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Integrationskonflikte bilden einen Teil alltäglicher Erfahrungswelt von Individuen in heutigenGesellschaften. Diese im japanisch-deutschen Vergleich angesetzte Studie geht daher der Frage nach, wie ihnen Akzeptanz als konstruktiver Umgang mit diesen Konflikten gelingen kann. Sie setzt dazu Interviewaussagen in Beziehung zu Strukturen migrations- und integrationspolitischer Steuerung auf nationaler und kommunaler Ebene. Dabei zeigte sich ein überraschend geringer Einfluss politischer Steuerung. Vielmehr konstruierten die Befragten subjektiv definierte "Vertraute Fremde," auf die sie ihre…mehr

Produktbeschreibung
Integrationskonflikte bilden einen Teil alltäglicher Erfahrungswelt von Individuen in heutigenGesellschaften. Diese im japanisch-deutschen Vergleich angesetzte Studie geht daher der Frage nach, wie ihnen Akzeptanz als konstruktiver Umgang mit diesen Konflikten gelingen kann. Sie setzt dazu Interviewaussagen in Beziehung zu Strukturen migrations- und integrationspolitischer Steuerung auf nationaler und kommunaler Ebene. Dabei zeigte sich ein überraschend geringer Einfluss politischer Steuerung. Vielmehr konstruierten die Befragten subjektiv definierte "Vertraute Fremde," auf die sie ihre Akzeptanz beschränkten. Der subjektive Charakter dieser Exklusivität verweist im Ausblick auf das Potential biografischer Diversität zur Förderung sozialer Inklusion.
Autorenporträt
Frauke Kempka promovierte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am dortigen Institut für Politikwissenschaft und Japanologie.
Inhaltsangabe
Einleitung.- Theoretische Vorüberlegungen und Stand der Forschung.- Der Forschungsrahmen.- Methodisches Vorgehen.- Empirie II: Die Fallstudien.- Ergebnisse: Zum Umgang von Individuen mir Ambivalenz.- Schluss: Fünf Feststellungen zum konstruktiven Umgang von Individuen mit Integrationskonflikten.