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9 Kundenbewertungen


Tomomi Ishikawa ist tot. Sie hat sich umgebracht, so steht es in dem Abschiedsbrief an ihren Freund Ben Constable. Doch Tomomi weigert sich hartnäckig, in Frieden zu ruhen. Stattdessen hinterlässt sie Ben eine Menge rätselhafte Botschaften, die ihn, ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd, durch Paris, New York und Tomomis Vergangenheit führen. Bald weiß Ben nicht mehr, was Fiktion und was Realität ist.…mehr

  • Geräte: eReader
  • ohne Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 1.62MB
Produktbeschreibung
Tomomi Ishikawa ist tot. Sie hat sich umgebracht, so steht es in dem Abschiedsbrief an ihren Freund Ben Constable. Doch Tomomi weigert sich hartnäckig, in Frieden zu ruhen. Stattdessen hinterlässt sie Ben eine Menge rätselhafte Botschaften, die ihn, ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd, durch Paris, New York und Tomomis Vergangenheit führen. Bald weiß Ben nicht mehr, was Fiktion und was Realität ist.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: script5
  • Seitenzahl: 384
  • Erscheinungstermin: 16.09.2013
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783732000623
  • Artikelnr.: 39239771
Autorenporträt
Benjamin Constable wurde 1968 in Bristol geboren. Erst nachdem er in Bars und Clubs gearbeitet, in Bands gespielt, Bilder gemalt und Musik aufgenommen hatte, begann er, sich für Literatur zu interessieren. Im Alter von zweiunddreißig Jahren schrieb er sich für ein Creative-Writing-Studium ein, das er erfolgreich abschloss. Nun lebt er in Paris, wo er Englisch unterrichtet, Bücher schreibt und Cocktails genießt.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Was für ein Debütroman, jubelt Rezensent Juri Müller nach der Lektüre von Benjamin Constables Buch "Die drei Leben der Tomomi Ishikawa". Er folgt hier Ben Constable, dem Alter Ego des Autors, der von seiner guten Freundin Tomomi nach ihrem Selbstmord einen Abschiedsbrief erhält, in dem sie ihm auf eine Abenteuerreise schickt: Ben findet an verschiedensten Orten bald ein Mordgeständnis nach dem anderen, forscht dem Lebensweg seiner Freundin hinterher und muss bald erkennen, dass er ein falsches Bild von Tomomi hatte. Während seine Erinnerungen an die Freundin nahezu unschuldig erscheinen, sind auch die Mordgeschichten in "melancholisch-liebevollem" Ton verfasst, so der Kritiker. Diese tiefsinnige Mischung aus Psychothriller, Krimi und Drama, die sich mit Themen wie Selbstmord, Depression und Mord auseinandersetzt, kann der Rezensent nur unbedingt empfehlen.

© Perlentaucher Medien GmbH
Besprechung von 11.01.2014
Schnitzeljagd mit Beatrice
Tomomis Briefe: Benjamin Constable begegnet dem Tod

"Wenn dich dieser Brief erreicht, werde ich schon ein paar Stunden tot sein." Benjamin Constable lässt in seinem Debütroman nichts anbrennen, das erste Kapitel steigt unmittelbar in die Geschichte ein, indem ein gewisser Ben Constable, Alter Ego des Autors und Erzähler, von seiner guten Freundin Tomomi Ishikawa einen Abschiedsbrief erhält, in dem sie ihm ein Abenteuer als Erbe verspricht. Als Ben allerdings kurz nach Lektüre des Briefes in der leergeräumten Wohnung Tomomis steht, wird ihm bewusst, wie geplant das Geschehen war und wie wenig er davon geahnt hatte. Er entschließt sich, den Selbstmord und die Beschäftigung mit jenem zu verdrängen.

Für den Leser könnte sich jetzt eine langatmige, langweilige Pause einstellen, da die Stärke der Erzählung die unbekannte Tomomi ist - sie lernt man nur durch die Erinnerungen von Ben kennen. Doch Constable hält sein zügiges Tempo bei, und nach einem gerafften Frühling erhält Ben einen Monat Urlaub. Der Arbeit als Ablenkung beraubt, nimmt er die Spurensuche wieder auf. Mit Hinweisen und Bildern auf Tomomis Laptop löst Ben das erste Rätsel: Ein Brief, versteckt in einer Kunstskulptur, ist seine Belohnung. Tomomi schildert darin den von ihr begangenen Mord an einem ihr völlig Fremden: wie sie den Mann zufällig trifft, mit ihm spazieren geht und über seine verstorbene Frau und seinen nachlassenden Lebenswillen redet, mit ihm schläft und ihn schließlich mit einem Kissen erstickt - ohne dass der Sterbende sich wehrt.

Hier offenbart sich die Fähigkeit Constables, seine Erzähler und ihre Geschichten komplex und kunstvoll voneinander zu trennen. Tomomis Mordgeschichten, von denen Ben bei seiner Suche immer mehr finden wird, sind melancholisch-liebevoll verfasst, während Bens Pendants, die Anekdoten und Erinnerungen an seine Tomomi, von einer rührenden Freundschaft und einer starken Unschuld geprägt sind. Als Leser weiß man nicht, wem man glauben soll. Und man beginnt, seine eigene Tomomi zu entwerfen.

Nachdem Ben ein Mordgeständnis nach dem anderen findet, führen ihn die Hinweise schließlich nach New York. Die stete Beschäftigung mit widersprüchlichen Charakterzügen lässt ihn am Bild verzweifeln, das er sich von Tomomi gemacht hatte. In diesem krisenhaften Moment begegnet ihm die Studentin Beatrice. Sie wird zu einer wertvollen Gesprächspartnerin und Komplizin, die ihm bei der Rätselsuche zur Seite stehen wird.

Genau diesen Gesprächspartner könnte man als Leser auch gut vertragen. Denn die Morde sind ohne Schuldzuweisung erzählt und werden auch von Constable mit keiner Wertung versehen. Nicht selten sind die Sterbenden mit ihrem Tod einverstanden, während Tomomi zur ausführenden Instanz wird. Der Leser muss entscheiden, ob Tomomi wirklich eine Serienmörderin, einfach nur wiederholt zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort oder sogar komplett unschuldig war. Vom Autor erfährt er dazu im Buch nichts, allerdings heißt es auf dessen Internetseite, dass er sein Buch nicht zu nett haben wolle. Schließlich gehe es um die Begegnung mit dem Tod und die damit verknüpften Emotionen.

Dominanteste dieser Emotionen ist naturgemäß die Trauer. Denn die Leben von Tomomis Opfer waren erfüllt von Leid und Unglück. Der Mord an ihnen erscheint wie der traurige Höhepunkt eines tragischen Theaterstücks, das auch ganz anders hätte verlaufen können, hätten seine Akteure nur andere Wege eingeschlagen.

Entstanden ist dabei ein ernstes Buch mit düsteren Themen wie Depression, Selbstmord und Mord. Und als ernstes Buch spricht es jene jugendlichen wie auch erwachsenen Leser an, die keine Probleme damit haben, in einer 380 Seiten langen Mischung aus Psychothriller, Krimi, Drama und Abenteuer bis zum Ende nicht sicher zu wissen, was man alles glauben darf und was nicht.

JURI MÜLLER

Benjamin Constable: "Die drei Leben der Tomomi Ishikawa".

Aus dem Englischen von Sandra Knuffinke. script5, Bindlach 2013. 384 S., geb., 18,95 [Euro]. Ab 16 J.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Schnitzeljagd mit Beatrice
Tomomis Briefe: Benjamin Constable begegnet dem Tod

"Wenn dich dieser Brief erreicht, werde ich schon ein paar Stunden tot sein." Benjamin Constable lässt in seinem Debütroman nichts anbrennen, das erste Kapitel steigt unmittelbar in die Geschichte ein, indem ein gewisser Ben Constable, Alter Ego des Autors und Erzähler, von seiner guten Freundin Tomomi Ishikawa einen Abschiedsbrief erhält, in dem sie ihm ein Abenteuer als Erbe verspricht. Als Ben allerdings kurz nach Lektüre des Briefes in der leergeräumten Wohnung Tomomis steht, wird ihm bewusst, wie geplant das Geschehen war und wie wenig er davon geahnt hatte. Er entschließt sich, den Selbstmord und die Beschäftigung mit jenem zu verdrängen.

Für den Leser könnte sich jetzt eine langatmige, langweilige Pause einstellen, da die Stärke der Erzählung die unbekannte Tomomi ist - sie lernt man nur durch die Erinnerungen von Ben kennen. Doch Constable hält sein zügiges Tempo bei, und nach einem gerafften Frühling erhält Ben einen Monat Urlaub. Der Arbeit als Ablenkung beraubt, nimmt er die Spurensuche wieder auf. Mit Hinweisen und Bildern auf Tomomis Laptop löst Ben das erste Rätsel: Ein Brief, versteckt in einer Kunstskulptur, ist seine Belohnung. Tomomi schildert darin den von ihr begangenen Mord an einem ihr völlig Fremden: wie sie den Mann zufällig trifft, mit ihm spazieren geht und über seine verstorbene Frau und seinen nachlassenden Lebenswillen redet, mit ihm schläft und ihn schließlich mit einem Kissen erstickt - ohne dass der Sterbende sich wehrt.

Hier offenbart sich die Fähigkeit Constables, seine Erzähler und ihre Geschichten komplex und kunstvoll voneinander zu trennen. Tomomis Mordgeschichten, von denen Ben bei seiner Suche immer mehr finden wird, sind melancholisch-liebevoll verfasst, während Bens Pendants, die Anekdoten und Erinnerungen an seine Tomomi, von einer rührenden Freundschaft und einer starken Unschuld geprägt sind. Als Leser weiß man nicht, wem man glauben soll. Und man beginnt, seine eigene Tomomi zu entwerfen.

Nachdem Ben ein Mordgeständnis nach dem anderen findet, führen ihn die Hinweise schließlich nach New York. Die stete Beschäftigung mit widersprüchlichen Charakterzügen lässt ihn am Bild verzweifeln, das er sich von Tomomi gemacht hatte. In diesem krisenhaften Moment begegnet ihm die Studentin Beatrice. Sie wird zu einer wertvollen Gesprächspartnerin und Komplizin, die ihm bei der Rätselsuche zur Seite stehen wird.

Genau diesen Gesprächspartner könnte man als Leser auch gut vertragen. Denn die Morde sind ohne Schuldzuweisung erzählt und werden auch von Constable mit keiner Wertung versehen. Nicht selten sind die Sterbenden mit ihrem Tod einverstanden, während Tomomi zur ausführenden Instanz wird. Der Leser muss entscheiden, ob Tomomi wirklich eine Serienmörderin, einfach nur wiederholt zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort oder sogar komplett unschuldig war. Vom Autor erfährt er dazu im Buch nichts, allerdings heißt es auf dessen Internetseite, dass er sein Buch nicht zu nett haben wolle. Schließlich gehe es um die Begegnung mit dem Tod und die damit verknüpften Emotionen.

Dominanteste dieser Emotionen ist naturgemäß die Trauer. Denn die Leben von Tomomis Opfer waren erfüllt von Leid und Unglück. Der Mord an ihnen erscheint wie der traurige Höhepunkt eines tragischen Theaterstücks, das auch ganz anders hätte verlaufen können, hätten seine Akteure nur andere Wege eingeschlagen.

Entstanden ist dabei ein ernstes Buch mit düsteren Themen wie Depression, Selbstmord und Mord. Und als ernstes Buch spricht es jene jugendlichen wie auch erwachsenen Leser an, die keine Probleme damit haben, in einer 380 Seiten langen Mischung aus Psychothriller, Krimi, Drama und Abenteuer bis zum Ende nicht sicher zu wissen, was man alles glauben darf und was nicht.

JURI MÜLLER

Benjamin Constable: "Die drei Leben der Tomomi Ishikawa".

Aus dem Englischen von Sandra Knuffinke. script5, Bindlach 2013. 384 S., geb., 18,95 [Euro]. Ab 16 J.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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