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Zwei Brüder reden abends im Bett über Mädchen. Voll langweilig sind die, kämmen den ganzen Tag ihre Puppen, machen sich vor Angst in die Hosen beziehungsweise ins Nachthemd. Und glauben doch tatsächlich an Gespenster!!! Sowas Blödes, die gibt's doch gar nicht! Oder? Oder doch? Plötzlich müssen die beiden dringend Pipi machen. Und danach finden sie ihr Bett nicht mehr, sondern flüchten zitternd zum friedlich schlafenden Schwesterchen, das nicht im Traum daran denkt, sich vor Gespenstern zu fürchten...…mehr

Produktbeschreibung
Zwei Brüder reden abends im Bett über Mädchen. Voll langweilig sind die, kämmen den ganzen Tag ihre Puppen, machen sich vor Angst in die Hosen beziehungsweise ins Nachthemd. Und glauben doch tatsächlich an Gespenster!!! Sowas Blödes, die gibt's doch gar nicht! Oder? Oder doch? Plötzlich müssen die beiden dringend Pipi machen. Und danach finden sie ihr Bett nicht mehr, sondern flüchten zitternd zum friedlich schlafenden Schwesterchen, das nicht im Traum daran denkt, sich vor Gespenstern zu fürchten...
  • Produktdetails
  • Verlag: Beltz
  • Artikelnr. des Verlages: 79486
  • Seitenzahl: 32
  • Altersempfehlung: ab 5 Jahren
  • Erscheinungstermin: Mai 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 270mm x 286mm x 10mm
  • Gewicht: 421g
  • ISBN-13: 9783407794864
  • ISBN-10: 340779486X
  • Artikelnr.: 35438185
Autorenporträt
Olten, Manuela
Manuela Olten, geboren 1970, studierte Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach mit dem Schwerpunkt Kinderbuchillustration. Im Bajazzo Verlag erschien im Frühjahr 2004 das erste Bilderbuch der Künstlerin, Echte Kerle, für das sie den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis erhielt, und das für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde.
Rezensionen
"Trotz der Schlappe der "Kerle" werden nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen an diesem Buch Spaß haben. Halslos, mit großen Mündern, Kartoffelnasen und wie aufgezogen agierend, werden beide Geschlechter karikiert. So entsteht amüsierte Distanz statt Identifikation. Darauf, dass Kinder Sinn für diesen Humor haben, darf man getrost vertrauen." -- Annette Zerpner, Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Ein Bilderbuch für starke Mädchen und kleine Helden." -- Annabelle

"Hinreißend gezeichnet und süffisant auf den Punkt gebracht, tritt das Bilderbuch den endgültigen Beweis an, was starke Sprüche von echten Kerlen wert sind..." -- Kinderbuchliste Saarländischer Rundfunk/Radio Bremen

"Ein selten witziges Bilderbuch, bei dessen Betrachten der Leser förmlich darauf wartet, wann endlich die ausstehende Wende eintritt! Bei aller Schadenfreude aber herrscht doch hintergründiger und liebevoller Humor vor. Eine vergnügliche Sache zum Kaputtlachen." -- Jugendschriftenausschuss des BLLV - Mittelfranken

"Das Buch gehört in jedes Kinderzimmer - und zwar bei Jungs und bei Mädels." -- Saarbrücker Zeitung

"Manuela Oltens Erstling ist ganz prima illustriert und getextet. Ihre "Helden" sind, was sie sind: Im Kern echte nette Kerlchen. Olten lässt das Macho-Klischee links liegen und überzeugt durch Witz und Ironie." -- Anke Buettner, Bulletin Jugendliteratur
"Das Buch gehört in jedes Kinderzimmer - und zwar bei Jungs und bei Mädels." Saarbrücker Zeitung "Ein Bilderbuch für starke Mädchen und kleine Helden." Annabelle "Hinreißend gezeichnet und süffisant auf den Punkt gebracht, tritt das Bilderbuch den endgültigen Beweis an, was starke Sprüche von echten Kerlen wert sind..." Kinderbuchliste Saarländischer Rundfunk/Radio Bremen "Ein selten witziges Bilderbuch, bei dessen Betrachten der Leser förmlich darauf wartet, wann endlich die ausstehende Wende eintritt! Bei aller Schadenfreude aber herrscht doch hintergründiger und liebevoller Humor vor. Eine vergnügliche Sache zum Kaputtlachen." Jugendschriftenausschuss des BLLV - Mittelfranken "Manuela Oltens Erstling ist ganz prima illustriert und getextet. Ihre Helden
Besprechung von 05.06.2004
Wenn echte Kerle über Mädchen lästern: Abendliche Improvisation über ein ewiges Reizthema

Wer Blümchen auf der Bettwäsche mag, muß noch lange kein Angsthase sein. Den Vorurteilen kleiner Machos gegenüber Mädchen begegnet man am besten mit wohldosiertem Humor. Das gelingt Manuela Olten in ihrem Bilderbuch "Echte Kerle" auf formal sehr originelle Weise. Ein großes Eisenbett wird bei ihr zur Bühne für die abendliche Improvisation zweier eierköpfiger Jungen in Schlafanzügen zum Thema "Mädchen sind doof". Im Gegensatz zum ewig uneinigen Duo Ernie und Bert, an das ihre Konturen erinnern, sind diese beiden in ihrer grau-pastellenen Deckmalkastenwelt stets einer Meinung. Und noch lange nicht müde. Ein Wort gibt das andere, vor Begeisterung über die eigenen Einfälle hält es sie nicht lange in der Horizontalen. Auch der minimale Text ist in Bewegung: Zur triumphierenden Lautstärke der Jungen wachsen rote und blaue Buchstaben in die Breite oder hüpfen mit, daß die Bettfedern nur so quietschen. Die Mädchen-Phantasien der Pyjamaträger sind jeweils als Bild im Bild auf der gegenüberliegenden Seite in Szene gesetzt: Auf einem kleineren rosafarbenen Blatt sieht man ein Mädchen verbissen Puppenzöpfe im Akkord flechten und schließlich eine große gelbe Panikpfütze ins Nachthemd machen, aus "Angst vor Gespenstern!"

Daß sich der große Lästerspaß schließlich rächt, ist abzusehen. Über Gespenster sollten auch Jungen, die in Bettwäsche mit Geistermotiv schlafen, nicht leichtfertig sprechen. Am Ende bietet selbst das rosa-geblümte Bett der friedlich schlummernden Schwester keine rechte Zuflucht: Vielleicht gibt's Gespenster ja doch? Trotz der Schlappe der "Kerle" werden nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen an diesem Buch Spaß haben. Halslos, mit großen Mündern, Kartoffelnasen und wie aufgezogen agierend, werden beide Geschlechter karikiert. So entsteht amüsierte Distanz statt Identifikation. Darauf, daß Kinder Sinn für diesen Humor haben, darf man getrost vertrauen.

ANNETTE ZERPNER.

Manuela Olten: "Echte Kerle". Bajazzo Verlag, Zürich 2004. 24 S., geb. 12,90 [Euro]. Ab 4 J.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Besprechung von 06.08.2004
Maulhelden
Vergnügliche Bilder von starken Jungs und ihren Ängsten
Mädchen sind voll langweilig”, da sind sich die „Echten Kerle” einig. Sie können mit weit aufgerissenen Zahnlückenmäulern nur darüber lachen, was diese Tussen den ganzen Tag über tun: Puppen kämmen, sie an- und ausziehen, Teddies mit ins Bett nehmen. Angsthasen sind sie, machen sich im Dunkeln ins Nachthemd und glauben an Gespenster. Zum Totlachen ist das, und dazu hüpfen die Jungen auf und ab im großen gemütlichen Bett. Viel mehr Text braucht Manuela Olten in ihrem Bilderbuch Echte Kerle nicht, um die beiden kleinen Macho-Angeber zum Leben zu erwecken. Zu zweit in ihrem Bett sind sie die Größten. Kurz werden immer wieder Bilder eines Mädchens eingeblendet, das so brav und ängstlich aussieht, wie die Jungs es sich vorstellen. Gespenster - lächerlich, die gibt es gar nicht. Nur auf der blaugrauen Bettwäsche der Jungs. Ach ja?
Oder doch? Schnell mal Pipi machen, und dann führt sie der Weg wieder ins Bett - in das des Mädchens, das milde lächelnd in der Mitte schläft, während die Jungs ihre Teddies umklammern und mit kleinen Mündern und aufgerissenen Augen ängstlich in die Nacht starren.
So kennt man sie, die kleinen (Maul-)Helden. Manuela Olten hat sie in ihrem ersten Bilderbuch mit feinsinnigem Humor, kräftigem Strich, sehr vereinfachten, ausdrucksstarken Gesichtern und lebensstrotzenden Bewegungen in Szene gesetzt. Ort der Handlung: Das Bett vor einem einfarbigen Hintergrund. Die Geschichte lebt durch die wenigen Figuren und ihre Ausdruckskraft - und das Gefühl, das alles schon einmal erlebt zu haben.Und die Moral von der Geschichte? Wartet bis es dunkel wird - dann zeigen sich die echten Helden, die unbeeindruckt von Gespensterängsten furchtlos selig schlummern. (ab 5 Jahre)
GABRIELA WENKE
MANUELA OLTEN: Echte Kerle. Bajazzo Verlag 2004. 28 Seiten, 12,90 Euro
Illustration aus Manuela Olten: Echte Kerle
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

"Rezensentin Annette Zerpner ist ausgesprochen amüsiert vom wohldosierten Humor, mit dem Manuela Olten in ihrem originellen Bilderbuch den Vorurteilen kleiner Machos Mädchen gegenüber begegnet. Aber nicht nur Mädchen prophezeit sie Spaß mit dem Buch. Zwei Eierköpfe sieht sie vorurteilsreich über die Schwächen von Mädchen fantasieren. Als Bühne, lesen wir, dient ihnen ein Bett. Aber nicht nur die beiden virilen Pyjamaträger, auch der minimale Text sei in Bewegung. Zur "triumphierenden Lautstärke der Jungen" sieht sie rote und blaue Buchstaben in die Breite hüpfen, die "Mädchenfantasien" selbst jeweils als Bild im Bild auf der anderen Seite in Szene gesetzt. Beide Geschlechter würden samt ihrer Vorurteile voneinander karikiert, freut sich die Rezensentin, die auf diese Weise "amüsierte Distanz" statt Identifikation entstehen sieht.

© Perlentaucher Medien GmbH"