Französische Philosophen im Gespräch - Rötzer, Florian
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Die meisten der hier befragten Theoretiker suchen nicht bestehende Denkgebäude auszubauen oder sie in traditionell kritischer Absicht anzugreifen, sondern begreifen das Denken als eine Art der Herausforderung mit dem, was es (noch) nicht zu begreifen vermag. Die Maxime der Kritischen Theorie, die Adorno in seiner Negativen Dialektik erhoben hatte, daß das Denken gegen sich selbst zu denken habe, könnte man als Motiv auch der Ansätze von Baudrillard, Derrida, Lyotard, Castoriadis, Virilio oder Levinas ansetzen....In diesem von übergreifenden Normen freien Feld können experimentelle Denkanstöße…mehr

Produktbeschreibung
Die meisten der hier befragten Theoretiker suchen nicht bestehende Denkgebäude auszubauen oder sie in traditionell kritischer Absicht anzugreifen, sondern begreifen das Denken als eine Art der Herausforderung mit dem, was es (noch) nicht zu begreifen vermag. Die Maxime der Kritischen Theorie, die Adorno in seiner Negativen Dialektik erhoben hatte, daß das Denken gegen sich selbst zu denken habe, könnte man als Motiv auch der Ansätze von Baudrillard, Derrida, Lyotard, Castoriadis, Virilio oder Levinas ansetzen....In diesem von übergreifenden Normen freien Feld können experimentelle Denkanstöße ansetzen, die neue Felder und Kategorien oder neue Deutungen von Phänomenen zu erschließen suchen, ohne auf Universalität bzw. Totalität zu bestehen. Die »Theorie-Fiktionen« (Virilio) bewegen sich suchend in einer Ordnung des Möglichen, wonach die Forderung nach Ja- oder Nein-Entscheidungen oder die nach Verifizierung oder Falsifizierung zu früh einsetzt....Hinter dem verschieden verarbeiteten Zeitkern der philosophischen Selbstverständigung geht es um die Ausbildung einer neuen Konstellation der Rationalität und damit um ein neues Selbstverständnis dessen, was Philosophie, diesseits und jenseits disziplinärer Institutionalisierung, noch sein könnte. Die Relationen zwischen der Ethik und dem Wissen, zwischen dem Darstellbaren und dem Undarstellbaren, zwischen Begründung und Erfindung, zwischen ausgrenzbaren Diskursfeldern, die bestimmten Regeln unterworfen sind, und Erkundungsbewegungen, die nicht normalisierbar sind, müssen daher erneut dekonstruktiv befragt oder neu definiert werden. Die folgenden Gespräche stellen einige der Suchbewegungen vor, die mögliche Wege markiert haben.
  • Produktdetails
  • Verlag: Boer / Books on Demand
  • 2., überarb. Aufl.
  • Seitenzahl: 164
  • Erscheinungstermin: 28. Juli 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 205mm x 135mm x 11mm
  • Gewicht: 219g
  • ISBN-13: 9783924963217
  • ISBN-10: 3924963215
  • Artikelnr.: 25527015
Autorenporträt
Florian Rötzer, geb. 1953, lebt als freier Autor in München, Mitarbeiter beim Projekt Telepolis (München). Veröffentlichungen (u.a.): Französiche Philosophen im Gespräch, München 1985; Kunst Machen. Gespräche und Essays, München 1990 (zus. mit Sara Rogenhofer); Digitaler Schein, Frankfurt a.Main 1991; Philosophen-Gespräche zur Kunst, München 1991; Strategien des Scheins. Kunst - Computer - Medien (zus. mit Peter Weibel), München 1991; Cyberspace. Zum medialen Gesamtkunstwerk, München 1993 (zus. mit Peter Weibel); Künstliche Spiele, München 1993 (zus. mit Georg Hartwagner und S. Iglhaut); Vom Chaos zur Endophysik, München 1994; Schöne neue Welten?, München 1995; Die Telepolis. Urbanität im digitalen Zeitalter, Mannheim 1995