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Wird Europa wieder brennen?
Politologe und Bestsellerautor George Friedman ('Die nächsten 100 Jahre') mit kühnen und teilweise beängstigenden Thesen zur Zukunft Europas.
George Friedman stellt drei Fragen. 1.: 'Wie erreichte Europa seine globale Dominanz in politischer, militärischer, wirtschaftlicher und intellektueller Hinsicht?' 2.: 'Was lief schief, sodass Europa diese Dominanz zwischen 1914 und 1945 wegwarf?' 3.: 'Wird Europa in Zukunft so aussehen wie in der Friedensperiode, die sich an 1945 anschloss, oder wird es zu seinen historischen Fehlern zurückkehren?' Friedman gibt kluge…mehr

Produktbeschreibung
Wird Europa wieder brennen?

Politologe und Bestsellerautor George Friedman ('Die nächsten 100 Jahre') mit kühnen und teilweise beängstigenden Thesen zur Zukunft Europas.

George Friedman stellt drei Fragen.
1.: 'Wie erreichte Europa seine globale Dominanz in politischer, militärischer, wirtschaftlicher und intellektueller Hinsicht?'
2.: 'Was lief schief, sodass Europa diese Dominanz zwischen 1914 und 1945 wegwarf?'
3.: 'Wird Europa in Zukunft so aussehen wie in der Friedensperiode, die sich an 1945 anschloss, oder wird es zu seinen historischen Fehlern zurückkehren?'
Friedman gibt kluge Antworten auf alle drei Fragen - und liefert spannende Denkanstöße zur Sicherung der Zukunft unseres Kontinents.
  • Produktdetails
  • Verlag: Börsenmedien / Plassen
  • Originaltitel: Flashpoints: The Emerging Crisis Europe
  • Artikelnr. des Verlages: 39766
  • Seitenzahl: 384
  • Erscheinungstermin: 27. August 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 151mm x 32mm
  • Gewicht: 595g
  • ISBN-13: 9783864703126
  • ISBN-10: 3864703123
  • Artikelnr.: 42885258
Autorenporträt
Friedman, George
George Friedman ist Gründer und Vorsitzender von Geopolitical Futures (www.geopoliticalfutures.com) und ehemaliger Direktor von Stratfor. Er ist weltweit anerkannter Politologe und Publizist sowie Autor von sechs Büchern, darunter der New York Times Bestseller "The Next Hundred Years" und sein jüngstes Buch "Flashpoints".

Schulz, Matthias
George Friedman ist Gründer und Vorsitzender von Geopolitical Futures (www.geopoliticalfutures.com) und ehemaliger Direktor von Stratfor. Er ist weltweit anerkannter Politologe und Publizist sowie Autor von sechs Büchern, darunter der New York Times Bestseller "The Next Hundred Years" und sein jüngstes Buch "Flashpoints".
Rezensionen
"Europas Krisen der Vergangenheit und Gegenwart aus der Vogelperspektive

Der Politikwissenschaftler, Publizist und Direktor der Denkfabrik 'Stratfor' hat sich als Geopolitik-Experte einen großen Namen gemacht. In seinem aktuellen Buch 'Flash Points' lenkt er den Scheinwerfer auf Europas Krisen von der Vergangenheit bis zur Gegenwart. Als Amerikaner nimmt er sich die Freiheit, ohne ideologischen Maulkorb die 'Krisenherde, die den Kontinent bedrohen' zu analysieren. In insgesamt 16 kurzen Essays widmet er sich der Frage, wie Europa 'seine globale Dominanz' erreicht und immer 'auch wieder verspielt' hat. Die Betrachtungen reichen vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart.

Putins Expansionsstreben und die Flüchtlingswelle

Spannend zu lesen sind vor allem die Aufsätze zu den aktuellen Brandherden. Friedman hat die Ukraine-Krise und das Flüchtlingsproblem im Blick. Putin wird als 'unbarmherziger Realist und Ideologe' demaskiert. Und damit verbunden ist der klare Auftrag an Deutschland,seine Rolle als Stabilisator in Zentrum Europas wahrzunehmen, der die westlichen Interessen vertritt.

Der Autor positioniert sich auch in der Flüchtlingsfrage, indem er die Chancen und Risiken der muslimischen Zuwanderer hinterfragt - für die Migranten und die Zielländer. Treffend stellt Friedman fest, dass der Migrantenstrom vor allem 'ein Problem der unteren Mittelschicht und der Armen bleibt, denn die können die Anwesenheit der Fremden nicht ignorieren'. Hier werden die Flüchtlinge direkt mit den Ängsten und Vorurteilen der Bevölkerung konfrontiert, wie aktuell in den strukturschwachen Gebieten in Ostdeutschland.

Deutschland in der Pflicht

Trotzdem sieht der Politwissenschaftler die reichen Staaten - darunter vor allem Deutschland - in der Pflicht, das Problem der Flüchtlingswelle friedlich zu lösen, weil die soziale Verteilungslogik hier nicht auf dem Prüfstand steht: 'In Deutschland, wo die Arbeitslosigkeit unter sechs Prozent liegt, bringt die Anwesenheit einer muslimischen Bevölkerung ganz andere Probleme mit sich als in Barcelona mit seinen über 20 Prozent Arbeitslosigkeit.'

Management-Journal - Fazit: Friedman ist ein sehr guter Analytiker der europäischen Probleme und Chancen. Dass der Autor aus einer konservativen Perspektive heraus argumentiert, rüttelt nicht an der Glaubwürdigkeit seiner Thesen." (Oliver Ibelshäuser, www.Management-Journal.de vom 17.9.2015)
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