Programmierstil in Pascal, Cobol, Fortran, Basic, PL/I - Kurbel, Karl
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Gegenstand dieses Buches ist der sinnvolle Umgang mit klassischen Programmier sprachen. Darunter werden die in der Praxis verbreiteten prozeduralen Sprachen verstanden, deren bekannteste Vertreter Fortran, Cobol, PLII, Basic und Pascal sind. Die Idee, dieses Buch zu schreiben, entstand angesichts der unbefriedigenden Situation auf dem Gebiet der Programmiersprachen. Obwohl die Informatikfor schung in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren zahlreiche Sprachen hervorgebracht hat, die hervorragend aufgebaut sind und über durchgängige und klare Sprachkon zepte verfügen, werden nach wie vor in der…mehr

Produktbeschreibung
Gegenstand dieses Buches ist der sinnvolle Umgang mit klassischen Programmier sprachen. Darunter werden die in der Praxis verbreiteten prozeduralen Sprachen verstanden, deren bekannteste Vertreter Fortran, Cobol, PLII, Basic und Pascal sind. Die Idee, dieses Buch zu schreiben, entstand angesichts der unbefriedigenden Situation auf dem Gebiet der Programmiersprachen. Obwohl die Informatikfor schung in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren zahlreiche Sprachen hervorgebracht hat, die hervorragend aufgebaut sind und über durchgängige und klare Sprachkon zepte verfügen, werden nach wie vor in der Praxis hauptsächlich Programmierspra chen eingesetzt, die vor dieser Zeit entstanden sind und nach heutiger Einschätzung entscheidende Mängel aufweisen. Es erscheint fraglich, ob die neue Generation von Programmiersprachen jemals die "alteingesessenen" Sprachen verdrängen kann, zumal die Flexibilität der Betrie be in dieser Hinsicht nicht besonders groß ist: viele betriebliche EDV-Anwender befinden sich noch heute im Stadium der Assembler-Programmierung, und häufig gilt es bereits als enormer Fortschritt, wenn überhaupt der Übergang zu Cobol oder einer anderen höheren Programmiersprache vollzogen wird. Die Entstehung des Software Engineering und die Weiterentwicklung der Soft waretechnologie in den letzten ein bis zwei Jahrzehnten trugen dazu bei, daß wichti ge Sprachelemente für den sinnvollen Aufbau von Programmen und Programmsy sternen in die neuentwickelten Sprachen bereits aufgenommen wurden. Dagegen bleibt der Anwender älterer Sprachen mit Schlagwörtern wie "struktu rierte Programmierung", "schrittweise Verfeinerung", "Modularisierung", "Infor mation Hiding" u. a. zunächst alleingelassen. In seiner Programmiersprache findet er keine oder nur wenige Ausdrucksmittel, die auf diese Konzepte unmittelbar zu geschnitten sind.
  • Produktdetails
  • Springer Compass
  • Verlag: Springer, Berlin
  • Softcover reprint of the original 1st ed. 1985
  • Seitenzahl: 348
  • Erscheinungstermin: 6. Dezember 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 244mm x 170mm x 18mm
  • Gewicht: 601g
  • ISBN-13: 9783642702488
  • ISBN-10: 3642702481
  • Artikelnr.: 36115861
Autorenporträt
Prof. Dr. Karl Kurbel ist Inhaber des Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder.
Inhaltsangabe
1 Programme und Programmiersprachen.- 1.1 Aufgabe und Zweck einer Programmiersprache.- 1.2 Qualitätsanforderungen an Programme.- 1.3 Zur Qualität von Programmiersprachen.- 2 Anforderungen an eine Programmiersprache.- 2.1 Strukturierungshilfen.- 2.1.1 Zerlegungskonstrukte.- 2.1.2 Verfeinerungskonstrukte.- 2.1.3 Steuerkonstrukte.- 2.1.3.1 Sequenz.- 2.1.3.2 Selektion.- 2.1.3.3 Repetition.- 2.2 Datenbeschreibung.- 2.2.1 Datentypen.- 2.2.1.1 Zum Begriff des Datentyps.- 2.2.1.2 Standarddatentypen.- 2.2.2 Datenstrukturen.- 2.2.3 Neudefinierte Datentypen.- 2.3 Unterstützung der Selbstdokumentation.- 2.3.1 Verbalisierung.- 2.3.2 Kommentierung.- 2.3.3 Programm-Layout.- 2.4 Weitere Anforderungen.- 3 Verbreitete Programmiersprachen.- 3.1 Fortran.- 3.1.1 Entstehung von Fortran.- 3.1.2 Sprachkonzepte von Fortran66.- 3.1.2.1 Typ, Struktur und Vereinbarung von Daten.- 3.1.2.2 Anweisungen.- 3.1.3 Spracherweiterungen in Fortran77.- 3.2 Cobol.- 3.2.1 Entstehung von Cobol.- 3.2.2 Sprachkonzepte von Cobol.- 3.2.2.1 Textgestaltung und statische Programmstruktur.- 3.2.2.2 Datenbeschreibung.- 3.2.2.3 Weitere charakteristische Merkmale von Cobol.- 3.3 Basic.- 3.3.1 Entstehung von Basic.- 3.3.2 Sprachkonzepte von Minimal Basic.- 3.3.3 Erweiterungen von Minimal Basic.- 3.3.4 Einbettung in das Betriebssystem.- 3.4 PL/I.- 3.4.1 Entstehung von PL/I.- 3.4.2 Elementare Konzepte von PL/I.- 3.4.2.1 Daten, Attribute, Ausdrücke.- 3.4.2.2 Anweisungen.- 3.4.3 Höhere Sprachkonzepte.- 3.4.3.1 Programmstruktur.- 3.4.3.2 Behandlung von Programmunterbrechungen.- 3.4.3.3 Weitere Sprachkonzepte.- 3.5 Pascal.- 3.5.1 Entstehung von Pascal.- 3.5.2 Sprachkonzepte von Pascal.- 3.5.2.1 Datentypen.- 3.5.2.2 Vereinbarungen.- 3.5.2.3 Anweisungen.- 3.5.2.4 Prozeduren und Funktionen.- 4 Programmierstil und Ausdrucksmittel der klassischen Programmiersprachen.- 4.1 Vorbemerkung.- 4.1.1 Ausgewählte Elemente des Programmierstils.- 4.1.2 Implementierung von Datenkapseln.- 4.2 Stilelemente in Fortran.- 4.2.1 Zerlegung und Verfeinerung.- 4.2.2 Steuerkonstrukte.- 4.2.3 Vereinbarungen und Selbstdokumentation.- 4.2.4 Einschränkungen bei Fortran66.- 4.2.4.1 Verschiedenes.- 4.2.4.2 Einschränkungen bei Steuerkonstrukten.- 4.2.4.3 Ersatzkonstruktion für sekundäre Eingangsstellen.- 4.3 Stilelemente in Cobol.- 4.3.1 Sprachelemente zur Zerlegung.- 4.3.2 Sprachelemente zur Verfeinerung.- 4.3.3 Steuerkonstrukte.- 4.3.4 Aspekte der Verbalisierung und Selbstdokumentation.- 4.4 Stilelemente in Basic.- 4.4.1 Probleme der Zerlegung mit Basic-Sprachelementen.- 4.4.2 "Unterprogramme"als Verfeinerungskonstrukte.- 4.4.3 Implementierung der Steuerkonstrukte.- 4.4.3.1 Steuerkonstrukte auf der Grundlage von Minimal Basic.- 4.4.3.2 Ausblick: Erweiterungen von Minimal Basic.- 4.4.4 Probleme der Lesbarkeit und Selbstdokumentation.- 4.5 Stilelemente in PL/I.- 4.5.1 Zerlegung durch externe Prozeduren.- 4.5.2 Verfeinerung durch interne Prozeduren.- 4.5.3 Steuerkonstrukte.- 4.5.3.1 Steuerkonstrukte auf Basis des ANSI-Standards.- 4.5.3.2 Steuerkonstrukte auf Basis von Spracherweiterungen.- 4.5.4 Aspekte der Selbstdokumentation.- 4.5.4.1 Hinweise zu Vereinbarungen.- 4.5.4.2 Kommentierungsrichtlinien.- 4.5.5 Kritische Anmerkungen zu PL/I.- 4.6 Stilelemente in Pascal.- 4.6.1 Zerlegung und Verfeinerung.- 4.6.1.1 Prozeduren und Funktionen als Verfeinerungskonstrukte.- 4.6.1.2 Prozeduren und Funktionen als Zerlegungskonstrukte.- 4.6.2 Steuerkonstrukte.- 4.6.3 Aspekte der Selbstdokumentation.- 5 Sprachübergreifende Aspekte des Programmierstils.- 5.1 Kommentierung und Programm-Layout.- 5.1.1 Die Rolle von Kommentaren.- 5.1.2 Zur Wirkung von Einrückungen und Leerzeilen.- 5.2 Weitere Einflußfaktoren.- 5.2.1 Einige Aspekte des Effizienzstrebens.- 5.2.2 Datenvereinbarungen.- 5.2.3 Einzelaspekte.- 6 Zusammenfassung und Ausblick.- 7 Musterprogramme.- 7.1 Beschreibung des Programmbeispiels.- 7.1.1 Aufgabenstellung.- 7.1.2 Lösungsweg.- 7.2 Implementierung in Fortran.- 7.2.1 Fortran77.- 7.2.2 Fortran66.- 7.3 Implementierun