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Adam Haberberg steckt in einer tiefen Krise: Fiasko im Beruf, nichts los in der Ehe, die Kinder tanzen ihm auf der Nase herum, und obendrein hat er noch eine Sehstörung auf dem linken Auge. Da trifft er seine ehemalige Klassenkameradin Marie-Therese, die sich ihr Leben perfekt eingerichtet hat und ihn eigentlich nicht im geringsten interessiert. Und doch nimmt er ihre Einladung zum gemeinsamen Abendessen an. Eine Begegnung zweier Menschen, die gegensätzlicher nicht sein könnten - ein witziges Stückgeistreicher Lebensphilosophie.…mehr

Produktbeschreibung
Adam Haberberg steckt in einer tiefen Krise: Fiasko im Beruf, nichts los in der Ehe, die Kinder tanzen ihm auf der Nase herum, und obendrein hat er noch eine Sehstörung auf dem linken Auge. Da trifft er seine ehemalige Klassenkameradin Marie-Therese, die sich ihr Leben perfekt eingerichtet hat und ihn eigentlich nicht im geringsten interessiert. Und doch nimmt er ihre Einladung zum gemeinsamen Abendessen an. Eine Begegnung zweier Menschen, die gegensätzlicher nicht sein könnten - ein witziges Stückgeistreicher Lebensphilosophie.
  • Produktdetails
  • Verlag: HANSER
  • Seitenzahl: 151
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm
  • Gewicht: 285g
  • ISBN-13: 9783446205758
  • ISBN-10: 3446205756
  • Artikelnr.: 13287964
Autorenporträt
Reza, Yasmina
Yasmina Reza, 1959 geboren, ist Schriftstellerin, Regisseurin und Schauspielerin und die meistgespielte zeitgenössische Theaterautorin. Bei Hanser erschienen Eine Verzweiflung (Roman, 2001), Adam Haberberg (Roman, 2005), Im Schlitten Arthur Schopenhauers (Ein Theaterstück, 2006), Frühmorgens, abends oder nachts (2008) über Nicolas Sarkozy, Nirgendwo (2012), Glücklich die Glücklichen (Roman, 2014), Babylon (Roman, 2017), für den sie mit dem Prix Renaudot 2016 ausgezeichnet wurde, außerdem Kunst (Schauspiel, 2018), Der Gott des Gemetzels (Schauspiel, 2018), Bella Figura (Schauspiel, 2019) und Drei Mal Leben (Schauspiel, 2019). DasTheaterstück Der Gott des Gemetzels wurde 2011 sehr erfolgreich von Roman Polanski verfilmt, hochkarätig besetzt mit Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz und John C. Reilly.

Schmidt-Henkel, Hinrich
Hinrich Schmidt-Henkel, 1959 geboren, arbeitet seit 1988 als Übersetzer für norwegische, französische und italienische Literatur. 2000 erhielt er den Jane-Scatcherd-Preis der Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Stiftung und 2004 den Paul-Celan-Preis des Deutschen Literaturfonds.
Rezensionen
Besprechung von 22.03.2005
Kleine Kammer- und Jammer-Tirade
Eigentlich perfekt: Yasmina Rezas Roman „Adam Haberberg”
Adam Haberberg setzt sich zu Beginn von Yasmina Rezas kleinem, nach ihm benannten Roman auf eine Bank im Jardin des Plantes und beklagt fortan auf mal kleinlaute, mal hochmütige Art und Weise sein gescheitertes Dasein. Siebenundvierzig Jahre ist Adam Haberberg alt, alt genug, um sich einzubilden, er habe auf der Parkbank schon die finale Altersheimhaltung gefunden. Was ist es, das ihn, den mäßig erfolgreichen Schriftsteller und Familienvater, so trübe stimmt? Der Augenarzt hat ihm gesagt, er werde infolge einer „Präthrombose in der Zentralvene der Retina” bald die Sehkraft auf dem linken Auge einbüßen. Thrombose. Adam Haberberg sitzt und denkt. An seine Frau, an sein Auge und daran, dass sein letztes Buch durchgefallen ist. An Venoruton und Folicombin und daran, welches Medikament wogegen hilft.
So säße und dächte Adam Haberberg wohl den ganzen Roman hindurch, wenn nicht plötzlich Marie-Therèse Lyoc aus der Tür eines Souvenirladens träte und ihn unvermittelt fragte: „Erkennst du mich nicht?” Doch, Adam Haberberg erkennt trotz seines Augenleidens Marie-Therèse Lyoc, mit der er vor dreißig Jahren die Schulbank, wenn auch nicht viel mehr teilte. Nun steht sie vor ihm, aufgetaucht aus dem Nichts, und hat mit einem Mal „die Gestalt eines Ereignisses” angenommen „an einem Tag, der eigentlich der Erstarrung und den trüben Gedanken gewidmet war.” Mit Marie-Therèse, der resoluten Verkäuferin von Merchandiseprodukten mit Wohnung in der Pariser Banlieue, kommt Fahrt in Adam Haberbergs verfrühte Ruhestandsfantasien und ebenso in Rezas Roman. Etwas wird geschehen, weiß man, wenn die beiden Klassenkameraden bald darauf in Marie-Therèses Geländewagen in Richtung Peripherie davonfahren.
Yasmina Reza, angeblich die erfolgreichste Dramatikerin der Welt, hat in ihrem jüngsten Roman wenig an der Rezeptur geändert, der sie ihren Ruhm verdankt. Adam Haberberg ist einer jener an Lebensüberdruss, Larmoyanz und erotischen Resthoffnungen laborierenden Charaktere, wie sie das Reza-Universum seit längerem schon bevölkern, ein „loser” wie aus dem Typenkatalog des gehobenen Existenzial-Boulevards. Irgendwo auf halbem Wege zwischen Françoise Sagan und Botho Strauß bewirtschaftet Yasmina Reza mit großem Geschick eine Gemütslage, die, wie es aussieht, derjenigen ihres Publikums entspricht.
Schwundheld auf schiefem Gleis
Es geht dabei ums Scheitern. Und zwar nicht das reale, sondern eher um das Scheitern als Attitüde und als Wunschvorstellung von Leuten, bei denen es zum Scheitern offenbar nicht gereicht hat. Inzwischen ist der Scheiterer zur Heldenfigur des heutigen Literatur-Mainstreams avanciert. Man braucht ihn nur, wie Reza es mit Adam Haberberg tut, mit ein paar tragikomischen Eigenschaften auszustaffieren, und schon kann man mit dem Scheiterer die Bühnen dieser Welt erobern. Ein Mann, mittelalt, ist das nicht für sich genommen schon komisch? Jedenfalls dann, wenn ein Augenleiden sowie ein gestörtes Verhältnis zu Frau und Kindern hinzutreten. Und schließlich der Umstand, dass Adam Haberberg als Schriftsteller durchgefallen ist und nurmehr als Autor von Groschenromanen zum Haushaltseinkommen beiträgt. So also statten Erfolgsautoren heute ihr Figuren aus. Dass Yasmina Reza diese Kunst des Ausstattens beherrscht, steht außer Frage. Man käme auch nicht auf die Idee, „Adam Haberberg” für misslungen zu erklären. Das liegt vielleicht auch daran, dass der Roman sich an keiner Stelle den Risiken des Gelingens oder Misslingens aussetzt. Nachdem die Autorin ihren Schwund-Helden einmal aufs schiefe Gleis gesetzt hat, läuft die kleine Kammer- und Jammertirade fast von alleine.
Und was ist weiter mit Adam und Marie-Therèse geschehen, nachdem sie der Zufall zusammengeführt und wenig später in der Dame Wohnung befördert hat, wo sie ihm ein Omelette zubereitet, während die Sprache auf alles Mögliche und bald schon auf viel zu Intimes kommt? „Marie-Therèse und Adam sitzen sich gegenüber. Ohne den beleuchteten Hintergrund der Küche hat der Raum etwas Leeres bekommen. Auf dem niedrigen Tisch steht neben dem Tablett, das sie vorhin gebracht haben, eine Topfpflanze.” Wird es in diesem unheimlichen Schwebezustand womöglich zum Äußersten kommen? Aber nein, der Sex bleibt in Rezas Kabinett der Frustrationen stets nur eine große Drohung oder eine kleine Hoffnung. Das Resolute, ja geradezu Schicksalsgesunde seiner Klassenkameradin, ihre Topfpflanzen-Genügsamkeit, wären sie nicht ein Heilmittel für den ewig mit sich selbst zerstrittenen Adam? Aber nein, er findet auch an diesem Abend seine Linie nicht, er schwankt zwischen grollendem Künstlerhochmut und den Gewissensbissen eines Familienvaters, der sich, wegen welcher Okkupationen auch immer, beim Familienausflug außerstande sieht, Fahrräder für die Kinder auszuleihen. An der Fallhöhe zwischen absoluter Geistambition und nicht bestandenem Alltag holt sich Reza, ähnlich wie ihr Vorbild Thomas Bernhard, ihren Witz, aber es ist ein Witz, der harmlos bleibt, ein Witz, der, ganz im Geist des negativen Boulevards, auf Nummer Sicher geht.
CHRISTOPH BARTMANN
YASMINA REZA: Adam Haberberg. Roman. Aus dem Französischen von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel. Carl Hanser Verlag, München 2005. 152 Seiten, 15,90 Euro.
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Besprechung von 17.05.2005
Zaubernuß hilft immer
Wortmedizin: Yasmina Rezas Romanplädoyer für Unsterblichkeit

Was früher Gruselgeschichten waren, sind heute Krankheitsgeschichten geworden - und die sind oft noch unheimlicher. Die Gespenster schweben nicht mehr draußen um die verschreckten Menschen herum, sondern sie haben ihr Opfer verhext und sich in ihnen eingenistet. Adam Haberberg, die Titelfigur in Yasmina Rezas Roman, ist solch ein Besessener, dem durch das Zauberwort eines Arztes der "grüne Star" geweissagt und ein Heer von Angstgespenstern eingeimpft worden ist. Von nun an schaut Adam Haberberg nur noch nach innen und dort dem Treiben der Unwesen zu: "Er legt eine Hand aufs linke Auge. Ihm ist, als wäre hinter dem Auge plötzlich alles viel schlimmer geworden. Er spürt einen Wirbel, ein Austreten von Gefäßflüssigkeit, hervorgerufen, denkt er, durch das Platzen von Kollateralgefäßen." Der Grüne Star breitet sich nicht nur über die Netzhaut, sondern auch über die Seele aus und verschleiert den Blick auf die Außenwelt.

Yasmina Reza hat mit diesem Motiv der Augenkrankheit die symbolische Konstellation schlechthin für ihr eigenes poetisches Verfahren gefunden. Was Wunder, daß am Ende die Krankheitsgeschichte zu einem Pamphlet, zur Verteidigung ihrer eigenen poetischen Absichten wird. Adam Haberberg muß deshalb Schriftsteller sein, und noch dazu ein erfolgloser, denn wie sonst hätte er Anlaß, seinen Stil - und damit den seiner Schöpferin - gegen die unverständige Mitwelt und sogar gegen die Ehefrau zu verteidigen. "Ein wahrer Schriftsteller", so weiß Haberberg zwar, "sinniert nicht über die Literatur"; dennoch denkt er nach und entschließt sich, "nicht dieser scheußlichen Memoirenmode nachzugeben". Statt dessen will er die kleinsten Unscheinbarkeiten, "den Linoleumboden, die Tuc-Tucs, das traurige Licht, Viry und die Jahre in Literatur verwandeln". Krank ist Adam Haberberg nicht nur in körperlicher, sondern auch in intellektueller Hinsicht, um Worte fleht der Dichter ebenso wie um Medikamente: "Nur gewähre mir ein heimliches Schreibheft und hilf mir, die richtigen Worte zu finden, um die Wahrheit zu sagen."

Der Erfolg der Stückeschreiberin Yasmina Reza beruht auf solchen Versuchen, "die Wahrheit ohne Absicht" zu sagen. Sie schreibt für eine glückliche Gesellschaft, die mit der Wahrheitsfindung keinen Fanatismus verbindet, für die das Rätseln um den Sinn eine Art von Partyspaß ist. Was aber für den Zuschauer ein Vergnügen wäre, wird für die Figuren auf der Bühne, deren Perspektive auch ohne Augenkrankheit eingeschränkt ist, zum unerbittlichen Wortgefecht, dessen Ausgang sich einen ganzen Theaterabend lang nicht entscheiden läßt.

Weisheit aber ist der Wahrheit überlegen, und die Weisheit der Autorin kommt zum Schluß, daß Wahrheit nie zu finden sei. Deshalb läßt Reza den Helden ihres Romans schließlich doch scheitern und unterhält ihre Leser mit dessen leiser Melancholie. Die Banalitäten, die Adam Haberberg in der kurzen Zeit wahrnimmt, in der die "Krankheitsgeschichte" im Visier der Autorin bleibt - ein später Nachmittag und früher Abend während der zufälligen Begegnung des Helden mit einer ehemaligen Klassenkameradin -, hätten denn auch trotz aller Realitätsnähe bestenfalls eine lyrische Träumerei ergeben. Dramatisch macht Yasmina Reza die Geschichte erst durch jene Worte, die der augenkranke und worthungrige Dichter dann doch findet: nur solche, die mit seiner Krankheit zusammenhängen und die ihn in den Genuß eines heimlichen Gruselns bringen: Thrombose, Retina, Glaukom, Hyperhomocysteinämie, Koloskopie, Venoruton-Tabletten und schließlich die Zaubernuß, die die Klassenkameradin als Wundermittel gegen allerlei Leiden empfiehlt.

Diese Fachbegriffe und Kunstnamen ziehen den beschädigten Helden immer wieder in Bann, wenden seinen Blick vom Alltag ab, bringen ihn in Erregung und amüsieren offenbar auch die Autorin selbst. Nicht ohne Humor begleitet Yasmina Reza den Weltverlust ihres Helden. Jedenfalls zieht sich der Nebel schnell um Haberbergs Auge. Aber auch die alte Schulkameradin hat nichts zu sagen: Wenn die beiden reden, reden sie aneinander vorbei. Wahrheit besitzt eben jeder nur für sich allein. Diese Marie-Thérèse, die da plötzlich wiederaufgetaucht ist, leidet unter derselben Blicklosigkeit und Selbstbezüglichkeit wie ihr mit dem Star gezeichneter Schulfreund.

Wer Wahrheit sucht, stößt seit je an die Grenze zwischen Sein und Schein, und da hat auch Yasmina Reza ihren Roman angesiedelt. Das Schlußwort, das sie ihrem Helden in den Mund legt, formuliert die Einsicht, daß man von "Unsterblichen keine Geschichte" erzählen könne, sie sind nur Erscheinung. Nur Sterbliche, wie eben Haberberg, seien es wert, als literarische Vorlage zu dienen. Dieser Einsicht folgt die Autorin von jeher. Stets machte sie Sterbliche, einfache Menschen in einfachen Situationen mit einfachen Gedanken und Fragen, zu Objekten ihrer Beobachtung, nur sind, anders als bei ihrem Helden, ihre Stoßgebete um die rechten Worte für solche Unscheinbarkeiten stets erhört worden.

HANNELORE SCHLAFFER

Yasmina Reza: "Adam Haberberg". Roman. Aus dem Französischen übersetzt von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel. Hanser Verlag, München 2005. 152 S., geb., 15,90 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Nicht gerade Begeisterung hat Yasmina Rezas Roman "Adam Haberberg" bei Rezensent Christoph Bartmann ausgelöst, obwohl er ihn ja "eigentlich perfekt" findet. Aber eben darin besteht seines Erachtens das Problem dieses Romans über Adam Haberberg, einen mittelalten, mäßig erfolgreichen Schriftsteller mit Augenleiden und gestörten Verhältnis zu Frau und Kindern, der die meiste Zeit auf einer Parkbank verbringt, bis ihm eine resolute Schulfreundin begegnet, eine Begegnung, die dann aber auch zu nichts führt. Bartmann sieht in Haberberg einen jener an "Lebensüberdruss, Larmoyanz und erotischen Resthoffnungen laborierenden Charaktere", die Rezas Universum bevölkern. Irgendwo auf halbem Wege zwischen Francoise Sagan und Botho Strauß bewirtschafte Reza mit "großem Geschick" eine Gemütslage, "die, wie es aussieht, derjenigen ihres Publikums entspricht". Wenig habe sie in "Adam Haberberg" an der Rezeptur geändert, der sie ihrem Ruhm verdanke. Ihr Roman setze sich an keiner Stelle den Risiken des Gelingens oder Misslingens aus. "An der Fallhöhe zwischen absoluter Geistambition und nicht bestandenem Alltag holt sich Reza, ähnlich wie ihr Vorbild Thomas Bernhard, ihren Witz", resümiert Bartmann, "aber es ist ein Witz, der harmlos bleibt, ein Witz, der, ganz im Geist des negativen Boulevards, auf Nummer Sicher geht."

© Perlentaucher Medien GmbH
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"Yasmina Rezas Roman bringt die formvollendete Tristesse in die europäische Literatur zurück. Diesen noblen Ton der höheren Pariser Traurigkeit haben wir lange nicht gehört. Im zweiten Roman der Pariser Autorin Yasmina Reza riechen wir ihn endlich wieder, den herrlich vertrauten Duft einer kultivierten westeuropäischen Tristesse. ... Ein kleines Kammerspiel, die großen Fragen und das schaurig schöne Gefühl, sie alle nicht beantworten zu können. Ein perfektes, kleines, lebensechtes Dramolett." Iris Radisch, Die Zeit Literatur, März 2005 "Ein Stück Literatur über Literatur ... Seit Peter Handkes Erzählung "Nachmittag eines Schriftstellers" ist kein so eindringliches und bündiges Porträt einer gefährdeten Autorenexistenz gelungen." Volker Hage und Wolfgang Höbel, Der Spiegel, 31.01.05 "....Wie ihre Stücke: von hoher sprachlicher Qualität und dabei höchst unterhaltsam...Yasmina Reza würzt ihren Künstlerroman mit Sprachwitz - und bringt Banalität zum Leuchten." Susanne Kunckel, Welt am Sonntag, 13.02.05 "Yasmina Reza hat einen brillanten Roman über das allgemeine Unbehagen geschrieben... eine scharf gestochene atmosphärische Momentaufnahme... Yasmina Reza, die wahrscheinlich begnadeste Dialogschreiberin unserer Zeit." Tilman Krause, Die Welt, 02.04.05 "... eine ebenso abstruse wie geniale Geschichte über Gott und die Welt, die darum flirrenden Reiz und dramatische Größe hat, weil sie uns scheinbar nicht im Geringsten tangiert - und doch mit jeder Silbe entlarvend genau über uns und unsere kleinen oder großen Miseren schwadroniert." Bolero, April 2005 "... ein treffender, amüsanter Snap-Shot der Generation Mitte vierzig." Stefan Ender, Falter, 13.05.05 "Reza ist mit diesem kleinen Roman voller geistreicher Dialoge ein psychologisches Kammerstück erster Güte gelungen, in dem kein Wort zu viel ist und ein Satz mehr sagt als viele Kapitel in anderen Werken." Susanne Gilbert-Sättele, dpa, März 2005…mehr
"Seit Peter Handkes Erzählung Nachmittag eines Schriftstellersist kein so eindringliches und bündiges Porträt einer gefährdetenAutorenexistenz gelungen." - Volker Hage und Wolfgang Höbel, Der Spiegel