.
Nicht zuletzt deshalb, weil ich - meinem Anspruch nach Gerechtigkeit folgend - nicht von anderen etwas erwarten oder mir wünschen möchte, wozu ich selbst nicht bereit bin. Mit diesem Argument habe ich mich übrigens selbst von der Wesentlichkeit meiner Selbstliebe überzeugt.
  • Produktdetails
  • Verlag: Acabus Verlag
  • Seitenzahl: 234
  • Erscheinungstermin: 04.02.2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783862822638
  • Artikelnr.: 40416281
Autorenporträt
Michelle Haintz studierte Philosophie, Psychologie und Theaterwissenschaften, besuchte danach die Wiener Kunstschule sowie eine Schauspielschule und promovierte 1984 schließlich in Medizin an der Universität Wien. Sie arbeitete unter anderem als technische Zeichnerin, Regieassistentin, Restauratorin und Sekundarärztin in einem psychiatrischen Krankenhaus, bevor sie sich 1986 von der Schulmedizin abwandte. Seitdem ist sie als freischaffende Künstlerin und Seminarleiterin aktiv und veröffentlichte bereits mehrere Bücher zu dem Thema Lebenshilfe.