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"Wir alle, die wir träumen und denken, sind Hilfsbuchhalter, wir führen Buch und erleiden Verluste." Fernando Pessoa
Lissabon ist die weiße Stadt am Meer, in der sich Traum und Sehnsucht treffen. Keiner konnte ihre Melancholie und Einsamkeit besser ermessen als Fernando Pessoa. Hinter immer neuen Masken schlüpft er durch die engen Gassen, um mit jedem Blick eine neue Szene des großen Welttheaters zu erhaschen.…mehr

Produktbeschreibung
"Wir alle, die wir träumen und denken, sind Hilfsbuchhalter, wir führen Buch und erleiden Verluste." Fernando Pessoa

Lissabon ist die weiße Stadt am Meer, in der sich Traum und Sehnsucht treffen. Keiner konnte ihre Melancholie und Einsamkeit besser ermessen als Fernando Pessoa. Hinter immer neuen Masken schlüpft er durch die engen Gassen, um mit jedem Blick eine neue Szene des großen Welttheaters zu erhaschen.
  • Produktdetails
  • Fernando Pessoa Werkausgabe
  • Verlag: Ammann
  • Originaltitel: Livro do Desassossego
  • 6. Aufl.
  • Seitenzahl: 576
  • Erscheinungstermin: 13. Mai 2003
  • Deutsch
  • Abmessung: 239mm x 167mm x 48mm
  • Gewicht: 950g
  • ISBN-13: 9783100608130
  • ISBN-10: 3100608135
  • Artikelnr.: 30844673
Autorenporträt
Pessoa, Fernando
Fernando Pessoa (1888-1935), der bedeutendste moderne Dichter Portugals, ist auch bei uns mit dem »Buch der Unruhe« bekannt geworden. Einen Großteil seiner Jugend vebrachte er in Durban, Südafrika, bevor er 1905 nach Lissabon zurückkehrte, wo er als Handelskorrespondent arbeitete und sich nebenher dem Schreiben widmete. 1912 begann seine Tätigkeit als Literaturkritiker und Essayist. Er schuf nicht nur Gedichte und poetische Prosatexte verschiedenster, ja widersprüchlichster Art, sondern Verkörperungen der Gegenstände seines Denkens und Dichtens: seine Heteronyme, darunter Alberto Caeiro, Ricardo Reis, Álvaro de Campos - und er schrieb eben auch als Pessoa, das im Portugiesischen so viel wie »Person, jemand« bedeutet.

Koebel, Inés
Inés Koebel, geboren in Bamberg, arbeitete als Buchhändlerin und freie Feature Autorin. Sie übersetzt aus dem Französischen und Portugiesischen, hat den Band 'Brasilien erzählt' (S.Fischer 1994) ediert und ist Mitherausgeberin der neuenPessoa-Werkausgabe, zuletzt erschien von ihr der Band 'Er selbst' . Neben dem 'Buch der Unruhe' hat sie die Gedichte von Álvaro de Campos, Alberto Caeiro und Ricardo Reis übertragen sowie Baron von Teive und Pessoas statisches Drama 'Der Seemann'.
Rezensionen
Pessoa ist ein Genie, der wie die anderen Autoren, die ich besonders schätze, darüber schreibt, wie wir die Welt lesen. André Aciman Focus 20191116

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Eine Kunst für sich, und keine geringe, ist es, so der Rezensent Florian Borchmeyer, diesen zentralen Text des 20. Jahrhunderts vorzulesen. Vor allem dürfe man nicht in die Falle tappen, im Vortrag Dramatisierungen anzubringen, wo es im Text recht eigentlich keine gibt. Ausführlich beschäftigt sich Borchmeyer daher erst einmal mit dem Text selbst, der zu Lebzeiten des Verfassers nie erschienen ist. Es geht um das Verhältnis von Traum und Leben - wo allerdings bei Calderon noch eine Verbindung zwischen beidem bestand, kann Pessoa in seiner autobiografischen Figur des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares nur noch die totale Weltlosigkeit der Lebensträume konstatieren. Der Vorleser Udo Samel macht seine Sache, so Borchmeyer, "grandios", er lese mit der "meditativen Ruhe", die dem Text gerecht wird.

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