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Die Jahreszeiten-Bände von Karl Ove Knausgård: "Im Frühling" ist der dritte Teil einer aus vier Bänden bestehenden grandiosen Liebeserklärung an das Leben und die sinnlich erfahrbare Welt. Enthalten: ein Tag im Leben einer Familie, zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.
In diesem Kurzroman begleiten wir einen Vater und seine drei Monate alte Tochter durch einen Tag im Frühling. Ein Tag, geprägt vom Anfang des Lebens, von Aufbruch und Licht, aber auch von Dunkelheit und Beschwernis.
"Noch hing etwas Sparsames über allem, die Landschaft war ohne diese tiefe Fülle, die der Sommer
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Produktbeschreibung
Die Jahreszeiten-Bände von Karl Ove Knausgård: "Im Frühling" ist der dritte Teil einer aus vier Bänden bestehenden grandiosen Liebeserklärung an das Leben und die sinnlich erfahrbare Welt. Enthalten: ein Tag im Leben einer Familie, zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

In diesem Kurzroman begleiten wir einen Vater und seine drei Monate alte Tochter durch einen Tag im Frühling. Ein Tag, geprägt vom Anfang des Lebens, von Aufbruch und Licht, aber auch von Dunkelheit und Beschwernis.

"Noch hing etwas Sparsames über allem, die Landschaft war ohne diese tiefe Fülle, die der Sommer brachte, das Grün der Bäume war vorerst nur ein Schimmer, denn so ist der April: Knospen, Keime, Ungewissheit, Zögern. Der April liegt zwischen dem großen Schlaf und dem großen Sprung. Der April ist die Sehnsucht nach etwas Anderem, wobei dieses Andere noch unbekannt ist."

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Random House ebook
  • Seitenzahl: 256
  • Erscheinungstermin: 26.03.2018
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783641187446
  • Artikelnr.: 49910539
Autorenporträt

Karl Ove Knausgård, 1968 in Norwegen geboren, hat mit seinem autobiografischen Romanzyklus "Min Kamp" (übersetzt: "Mein Kampf") einen Orkan in Norwegen und Schweden ausgelöst. Als die ersten Bände auf dem Markt waren, brach ein Medienhype los, Teile der Verwandtschaft verklagten Knausgård. Es trat das ein, was der Autor am meisten fürchtet: Er wurde beschimpft. Er, dem es so wichtig ist, dass er gemocht wird, der Konflikte hasst, musste das aushalten. Er sagt, dass das die schlimmste Zeit in seinem Leben gewesen sei. Der gerichtliche Ärger rührt daher, dass er nicht nur schonungslos über sich und seine Probleme, Ängste, sein Leben schreibt - sondern genauso sezierend über alle Freunde, Kollegen, die Freundinnen und die Familie. Die Medien stürzten sich auf so gut wie jeden Menschen, der in den Büchern erwähnt wurde. Nur ihn ließen sie erstmal in Ruhe. Um ihn herum tobte es und er saß im ruhigen Auge des Hurricanes. Die ersten Bände hat er freier geschrieben, danach hatte er im Hinterkopf, was diese Bücher auslösen und wurde ein wenig harmloser ...

Knausgård, der scheue literarische Superstar

Der Hype um den Romanzyklus verbreitete sich weltweit. Mittlerweile ist der Autor ein literarischer Superstar und Millionen Leser wissen alles über ihn. Er, der am liebsten allein ist, versucht daran einfach nicht zu denken, sonst würde er es nicht aushalten. Paradox, klar. Schließlich hat er dafür gesorgt, er all das geschrieben. Doch sei eben Literatur, sein Weg, sich auszudrücken. Wenn er beim Schreiben an den Punkt komme, sich von sich selbst und all den Erwartungen, Tabus etc. zu befreien, selbst sozusagen zu verschwinden, dann komme der Flow und er erlebe das Glück des Schreibens.

"Ich rede nicht, bin langweilig - aber so ist es nicht, wenn ich schreibe."

Er sagt von sich selbst, dass er Schwierigkeiten hat mit Menschen. "Ich rede nicht, bin langweilig - aber so ist es nicht, wenn ich schreibe. Dann zeige ich mich." Und doch hat er gelernt, seine Rolle zu spielen, tritt vor Publikum auf und gibt Interviews. Würde man ihm aber außerhalb dieser Rollen begegnen, würde seine Scheu wieder zum Vorschein kommen, er würde schweigsam werden und unsicher. Diese Unsicherheit, dieses Ringen um (s)einen Platz im Leben, im Schreiben, in der Liebe - das verfolgt die Lesewelt in den Romanen. Er will brillant sein und clever - doch sein Gefühl ist meist eines des Scheiterns. Dabei sorgte er schon mit seinem ersten Roman "Ute av verden" 1998 für Furore: Zum ersten Mal erhielt ein Debüt den norwegischen Kritikerpreis. 2004 folgte "Alles hat seine Zeit", nominiert für zwei Literaturpreise.

Eine manische Beichte als Beginn eines Welterfolges

Dass sich Knausgård quält mit dem Schreiben, ihm alles nie gut genug ist, wissen wir. Eine Schreibkrise - er saß fünf Jahre lang an einem Roman, der in seinen Augen nicht gut war - brachte ihn dazu, etwas Neues zu versuchen. Ihm sei klar geworden, dass er nichts konstruieren dürfe, dass er so ehrlich wie möglich sein solle. Er schrieb also über ein Erlebnis aus seiner Kindheit, das er vorher niemandem erzählt hatte, und schickte es seinem Lektor. Der nannte das eine "manische Beichte" - doch Knausgård spürte bei diesem Enthüllen "einen enormen Kick. Da steckt sehr viel Energie drin. Wenn ich keine Angst habe, keine Angst vor den Konsequenzen, dann kann ich das machen." Und er machte es und begann mit "Min Kamp". 2009 erschienen die ersten drei Bände und der Orkan brach los.

"Glück ist nichts für mich."

Heute lebt Knausgård mit seiner zweiten Frau und vier Kindern in einem Dorf in Schweden und steht früh auf, so gegen 4 Uhr, um Zeit für das Schreiben zu haben. Danach kümmert er sich um die Kinder und macht Frühstück. Ein ganz normales Familienleben. Ein glückliches? Dazu sagt er: "Glück ist nichts für mich." Auch der Erfolg habe daran nichts geändert ...

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 17.05.2018

Sein Kampf, ihr Kämpfen und das Glück an sich
Karl Ove Knausgårds Jahreszeiten-Zyklus

Sein sechs Bände umfassendes autobiographisches Mammutprojekt schloss der norwegische Schriftsteller Karl Ove Knausgård mit der Ankündigung ab, dass er nun nichts mehr schreiben werde. Doch wie es bei Autoren eben so ist: So eine Aussage darf man nicht allzu ernst nehmen. Hierzulande wird die Leserschaft seit Anfang 2017 halbjährlich mit einem Werk aus Knausgårds "Jahreszeitenzyklus" versorgt: Nach "Im Herbst" und "Im Winter" erschien "Im Frühling"; der Sommer steht kurz bevor.

Der Autor selbst nennt die Jahreszeiten-Bücher eine "persönliche Enzyklopädie von Dingen aus meinem näheren Umfeld", die sich, einerseits, entwickelt habe aus seiner Idee, eine Art Tagebuch oder einen Brief an seine damals noch ungeborene dritte Tochter zu schreiben, ihr zu berichten, in welche Familie sie da hineingeboren wurde, und, andererseits, der Anfrage eines amerikanischen Zeitschriftenredakteurs, ob er nicht über ein Jahr hinweg regelmäßig eine Glosse über Alltagsgegenstände schreiben wolle. Aus dem Zeitschriftenprojekt wurde dann nichts, doch Knausgård hatte Gefallen daran gefunden und schrieb weiter Texte über Zahnbürste, Stiefel, Plastiktüte und Kaugummi.

Der Ton, der das Buch durchzieht, ist ein völlig anderer als in der Autobiographie, wo Unsicherheit, Verwirrung, Verzweiflung, Wut, Trauer und Selbsthass, sich in einem ausufernden Satzfluss geradezu Bahn zu brechen scheinen: Er ist gelassen, ruhig - und geradezu irritierend optimistisch. Es finden sich Aussagen wie: "Es gibt keinen Grund, vorsichtig zu sein oder Angst zu haben, das Leben ist so robust", die man von einem Autor, der andernorts einen Supermarktbesuch über dreißig Seiten hinweg als existentielle Krise schildert, nun wirklich nicht erwartet hätte. Der Autor schreibt nicht mehr ums Überleben - sein Überleben -, sondern über das Leben. Er habe sich verändert, sein Leben auch, sagte Knausgård vor einiger Zeit dazu in einem Interview am Rande eines Literaturfestivals, als er darauf angesprochen wurde.

Doch so erfreulich es für das Leben des Autors auch sein mag, eine gelassenere, glücklichere Phase zu erleben, in literarischer Hinsicht führt der affirmative Ansatz nicht besonders weit. In den Jahreszeiten-Bänden "Im Herbst" und "Im Winter" zeigt sich der Autor nicht in Bestform (wobei die Messlatte hier zugegebenermaßen ziemlich hoch liegt): Die Brief-Passagen an das Ungeborene operieren nahe am Kitsch, und die Dingetexte - nun ja.

"Verblüffend am Ohr ist, dass es so mechanisch wirkt", beginnt der kurze Text über das Ohr beispielsweise, und viel weiter reicht die Erkenntnis bis zuletzt nicht, dann wieder wird es unfreiwillig komisch, etwa wenn an einer Stelle die Toilettenschüssel als der "weiße Schwan des Hauses" bezeichnet wird. Sicher, es finden sich hübsche und witzige Miniaturen darunter, doch alles in allem erinnert das Unternehmen doch ziemlich an die Übungen von Schreibschülern bei einem Wochenendseminar, die mal mehr, mal weniger geglückt ausfallen.

Im dritten Band nun, "Im Frühling", hat der Autor erfreulicherweise von Stühlen, Zahnbürsten und Q-Tips abgelassen und sich wieder ganz sich selbst und der Familie gewidmet. Was als Brief an ein ungeborenes Kind begann, ist zu einem ausführlicheren Schreiben an ein drei Monate altes Mädchen geworden, das er manchmal in der Du-Form anspricht, manchmal auch zu vergessen scheint, was dem Lesefluss gar nicht schadet. Knausgård erklärt nämlich auch sich selbst die Welt, und wenngleich dies nicht mehr ganz so hadernd und emotional wie bisher geschieht, wirkt es doch, als sei er damit wieder bei sich selbst angekommen. Szenen aus dem Alltag werden abgelöst von den für ihn typischen, geradezu brillanten Naturschilderungen, daneben finden sich Überlegungen, die allgemeiner klingen. "Immer öfter stelle ich mir vor, dass wir in zwei Wirklichkeiten leben", heißt es da beispielsweise, "einer physischen, materiellen, biologischen, chemischen, das ist die Welt der Dinge und der Körper, die wir vielleicht Wirklichkeit ersten Grades nennen können, und einer abstrakten, immateriellen, sprachlichen und gedanklichen, das ist die Welt der Beziehungen und des Zwischenmenschlichen, die wir die Wirklichkeit zweiten Grades nennen wollen." Dies hätte, heißt es dann, "einfach und überschaubar" sein können, allerdings nur dann, wenn diese Welten nebeneinander existierten, was sie aber nicht täten, denn "die eine existiert in der anderen". Ganz nebenbei hat sich damit auch geklärt, weshalb die Beschreibung von Alltagsgegenständen ihm nicht besonders lange als Thema taugte.

Das Thema Schuld taucht mehrfach auf - und in ganz neuem Gewand: In der Mammutbiographie noch rasende Selbstquälerei, ist es nun akzeptierter Bestandteil seines - und eines jeden - Lebens geworden: "Ich denke immer öfter, dass man keine Wahl hat, dass man die auftauchenden Situationen auf der Basis dessen meistert, wer man ist, und dass der Mensch, der man ist, aus den Situationen entsteht, in denen man im Laufe seines Lebens gewesen ist, und die man gemeistert hat." So heißt es weiter vorne im Buch, an die kleine Ann gerichtet: "Genau deshalb habe ich geschrieben, dass der Selbstbetrug das Menschlichste von allem ist. Der Selbstbetrug ist keine Lüge, er ist eine Überlebensstrategie. Auch du wirst dich selbst betrügen, es geht nur darum, in welchem Maße, und der einzige Rat, den ich dir geben kann, lautet, dass du versuchen musst, nicht zu vergessen, dass andere das Gleiche wie du auf eine völlig andre Art und Weise sehen und erleben können und dass dies ihr gutes Recht ist." Natürlich verteidigt der Autor hier auch rückblickend die Anfeindungen seiner im autobiographischen Zyklus vorkommenden Angehörigen, die darauf bestürzt, beleidigt und gekränkt reagierten.

Vor diesem Hintergrund liest sich der interessanteste Teil des "Frühling"-Buches so irritierend: jene Passagen, in denen der Autor eine neue Depressionsphase seiner bipolaren Frau schildert (Linda heißt sie, wir kennen sie bereits aus früheren Werken). Knausgård, so hören wir, ist erst einmal ordentlich verärgert über ihren erneuten Ausfall, die ihn mit drei Kindern und der Arbeit im Haushalt allein lässt. Zudem stellt Linda die geplante Reise der ganzen Familie zu einem seiner Lese-Auftritte in Frage, die er, so schreibt er, organisiert hat, um seinen Kindern "schöne Erinnerungen" zu verschaffen. Das klingt ein wenig absurd, da eine gesunde oder zumindest gesündere Mutter vermutlich für die Kinder wichtiger wäre. Wir erfahren, dass die Depressive einmal aus dem dunklen Zimmer zu ihm in die Küche kommt und umarmt werden will - und ihr Mann ihr diese Umarmung verweigert, woraufhin sie sich wieder ins Bett verkriecht.

Zwei Tage lang lässt ihr Mann sie dort "schlafen", wie er meint, um weiter heldenhaft im Haushalt herumzuwerkeln - das Setting erinnert auf bestürzend verdrehte Art und Weise an den Ansatz des Buches, leblose Dinge zu beschreiben. Als er sie dann nun endlich doch aufwecken will, nach sage und schreibe zwei vollen Tagen, gelingt ihm dies nicht. Er bemerkt die leere Schlaftablettenpackung neben dem Bett und ruft den Notarzt. Diese Begebenheiten sind bei weitem nicht so eindringlich und brennend erzählt wie jene aus der Autobiographie, in der es um eigentlich weit nebensächlichere Angelegenheiten geht, wenn es etwa für den jungen Mann das Wichtigste auf der Welt zu sein scheint, ein erfolgreicher Musikrezensent zu werden - und Knausgård den Leser durch sein schriftstellerische Können tatsächlich auch davon zu überzeugen imstande ist.

Auch hier ergreift man, lesend, fast automatisch Partei für den überforderten Ehemann. Ist es dem Respekt Knausgårds vor seiner Frau geschuldet, dass kaum von ihr als Person und sehr wenig über ihre Krankheit zu erfahren ist, dass sich der Autor ausgerechnet hier weitgehend ohne Empathie zeigt? Sein Kampf und ihr Kämpfen - es scheint kaum eine Schnittfläche zu geben. Oder befolgt er, der doch so gerne Grenzen überschreitet, ausgerechnet hier stur das Regelwerk für Angehörige psychisch Erkrankter? Wurden diese Teile des Buchs gegengelesen und nur so zur Veröffentlichung freigegeben? Es stellen sich Fragen von Ethik und Ästhetik, die schwer zu beantworten sind.

Linda ist ebenfalls Schriftstellerin - und zwar eine ausgezeichnete, man lese nur ihren im vergangenen Jahr in deutscher Sprache erschienenen Roman "Willkommen in Amerika". Millionen von Knausgård-Lesern kennen sie und haben dank der Schilderung ihres Ehemanns miterleben dürfen, wie sie in den Wehen lag. Jene Linda Boström Knausgård hat wortlos sein Glückskonzept gesprengt; ihre Geschichte erzählt das Leben als das, was es auch ist: eine Tragödie. Ob es zu ihrer Genesung beitragen wird, diese Passagen nun über sich selbst zu lesen, ist allerdings fraglich.

SILKE SCHEUERMANN

Karl Ove Knausgård:

"Im Frühling". Mit Bildern von Anna Bjerger.

Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Luchterhand Literaturverlag, München 2018. 256 S., geb., Abb., 22,- [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur WELT-Rezension

Richard Kämmerlings liest Karl Ove Knausgards vierbändigen Jahreszeitenzyklus als Zeugnis einer Krise. Die banalen Anlässe, wie das Nachdenken über Thermoskannen und Gummistiefeln, können ihn nicht darüber hinwegtäuschen, dass im Zentrum des Zyklus ein schwarzes Loch klafft, die Krankheit von Knausgards Ex-Frau Linda Boström. Die autobiografische Obsession wird zunächst in kleinerer Münze fortgeführt, erklärt Kämmerlings, ehe mit dem Frühjahrs-Band eine radikale Änderung eintritt, mit der die Verklärung des Alltäglichen erst verständlich wird. Ein Hauptwerk, das sich als Nebenwerk ausgibt, erkennt der Rezensent.

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