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  • Format: ePub


"Begriff und Struktur der Wahlsysteme, Unterscheidung zwischen Repräsentationsprinzip und Entscheidungsprinzip ... und stets die Betonung der soziopolitischen Rahmenbedingungen von Wahlsystemen. Mit diesen heute nicht mehr wegzudenkenden Erkenntnissen machte sich Dieter Nohlen zweifelsohne zum weltweit gewichtigsten Wahlsystemforscher." Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft 2005 "Dieter Nohlen - der beste Kenner von Wahlen und Wahlsystemen in Deutschland - zerstört mit seinen Überlegungen simplifizierte Ursache- Wirkung-Annahmen zwischen Wahlsystem, Parteiensystem und…mehr

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  • Größe: 5.08MB
Produktbeschreibung
"Begriff und Struktur der Wahlsysteme, Unterscheidung zwischen Repräsentationsprinzip und Entscheidungsprinzip ... und stets die Betonung der soziopolitischen Rahmenbedingungen von Wahlsystemen. Mit diesen heute nicht mehr wegzudenkenden Erkenntnissen machte sich Dieter Nohlen zweifelsohne zum weltweit gewichtigsten Wahlsystemforscher." Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft 2005 "Dieter Nohlen - der beste Kenner von Wahlen und Wahlsystemen in Deutschland - zerstört mit seinen Überlegungen simplifizierte Ursache- Wirkung-Annahmen zwischen Wahlsystem, Parteiensystem und Regierungssystem ... Obwohl Nohlen relativiert und modifiziert, bleibt er dennoch dabei ... ,Electoral Systems Matter'." Zeitschrift für Parlamentsfragen 2004 Der Autor: Prof. Dr. Dieter Nohlen, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Heidelberg.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, D, I, L, NL ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: UTB GmbH
  • Seitenzahl: 588
  • Erscheinungstermin: 20.05.2009
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783846315279
  • Artikelnr.: 37495784
Autorenporträt
Prof. Dr. Dieter Nohlen ist emeritiert und lehrte an der Universität Heidelberg.
Inhaltsangabe
1. Bedeutung, Begriff und Funktion von Wahlen.- 2. Wahlrecht. Voraussetzungen, Verlauf und Folgen der Ausbreitung des demokratischen Wahlrechts.- 3. Wahlsysteme und Parteiensysteme: Eine problemorientierte Einführung.- 4. Wahlsystematik: Die einzelnen Elemente von Wahlsystemen und ihre Auswirkungen.- 5. Mehrheitswahl und Verhältniswahl.- 6. Die Wahlsysteme der westlichen Industriestaaten im Vergleich.- 7. Die Wahlsysteme einzelner Länder.- 8. Über Entstehungsbedingungen von Wahlsystemen und Wahlreformen.- 9. Gibt es gesetzmäßige Auswirkungen von Wahlsystemen.- 10. Wahlsysteme und Parteiensysteme.- Personen-und Sachregister.

Verzeichnis der Tabellen12Verzeichnis der Abbildungen16Vorwort171. Bedeutung, Begriff und Funktionen von Wahlen231.1 Wahlbegriffe251.2 Bedeutung von Wahlen271.2.1 Wahlen in pluralistischen Demokratien271.2.2 Wahlen in nicht-kompetitiven Systemen301.2.3 Wahlen in autoritären Systemen 301.3 Funktionen von Wahlen331.3.1 Funktionen kompetitiver Wahlen341.3.2 Funktionen nicht-kompetitiver Wahlen361.3.3 Funktionen semi-kompetitiver Wahlen371.4 Wahlen in Übergangsperioden382. Wahlrecht. Voraussetzungen, Verlauf und Folgender Ausbreitung des demokratischen Wahlrechts412.1 Wahlrecht und Demokratisierung412.2 Wahlrechtsgrundsätze432.3 Wahlhandlung und Ergebnisermittlung462.4 Der Prozess der Durchsetzung eines demokratischen Wahlrechts472.5 Ursachen und Konsequenzen der Wahlrechtsausbreitung552.6 Wahlen und Demokratieentwicklung603. Wahlsysteme und Parteiensysteme:Eine problemorientierte Einführung673.1 Grundlegende Begriffe673.2 Wahlsysteme: Grundfragen und Forschungsansätze683.2.1 Wie bedeutend sind Wahlsysteme?693.2.2 In welche Richtung wirken Wahlsysteme?723.2.3 Wie sind die Auswirkungenvon Wahlsystemen zu bewerten?743.2.4 Forschungsansätze753.3 Parteiensysteme793.3.1 Begriff und Bedeutung793.3.2 Forschungsansätze und Typologien803.3.3 Bewertungen863.4 Die vergleichende Analyse von Wahlsystemen:Zu Aufgaben allgemein und Ansatz der Schrift884. Wahlsystematik I:Technische Elemente von Wahlsystemen914.1 Die Wahlkreiseinteilung934.1.1 Gleiche oder ungleiche Repräsentation944.1.2 Gerrymandering964.1.3 Wahlkreisgröße und Proporzeffekt984.1.4 Ebenen der Wahlkreiseinteilung1054.1.5 Regionale Verteilung der Wahlkreisgrößen1064.1.6 Wahlkreisgröße und das Verhältniszwischen Wählern und Abgeordneten1094.2 Wahlbewerbung1104.2.1 Listenformen1104.2.2 Listenverbindung1134.3 Stimmgebung1154.4 Bewertung der verschiedenen Formen von Wahlbewerbung und Stimmgebung1174.5 Stimmenverrechnung1194.5.1 Sperrklauseln1204.5.2 Entscheidungsregeln1224.5.3 Höchstzahlverfahren1234.5.4 Wahlzahlverfahren1264.5.5 Hare/Niemeyer und Sainte-Laguë/Schepers1304.5.6 Ebenen der Stimmenverrechnung1334.6 Zusammenfassung und Schlussfolgerungenfür die Analyse von Wahlsystemen und ihrer Auswirkungen1375. Wahlsystematik II:Mehrheitswahl und Verhältniswahl. Klassifikation und Bewertung von Wahlsystemen1415.1 Definitions- und Klassifikationsprobleme1415.2 Über Entscheidungsregeln und Repräsentationsprinzipien1515.3 Was ist Mehrheitswahl, was Verhältniswahl?1545.4 Über die politischen Auswirkungen der Entscheidungsregeln1585.4.1 Politische Auswirkungen der Mehrheitsregel1585.4.2 Politische Auswirkungen der Proporzregel1585.4.3 Die politischen Auswirkungen von Mehrheitund Proporz als Entscheidungsregeln im Vergleich1605.5 Die Repräsentationsprinzipien Mehrheitswahl undVerhältniswahl und ihre unmittelbare Auswirkungen1635.6 Die politischen Auswirkungen von Mehrheitswahlund Verhältniswahl im Vergleich1655.6.1 Die Vorzüge von Mehrheitswahl undVerhältniswahl nach dem normativen Ansatz1675.6.2 Vorzüge und Nachteile von Mehrheitswahl undVerhältniswahl nach dem historisch-empirischen Ansatz1695.6.3 Begrenzungen des Mehrheits- und des Proporzprinzips1715.6.4 Folgerungen für Bewertung und Analyse von Wahlsystemen1845.7 Bewertungskriterien von Wahlsystemen1876. Wahlsystematik III:Wahlsystemtypen, Auswirkungen und vergleichende Bewertung1956.1 Eine Typologie der Wahlsysteme2006.2 Wahlsystemtypen und Proportionalität2156.3 Verhältniswahltypen und politische Auswirkungen2196.4 Kombinierte Wahlsysteme. Struktur und Effekte2216.5 Wahlsystemtypen und mehrdimensionale Funktionen2256.6 Ein binärer Vergleich von Wahlsystemtypen am Beispiel Neuseelands2307. Die Wahlsysteme im intraregionalen Vergleich2337.1 Wahlsysteme in westlichen Industrieländern2347.1.1 Mehrheitswahlsysteme2347.1.2 Verhältniswahlsysteme2357.1.3 Wahlreformen und Re
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Mirabeau sah als Erster im Parlament eine getreue Kopie des Volkes, erklärt Rezensent Friedrich Pukelsheim eingangs. Diese 1789 formulierte Ideal der proportionalen Repräsentation habe dann einen grandiosen Siegeszug durch die ganze Welt angetreten. Bei der Flut von einschlägigen Publikationen zu diesem Thema kommt den Meistern des Fachs nach Einschätzung des Rezensenten besonderes Gewicht zu. In Dieter Nohlens "Wahlrecht und Parteiensystem", das jetzt neu aufgelegt wurde, erblickt der Rezensent einen wahren "Klassiker der Wahlliteratur", vergleichbar mit Michel L. Balinskis und H. Peyton Youngs Meisterwerk "Fair Representation", das sich der Geschichte des Systems, die Sitze des US-Repräsentantenhauses den Bundesstaaten proportional zu ihren Einwohnerzahlen zuzuteilen, widmet. Einen anderen Ansatz als Balinski und Young verfolgt nach Ansicht des Rezensenten Dieter Nohlen. Der Rezensent preist Nohlens Arbeit als "grandiose Gesamtschau von Wahlsystemen". Das Hauptgewicht von Nohlens Arbeit liegt nach Auskunft des Rezensenten in der Darstellung der Wahlsysteme der Länder dieser Welt. Mit seiner phänomenologischen Sichtweise, lobt der Rezensent, lasse Nohlen die Leser teilhaben an seinen gewachsenen Einsichten, wie Wahlsysteme nach unterschiedlichen Rahmenbedingungen gestaltet werden.

© Perlentaucher Medien GmbH
Aus: politische bildung, 2013
"...das Standardwerk der Wahlsystemforschung in Deutschland..."

Aus: Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 2005
"Mit diesen heute nicht mehr wegzudenkenden Erkenntnissen machte sich Dieter Nohlen zweifelsohne zum weltweit gewichtigsten Wahlsystemforscher."

Aus: Zeitschrift für Parlamentsfragen 2004
Dieter Nohlen - der beste Kenner von Wahlen und Wahlsystemen in Deutschland - zerstört mit seinen Überlegungen simplifizierte Ursache-Wirkung-Annahmen zwischen Wahlsystem, Parteiensystem und Regierungssystem ... Obwohl Nohlen relativiert und modifiziert, bleibt er dennoch dabei ... ,Electoral Systems Matter'

Aus: buchkatalog.de - Dipl. Pol. Henrik
[...] Ein wichtiges Lehrbuch, das - historisch-empirisch orientiert - die komplexe Beziehung von Wahlrecht und Parteiensystem analysiert und neu konzeptionalisiert.
» Zum Volltext der Rezension