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Zwei Daten - der 9. November 1918 und der 30. Januar 1933 - kennzeichnen jenen bedeutsamen Zeitraum, der als 'Weimarer Republik' in die Geschichte einging. Ersteres benennt deren Geburtsstunde als Ergebnis einer 'halben Revolution', letzteres kündet von ihrem Ende in einer 'ganzen Konterrevolution'. In den vierzehn Jahren ihrer Existenz tobten erbitterte Auseinandersetzungen zwischen Kapital und Arbeiterbewegung, Konservativen und Liberalen, Militärs und Pazifisten, Herrschenden und Beherrschten. Nationalistisch-rassistischer Ungeist bedrängte eine zeitweilig aufblühende humanistische Kultur.…mehr

Produktbeschreibung
Zwei Daten - der 9. November 1918 und der 30. Januar 1933 - kennzeichnen jenen bedeutsamen Zeitraum, der als 'Weimarer Republik' in die Geschichte einging. Ersteres benennt deren Geburtsstunde als Ergebnis einer 'halben Revolution', letzteres kündet von ihrem Ende in einer 'ganzen Konterrevolution'. In den vierzehn Jahren ihrer Existenz tobten erbitterte Auseinandersetzungen zwischen Kapital und Arbeiterbewegung, Konservativen und Liberalen, Militärs und Pazifisten, Herrschenden und Beherrschten. Nationalistisch-rassistischer Ungeist bedrängte eine zeitweilig aufblühende humanistische Kultur. In alldem lässt sich die widerspruchsvolle und nicht zwangsläufig verlaufende Entwicklung dieser Republik erkennen. Unbestreitbar bewirkte eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren das bittere Ende, doch gilt es vor allem zu bedenken, wer hauptsächlich welche Schuld und wer welche Mitverantwortung für den gescheiterten Demokratie-Versuch trägt.
Autorenporträt
Manfred Weißbecker, Prof. Dr. phil., *1935. Lehrte bis 1992 Deutsche Geschichte an der Universität Jena. Zahlreiche Bücher und Zeitschriftenbeiträge zur Parteiengeschichte, zur Faschismus- und Weltkriegsforschung und zur Weimarer Republik.