Die Dritte Internationale nach Lenin - Trotzki, Leo
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Trotzkis Kritik am Programmentwurf, den Bucharin und Stalin dem 6.Kongreß der Komintern vorgelegt hatten, liefert den Schlüssel zum Verständnis des Aufstiegs und Niedergangs der Kommunistischen Internationale. Trotzki schrieb die Kritik im Sommer 1928 im zentralasiatischen Alma Ata, wohin ihn Stalin nach seinem Ausschluß aus der Kommunistischen Partei hatte verbannen lassen. Obwohl von Trotzki persönlich verfaßt, ist sie ein Ergebnis der kollektiven Arbeit der gesamten Linken Opposition, der zum einen oder anderen Zeitpunkt die meisten Führer der Oktoberrevolution angehört hatten und mit deren…mehr

Produktbeschreibung
Trotzkis Kritik am Programmentwurf, den Bucharin und Stalin dem 6.Kongreß der Komintern vorgelegt hatten, liefert den Schlüssel zum Verständnis des Aufstiegs und Niedergangs der Kommunistischen Internationale. Trotzki schrieb die Kritik im Sommer 1928 im zentralasiatischen Alma Ata, wohin ihn Stalin nach seinem Ausschluß aus der Kommunistischen Partei hatte verbannen lassen. Obwohl von Trotzki persönlich verfaßt, ist sie ein Ergebnis der kollektiven Arbeit der gesamten Linken Opposition, der zum einen oder anderen Zeitpunkt die meisten Führer der Oktoberrevolution angehört hatten und mit deren wichtigsten Vertretern Trotzki ständig korrespondierte. Die Kritik ist ein Versuch, den verheerenden Kurs, den die Kommunistische Internationale unter dem Einfluß Stalins eingeschlagen hatte, zu korrigieren. Sie untersucht sorgfältig die Niederlagen, welche die internationale Arbeiterklasse aufgrund schwerwiegender Fehler der Kominternführung hatte hinnehmen müssen, und zieht die Lehren daraus. Im Mittelpunkt steht die Kritik an der Theorie vom "Sozialismus in einem Land, die vom 6. Kongreß offiziell ins Programm der Kommunistischen Internationale aufgenommen werden sollte Aus dem Vorwort Trotzkis zur französischen Ausgabe 1929: "Meine Arbeit ist nicht in russisch veröffentlicht worden, sie wurde in jener Periode (1928) geschrieben, als marxistische Werke über Fragen der Gegenwart in der Sowjetrepublik bereits die verbotenste aller Literaturformen waren. Die Verbreitung dieser Texte kostete und kostet noch heute die Deportation in die entlegensten Winkel Sibiriens, und in letzter Zeit sogar schwere Einzelhaft im Zuchthaus Tobolsk."
  • Produktdetails
  • Trotzki Bibliothek
  • Verlag: MEHRING Verlag / MEHRING Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 334
  • Erscheinungstermin: Januar 1993
  • Deutsch
  • Abmessung: 203mm x 142mm x 22mm
  • Gewicht: 389g
  • ISBN-13: 9783886340576
  • ISBN-10: 3886340570
  • Artikelnr.: 25219018
Autorenporträt
1879 als Sohn jüdischer Bauern in der Ukraine geboren, schließt Leo Trotzki sich als Student der marxistischen Bewegung an. Er spielt eine führende Rolle in den Revolutionen von 1905 und 1917. Nach der Oktoberrevolution baut er die Rote Armee auf. 1923 gründet er die Linke Opposition, die den Kampf gegen die bürokratische Entartung der Sowjetunion führt, und 1938 die Vierte Internationale. 1940 wird er im mexikanischen Exil von einem stalinistischen Agenten ermordet.