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"Der Markt hat versagt, wir brauchen mehr Staat!" – das behaupten seit dem Ausbruch der Finanzkrise vor zehn Jahren Politik, Medien und Intellektuelle. Rainer Zitelmann, mehrfacher Bestsellerautor, vertritt die Gegenthese: Mehr Kapitalismus tut den Menschen gut. Der Autor begibt sich mit dem Leser auf eine Reise durch die Kontinente und Zeiten und zeigt: In Ländern, in denen der Staat seinen Einfluss beschränkt und die Menschen dem Markt mehr vertrauen, steigt der Wohlstand und geht die Armut zurück. Belege für diese These finden sich in Afrika, Asien, Europa und Amerika. Zitelmann vergleicht…mehr

Produktbeschreibung
"Der Markt hat versagt, wir brauchen mehr Staat!" – das behaupten seit dem Ausbruch der Finanzkrise vor zehn Jahren Politik, Medien und Intellektuelle. Rainer Zitelmann, mehrfacher Bestsellerautor, vertritt die Gegenthese: Mehr Kapitalismus tut den Menschen gut. Der Autor begibt sich mit dem Leser auf eine Reise durch die Kontinente und Zeiten und zeigt: In Ländern, in denen der Staat seinen Einfluss beschränkt und die Menschen dem Markt mehr vertrauen, steigt der Wohlstand und geht die Armut zurück. Belege für diese These finden sich in Afrika, Asien, Europa und Amerika. Zitelmann vergleicht die Entwicklung in Ost- und Westdeutschland und in Nord- und Südkorea nach dem Zweiten Weltkrieg, im kapitalistischen Chile und im sozialistischen Venezuela. Starben in China Ende der 50er-Jahre noch 45 Millionen Menschen an einer durch sozialistische Experimente ausgelösten Hungersnot, wurde das Land dank kapitalistischer Reformen die führende Exportnation der Welt; Hunderte Millionen Arme stiegen auf in die Mittelschicht. Der Kapitalismus hat gewaltige Probleme gelöst – und dies immer wieder in der Geschichte der Menschheit. Die größte Gefahr für unseren Wohlstand ist, dass diese Erfahrungen in Vergessenheit geraten. Ein hochaktuelles Buch in einer Zeit, in der der Staat sich immer hemmungsloser mit planwirtschaftlichen Methoden in das Leben von Menschen und Unternehmen einmischt.

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  • Produktdetails
  • Verlag: FinanzBuch Verlag
  • Gesamtlaufzeit: 584 Min.
  • Erscheinungstermin: 14.09.2018
  • ISBN-13: 9783960923015
  • Artikelnr.: 54897847
Autorenporträt
Zitelmann, Rainer
Dr. Dr. Rainer Zitelmann ist promovierter Historiker und Soziologe sowie erfolgreicher Unternehmer. Nach seiner Tätigkeit an der Freien Universität Berlin war er u.a. Ressortleiter bei der Tageszeitung DIE WELT. Er hat 21 Bücher geschrieben und herausgegeben, die weltweit in vielen Sprachen erfolgreich sind. Er wurde durch zahlreiche Fernsehauftritte und Interviews in führenden Tageszeitungen weit über die Fachwelt hinaus bekannt.
Rezensionen
"Zitelmann argumentiert sorgfältig. Seine Beispiele sind gut recherchiert und mit Fakten und Anekdoten untermauert. Im Buch schwingt die Verzweiflung des Autors mit, dass in seiner Heimat Deutschland und anderswo im Westen die Gretchenfrage 'Kapitalismus oder Sozialismus?' immer weniger die Gemüter bewegt. Wir leben, so Zitelmanns Analyse, in einer Welt, die wir für kapitalistisch halten, die aber in Tat und Wahrheit in vielerlei Hinsicht einer sozialistischen Planwirtschaft ähnelt: Durch Besteuerung und Regulierung kommandiert der Staat faktisch große Bereiche der Wirtschaft. Zitelmann möchte erreichen, dass auf dem politischen Kompass wenigstens die beiden Himmelsrichtungen wieder richtig angeschrieben sind... Zitelmanns Buchtitel 'Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung' ist eine provokante Leseeinladung an jene, die die Orientierung verloren haben." Die Weltwoche, 12/18 "'Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung' - wer ein Sachbuch mit diesem Titel veröffentlicht, das nicht nur in Berlin Prenzlauer Berg mühelos als Party-Crasher einsetzbar wäre, muss da fast verrückt erscheinen. Rainer Zitelmann, Historiker, ehemals Verlagsleiter und 'Welt'-Redaktor, Autor und Immobilieninvestor aus Berlin, hat es gerade getan. Als Geschichtswissenschafter vergleicht er Sozialismus und Kapitalismus in der Wirklichkeit - nicht mit der bei Intellektuellen so beliebten Fata-Morgana-Methode, bei der sich die unvollkommene und selbstverständlich kritikwürdige - kapitalistische - Realität unweigerlich an der grossartigen - irgendwie sozialistisch-utopischen - Idee blamiert. In Wahrheit ist das Gegenteil der Fall. Nord- und Südkorea, DDR und Bundesrepublik Deutschland, Chile und Venezuela: Die Befunde sind schlagend. Ähnliches gilt für die sehr unterschiedliche Entwicklung asiatischer und afrikanischer Staaten. Muster: Je kapitalistischer, desto dynamischer, je sozialistischer, desto rückständiger. Man muss diese Bewertung nicht teilen. Aber es braucht sehr gute Argumente, Daten und Fakten, um sie anzugreifen. [...] Zitelmann weist auf einen unterschätzten sozialpsychologischen Aspekt hin - Überlegenheits- wie Minderwertigkeitsgefühle, Neid und Arroganz: "Der Intellektuelle vermag nicht zu verstehen, warum der ihm 'geistig unterlegene' Unternehmer, der nur einen Bruchteil der Bücher gelesen hat und vielleicht noch nicht einmal über ein abgeschlossenes Studium verfügt, am Ende wesentlich mehr Geld verdient." Man kann es akademischer formulieren: Intellektuelle halten ihr in jahrzehntelangem Studium erworbenes explizites Wissen für bedeutender als das implizite Erfahrungswissen von Leuten, die mit Schrauben, selber zusammengebauten Möbeln, unzähligen Joghurtsorten und bedruckten T-Shirts Milliardenumsätze machen." Reinhard Mohr, Neue Zürcher Zeitung "Zitelmanns Buch ist Pflichtlektüre für Kapitalismus-Befürworter: Für die Kritiker ist es eine echte Herausforderung, denn er bringt eine Fülle von gut recherchierten Zahlen und Fakten. Kapitalismus-Befürwortern gibt Zitelmann eine Menge Argumente in die Hand, die so noch nie zusammengefasst und präsentiert wurden. Nachdenkenswert erscheinen vor allem auch seine originellen Überlegungen in dem 10. Kapitel: 'Warum Intellektuelle den Kapitalismus nicht mögen'." Huffington Post, 18. März 2018 "Mit seinem Buch 'Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung' leistet Rainer Zitelmann einen wichtigen Beitrag zur Begriffsentwirrung des verschrienen Kapitalismus. Er demonstriert eindrücklich und verständlich, dass viele zu Recht beklagte Missstände nicht etwa mit der freien Marktwirtschaft, sondern vielmehr mit staatlichen Interventionen - mögen sie auch noch so gut intendiert sein - zu begründen sind." Frank Schäffler, The European "Endlich ein Buch, das die Marktwirtschaft verteidigt. In einem flotten Streifzug durch die Geschichte stellt der Autor Belege für seine These vor, dass dort, wo der Staat seinen…mehr

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Der hier rezensierende Soziologe Werner Bruns hat dieses Buch des Historikers und Unternehmers Rainer Zitelmann mit Gewinn gelesen. Dessen These, dass der Markt per se immer besser funktioniere als der Staat, kann der Kritiker anhand von ausgesuchten Beispielen und Argumenten gut nachvollziehen - etwa wenn ihm Zitelmann mit Blick auf China zeigt, dass sich das Land erst durch die Abwendung vom Maoismus hin zum Kapitalismus zur Weltmacht und Exportnation entwickelte. Die Einsicht, dass Intellektuelle die Marktwirtschaft vor allem deshalb kritisieren, weil sie nicht verstehen, dass ihnen "geistig unterlegene Unternehmer" am Ende doch mehr Geld verdienen, verdankt der Rezensent diesem, wie er findet, brillant geschriebenen Buch ebenfalls.

© Perlentaucher Medien GmbH