Vom Arbeiterkind zur Professur
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Noch immer gibt es große Hürden für einen Bildungsaufstieg - nach wie vor stammt nur eine Minderheit der Professorinnen aus der Arbeiterklasse. Was bedeutet es diesen Aufsteigerinnen, eine Professur erreicht zu haben? Wie erleben sie die Universität und das Versprechen der Chancengleichheit? Und wie haben ihre eigenen Aufstiegserfahrungen sie als Wissenschaftlerinnen geprägt?Erstmals äußern sich in diesem Buch Professorinnen unterschiedlicher Fächer zu ihrem »Klassenübergang« und zur Verknüpfung von sozialer Herkunft und Wissenschaft. Gerahmt werden die persönlichen Schilderungen durch…mehr

Produktbeschreibung
Noch immer gibt es große Hürden für einen Bildungsaufstieg - nach wie vor stammt nur eine Minderheit der Professorinnen aus der Arbeiterklasse. Was bedeutet es diesen Aufsteigerinnen, eine Professur erreicht zu haben? Wie erleben sie die Universität und das Versprechen der Chancengleichheit? Und wie haben ihre eigenen Aufstiegserfahrungen sie als Wissenschaftlerinnen geprägt?Erstmals äußern sich in diesem Buch Professorinnen unterschiedlicher Fächer zu ihrem »Klassenübergang« und zur Verknüpfung von sozialer Herkunft und Wissenschaft. Gerahmt werden die persönlichen Schilderungen durch ausgewählte Beiträge aus der Ungleichheitsforschung, u.a. von Christoph Butterwegge, Michael Hartmann und Andrea Lange-Vester.
  • Produktdetails
  • Gesellschaft der Unterschiede 54
  • Verlag: Transcript
  • Seitenzahl: 434
  • Erscheinungstermin: März 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 225mm x 152mm x 35mm
  • Gewicht: 670g
  • ISBN-13: 9783837647785
  • ISBN-10: 3837647781
  • Artikelnr.: 57973331
Autorenporträt
Forschungsinteressen umfassen die Biographieforschung, die Ungleichheitssoziologie und die Vergleichssoziologie. In seiner Dissertation vergleicht er die Auswirkungen sozialer Hintergründe auf die Karrierewege von Professoren verschiedener Fachrichtungen.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Rezensent Uwe Schütte erfährt aus dem von Julia Reuter, Markus Gamper, Christina Möller und Frerk Blome herausgegebenen Band durchaus Bekanntes über den Hürdenlauf deutscher Arbeiterkinder auf dem Weg zur Professur. Dass das Versprechen "Aufstieg durch Bildung" eine Lüge ist, weiß er schon, bekommt es von den Autoren aber noch einmal in "aller wissenschaftlichen Ausführlichkeit" soziologisch dargelegt. Spannender dagegen findet er die im Band enthaltenen autobiografischen Essays von Professorinnen und Professoren über ihren eigenen Weg nach oben. Die Wege sind unterschiedlich, aber die Erfahrungen von Ablehnung und lebenslangen Unsicherheitsgefühlen gleichen sich, stellt Schütte betrübt fest.

© Perlentaucher Medien GmbH
»Es ist das besondere Verdienst der Herausgeberinnen, mit diesem Buch ein noch immer wirksames Tabu in der akademischen Welt zu brechen, indem die darin zu Wort kommenden Professorinnen die eigene soziale Herkunft und Lebensgeschichte thematisieren und als wichtigen Ungleichheitsfaktor entlarven.« Angela Graf, H-Soz-u-Kult, 18.11.2020 »Die Auswahl ist [...] in den verschiedenen Bereichen Alter, Sexualität, mit oder ohne Einwanderungsgeschichte und Fachgebiet breit gestreut und ermöglicht so einen guten Einstieg in das Thema.« Michael Lausberg, www.scharf-links.de, 08.11.2020 »In diesem Buch [sollten] sehr viele verschiedene Gruppen eine interessante Lektüre finden, angefangen von Professorinnen selbst, über Promovierende und Studierende, bis hin zu Politikerinnen, Journalistinnen und zur breiten Öffentlichkeit. Es warten spannende Einblicke in die Wege zur Professur, aber auch vielfältige Angebote zur kritischen Reflexion des hierarchischen Gesellschaftssystems.« Andreas Hadjar, Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 3 (2020) O-Ton: »Bei Bildungschancen ist die soziale Klasse viel wirkmächtiger als das Geschlecht« - Christina Möller im Interview bei Hertz 87.9 am 07.10.2020. O-Ton: »Von Chancengleichheit für Arbeiterkinder sind wir weit entfernt« - Christina Möller im Interview bei Moment am 14.09.2020. O-Ton: »Die Tendenz einer sozialen Schließung steigt« - Christina Möller im Interview beim vorwärts am 03.09.2020. »Dies Sachbuch ist herzergreifend und macht Hoffnung. Auch wenn die Hoffnung, wissenschaftlich, wie im Buch beschrieben, nicht begründet ist.« Christoph Bannat, www.textem.de, 05.08.2020 »Was den soziologischen Wälzer [...] jenseits der Fachgemeinde interessant macht, ist sein umfangreicher Mittelteil: darin gehen 19 ProfessorInnen in autobiografischen Essays der Frage nach, wie sie - gegen alle Widerstände des Bildungssystems - ihren (im einschlägigen Fachjargon) soziokulturellen Extremaufstieg per sozialer Langstreckenmobilität geschafft haben.« Uwe Schütte, taz, 14.07.2020 O-Ton: »In unserer Gesellschaft spielt die soziale Herkunft eine große Rolle bei den Bildungs- und Karrierechancen« - Christina Möller im Interview bei www.ruhrbarone.de am 03.06.2020. »Der Band erfüllt zwei Aufgaben. Er kann gewinnbringend von denen gelesen werden, die von Zweifeln geplagt sind, ob die akademische Karriere für sie der richtige Weg ist. Das Buch kann jedoch auch gewinnbringend im Hinblick auf ihre sozialwissenschaftlichen Botschaften studiert werden, nämlich ernst zu machen mit dem Anliegen, bildungspolitische Verhältnisse so zu ändern, dass Aufstiegschancen chancengleicher verteilt werden.« Hans Günther Homfeldt, www.socialnet.de, 26.05.2020 Besprochen in: www.lehrerbibliothek.de, 09.03.2020, Oliver Neumann www.nordstadtblogger.de, 16.05.2020, Thomas Engel Deutschlandfunk - Campus & Karriere, 02.06.2020, Levent Aktoprak Mitbestimmung, 4 (2020), Dirk Manten Fachbuchjournal, 4 (2020), Dittmar Dahlmann…mehr