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Eine Dekade nach dem Ende der DDR stehen die "unvollendete Einheit" und die "Mauer in den Köpfen" immer noch auf der Agenda von Medien, Politik und Wissenschaft. Die Kürzel "Ost" und "West" sind jedoch häufig Stellvertreter für andere Problemursachen: Vermischte, oft verwischte Einflüsse auf das alltägliche Leben in Ostdeutschland. Die vorliegende Studie sucht nach Spuren des Handelns von Politikern, Journalisten, Wissenschaftlern, Ost- und Westdeutschen. Dazu werden öffentliche Diskurse über den Zustand der deutschen Einheit sowie soziale Folgen der Transformation für ostdeutsche…mehr

Produktbeschreibung
Eine Dekade nach dem Ende der DDR stehen die "unvollendete Einheit" und die "Mauer in den Köpfen" immer noch auf der Agenda von Medien, Politik und Wissenschaft. Die Kürzel "Ost" und "West" sind jedoch häufig Stellvertreter für andere Problemursachen: Vermischte, oft verwischte Einflüsse auf das alltägliche Leben in Ostdeutschland.
Die vorliegende Studie sucht nach Spuren des Handelns von Politikern, Journalisten, Wissenschaftlern, Ost- und Westdeutschen. Dazu werden öffentliche Diskurse über den Zustand der deutschen Einheit sowie soziale Folgen der Transformation für ostdeutsche Dorfgemeinschaften an Schauplätzen im Weimarer Land analysiert. Die Strukturationstheorie von Anthony Giddens und die Sozialgeographie alltäglicher Regionalisierungen von Benno Werlen ermöglichen dabei die immer wieder geforderte Integration von Mikro- und Makro-Perspektive in der sozialwissenschaftlichen Transformationsforschung.
Autorenporträt
Die Autoren: Britta Freis, geboren 1968 in Essen, Abitur, Berufsausbildung zur Bankkauffrau, Studium der Geographie, Soziologie und Politikwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 1996 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geographischen Institut der Universität Bochum sowie im Weiterbildungszentrum der Universität Bochum; seit April 1999 Leiterin der Beratungsstelle für den Berufseinstieg der Universität Bochum.
Marlon Jopp, geboren 1966 in Gelsenkirchen, Abitur, Berufsausbildung zum Kfz-Mechaniker, Studium der Geographie, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Bochum. Seit 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geographischen Institut der Universität Bochum sowie in einem Projekt zur Verbesserung der Qualität der Lehre; seit Januar 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für Lehrerbildung der Universität Bochum.