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  • Format: PDF


Während insbesondere in der anglo-amerikanischen Literaturtheorie poststrukturalistische Theoriefiguren eine zentrale Rolle übernommen haben, zeigt sich die soziologische Theorie erstaunlich resistent ihnen gegenüber. Dies verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass die Soziologie ein Projekt der Moderne ist und auf deren Leitunterscheidungen beruht. Der Band zeigt, dass sich die vielfältigen 'Poststrukturalismen' für eine Dekonstruktion soziologischer Unterscheidungen eignen und so neue theoretische Interventionen ermöglichen: z.B. Diskurs als soziologischer Grundbegriff, die Dezentrierung des…mehr

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Produktbeschreibung
Während insbesondere in der anglo-amerikanischen Literaturtheorie poststrukturalistische Theoriefiguren eine zentrale Rolle übernommen haben, zeigt sich die soziologische Theorie erstaunlich resistent ihnen gegenüber. Dies verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass die Soziologie ein Projekt der Moderne ist und auf deren Leitunterscheidungen beruht. Der Band zeigt, dass sich die vielfältigen 'Poststrukturalismen' für eine Dekonstruktion soziologischer Unterscheidungen eignen und so neue theoretische Interventionen ermöglichen: z.B. Diskurs als soziologischer Grundbegriff, die Dezentrierung des Subjekts und die Rolle von Rhetorik für die Konstitution des Sozialen. Der vorliegende Text ist nicht als Einführung in die unterschiedlichen 'Postrukturalismen' angelegt, sondern konzentriert sich auf die sozialtheoretische Weiterführung poststrukturalistischer Figuren.

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  • Produktdetails
  • Verlag: transcript Verlag
  • Seitenzahl: 88
  • Erscheinungstermin: 01.01.2000
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783839400111
  • Artikelnr.: 43432096
Autorenporträt
Urs Stäheli ist Professor für Soziologie an der Universität Basel. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören poststrukturalistische und systemtheoretische Soziologie, Ökonomie als Diskurs, Kultursoziologie.
Rezensionen
»Stähelis Buch markiert Einsatzlinien und Einfallstore für mögliche Interventionen, nennt AutorInnen zum Weiterlesen und ist bemerkenswert verständlich geschrieben.« Dirk Auer, Das Argument, 237 »Eine gute und systematische Zusammenfassung komplexer Theorien, die einerseits wohl dazu beitragen wird, den allgemeinen Kenntnisstand über sie deutlich anzuheben. Andererseits hilft sie auch gewisse Rezeptionsbarrieren abzubauen.« Thorsten Bonacker, Soziologische Revue, 24 (2001) Besprochen in: Simmel Studies, (2000), Christian Papilloud