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Bewertung von Lisega

Die Rahmenhandlung von Herman Kochs Bestseller „Angerichtet“ ist ganz harmlos: Zwei Brüder treffen sich mit ihren Frauen in einem vornehmen Restaurant, um über ihre Kinder zu …


    Broschiertes Buch

5 Kundenbewertungen

Jetzt im Geschenkbuch-Format! Der preisgekrönte Bestseller aus den Niederlanden erzählt ein Familiendrama, das um die Fragen kreist: Wie weit darf Elternliebe gehen? Was darf man tun, um seine Kinder zu beschützen?

Produktbeschreibung
Jetzt im Geschenkbuch-Format!
Der preisgekrönte Bestseller aus den Niederlanden erzählt ein Familiendrama, das um die Fragen kreist: Wie weit darf Elternliebe gehen? Was darf man tun, um seine Kinder zu beschützen?
  • Produktdetails
  • KiWi Paperback
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Seitenzahl: 443
  • Erscheinungstermin: 2. Oktober 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 170mm x 111mm x 32mm
  • Gewicht: 305g
  • ISBN-13: 9783462045826
  • ISBN-10: 3462045822
  • Artikelnr.: 38616308
Autorenporträt
Herman Koch, geboren 1953 in Arnhem, hatte seinen internationalen Durchbruch mit seinem Roman »Angerichtet« (2010), der in 37 Sprachen übersetzt wurde und in vielen Ländern auf der Bestsellerliste stand, auf der SPIEGEL-Bestsellerliste genauso wie in den Top Ten der New York Times. »Angerichtet« wurde unter dem Titel "The Dinner" mit Richard Gere und Laura Linney fürs Kino verfilmt. Bei Kiepenheuer & Witsch erschien zuletzt seine Novelle »Einfach leben«.
Rezensionen
"Hoch spannend, genial, faszinierend und brillant geschrieben." Christine Westermann WDR 5

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 27.08.2010

Henkersmahlzeit für einen Lehrer

Selbstbetrug als Leibgericht: Herman Kochs brillante Tragikomödie über die Dehnbarkeit der Moral hat die Holländer fasziniert. Jetzt wird auch auf deutsch "Angerichtet".

Als Aperitif des Hauses haben wir heute einen Champagner rosé." Vollendet ist die Höflichkeit dieses Maître d'Hôtel, alles an ihm eine unablässige Verbeugung. Man weiß ja wirklich nie, ob sich hinter der gespreizten Etikette nicht abgrundtiefe Verachtung für die Gäste verbirgt. Es mag andererseits wohl sein, dass sich dieser Gast, sagen wir es gleich: dass sich Paul Lohmann, der Bruder des berühmten, mit besten Aussichten für den Posten des Ministerpräsidenten kandidierenden Landespolitikers Serge Lohmann, ein wenig in die Überlegung hineinsteigert, etwas, das den Zusatz "des Hauses" trage, müsse doch eigentlich gratis sein und dürfe nicht, wie die Karte ausweist, zehn Euro kosten: "Das ist doch wirklich irreführend! Das klingt doch eher nach einer Einladung als nach zehn Euro? Zehn Euro! Zehn! Oder mal anders betrachtet: Hätten wir ein Glas schalen Champagner rosé des Hauses bestellt, wenn wir zuvor gewusst hätten, dass wir zehn Euro dafür zahlen müssen?" Nein, so nicht. Nicht mit ihm! Das Mädchen wird gerufen, doch da erscheint der Bruder samt Gattin in der Tür. Der Maître, der später dann doch "Dreckskerl" gerufen wird - aber das ist, wie gesagt, erst später -, hat noch einmal Glück gehabt.

Abstreiten lässt es sich nicht: Wer sich von der roséfarbenen Servilitätsarroganz vollendet höflichen Spitzenpersonals nicht einschüchtern lässt, der hat unsere Sympathie. Und auch das affige Mise-en-scène des allseits hofierten Bruders bricht Paul für uns auf Menschenmaß herunter. Wer sich hier aus Distinktionsinteresse als Weinkenner zu erkennen gebe, so verrät der Erzähler, leerte früher locker eine Familienflasche Cola beim Abendessen, um darauf "voluminöse Rülpser" zu produzieren. Überhaupt seien die Schulhof-Rülpser der Ursprung seiner Popularität gewesen. Und im Grunde sei er darüber nie hinausgekommen: "In seinem tiefsten Inneren war Serge immer ein Bauer geblieben, ein ungehobelter Arsch." Ja, dieser Paul, das ist unser Mann: unbestechlich, hart, charmant neurotisch, wie spätestens klar wird, als ihn der Gedanke verrückt macht, Serge spüre nach einem Platztausch mit Pauls Frau Claire deren "Körperwärme durch den Stoff seiner Hose".

Und auch als liebender Vater, das zeigen die Rückblicke, solidarisiert sich Paul nie mit der Gesellschaft und ihrer Disziplinierungswut: Nein, er ist kompromissloser Anwalt seiner Brut. Selbstverständlich verspricht er dem Fahrradladenbesitzer, dessen Scheibe nun leider einmal zu Bruch gegangen ist, den Schaden zu übernehmen. Aber dessen "Rotzlöffel"-Ansprache, die muss er sich nicht anhören: "Ich kam mit meinem Sohn hierher, um die Scheißscheibe zu ersetzen, und nicht, um mir dein ätzendes Palaver über Fußball spielende Kinder anzuhören. Worum geht es hier eigentlich, du Arschgesicht?" Gut gegeben, auch wenn das den Geschädigten noch weiter auf die Palme bringt. Dann muss es eben eine Stehfahrradpumpe richten, die sich zufällig in der Nähe befindet und gut in der Hand liegt: ",Du bleibst besser, wo du bist', sagte ich ganz ruhig. ,Bis jetzt ist es nur eine Fensterscheibe.'"

Doch wir schweifen ab, so wie Paul immer wieder abschweift im Verlauf dieses Abendessens, dessen Gänge den Roman strukturieren, das aber nicht grundlos arrangiert wurde. Allen vier Beteiligten ist von Beginn an klar, worum es geht, nur der Leser hinkt noch etwas hinterher. So weit sind wir nun aber gar nicht abgeschweift: "Wir müssen uns über unsere Kinder unterhalten." Eine Fensterscheibe nämlich ist das eine, Obdachlose sind etwas anderes. Es liegt ein grausiges Geschehen diesem Festessen zugrunde, ein Geheimnis, das uns häppchenweise serviert wird und das - aus Dummheit - kurz davor steht, gelüftet zu werden. Verantwortlich sind Michel, das einzige Kind Pauls und Claires, sowie Rick, ein Sohn von Serge und Babette. Auf ganz andere Weise beteiligt ist Beau, der aus Burkina Faso stammende Adoptivsohn des Politikers, dessen "Scheinheiligkeit", dessen "Schlawinertum, diese perfide Art", der Erzähler mit Nachdruck herausstellt: Er wolle ja auch kein positiver Rassist sein, der das Bürschchen "nur wegen seiner Hautfarbe und seiner Herkunft nett fände". Die Zukunft aller Beteiligten steht auf dem Spiel, für manche wird das Essen zur Henkersmahlzeit.

Es ist so geschickt inszeniert wie schmerzlich einzugestehen: Dieser grundehrliche Erzähler ist einem bald nicht mehr geheuer. Schon wie er sich ausmalt, dass Franzosen im Urlaubsparadies seines Bruders alle Niederländer malträtieren, Mord und Vergewaltigung eingeschlossen, wirkt mehr als zynisch. Doch spätestens seine Ansicht, der Zweite Weltkrieg habe doch sehr reinigend gewirkt, eben weil er eine so stattliche Opferzahl produziert habe ("Allein statistisch ist es ausgeschlossen, dass alle diese Opfer nur gute Menschen waren"), weist ihn als pathologischen Misanthrophen aus: "Überall gibt es Menschen, dachte ich. Es gibt so viele, dass sie ihre Häuser bis an die Gleise bauen."

Pauls Kriegslob kostete ihn vor Jahren die Stelle als Lehrer und scheint trotz medikamentöser Behandlung nur halb unter Kontrolle zu sein. Ein unzuverlässiger, schuldbeladener Erzähler ist als Mensch eine Enttäuschung, narrativ aber die reinste Freude. Mehr und mehr lesen wir diesen tragikomischen Roman gegen seinen Protagonisten, der sich als viel verwahrloster, kranker und aggressiver erweist, als wir ahnten. Nun fließt auch in den Erinnerungen zunehmend Blut. Dem wortreichen Dehnen der Moral liegt Verzweiflung zugrunde, ein unerklärlicher Lebensüberdruss: "Ähnlich kam mir manchmal das Leben vor, wie eine frisch angerichtete warme Mahlzeit, die langsam kalt wird. Ich wusste, dass ich essen musste, weil ich sonst sterben würde, aber ich verspürte keinen Appetit mehr." Wie weit wird dieser Mann gehen als Anwalt seiner Brut? Doch auch die anderen drei Elternteile wie die Söhne haben eine geheime Agenda: Ständig muss der Leser sein Radar neu justieren. Und nicht zuletzt das ist es, was dieses Buch so aufregend macht.

Aus den Niederlanden, diesem "kleinen Land", um es mit Bondscoach Bert van Marwijk zu sagen, kommt seit Jahren nicht nur Spitzenfußball, sondern auch ein erzählerischer Spitzenrealismus, was sich sogar wörtlich verstehen lässt: ein Realismus mit Spitzen. Da, wo deutsche Erzählungen gerne in Tiefsinn oder Schwermut abkippen, kippen die niederländischen mit Lust in den hintergründigen, schwarzen Humor. Was Dürrenmatt einst programmatisch formulierte, hier lebt es fort: "Die schlimmstmögliche Wendung, die eine Geschichte nehmen kann, ist die Wendung in die Komödie." Herman Koch, geboren 1953, ist denn auch nicht nur Schriftsteller, sondern zugleich Komiker und Schauspieler. "Het Diner", sein fünfter Roman, kletterte schnurstracks und für viele Monate an die Spitze der niederländischen Bestsellerliste - dorthin also, wo sich sonst nur Vampire befinden. Das niederländische Publikum verlieh dem Buch zudem den Preis "Das beste Buch des Jahres 2009". Und um nun die Moral ein letztes Mal zu dehnen: Auch wenn Paul Lohmann ein pathologischer Fall sein mag, wie er diesen snobistischen Sterne-Kellner abserviert, das hat Klasse.

OLIVER JUNGEN

Herman Koch: "Angerichtet". Roman. Aus dem Niederländischen von Heike Baryga. Kiepenheuer & Witsch Verlag, Köln 2010. 310 S., geb., 19,95 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 20.09.2010

Nur die Videokamera ist wach
Ein Bestseller aus den Niederlanden: Herman Kochs Thriller „Angerichtet“ serviert gut situierte Gewaltexzesse
Ein edles Lokal in Amsterdam, zwei Brüder treffen sich mit ihren Frauen zum Abendessen. Der eine, Serge Lohman, steht im Wahlkampf und hat gute Chancen, Ministerpräsident der Niederlande zu werden. Der andere, Paul, war bis vor ein paar Jahren Lehrer und musste wegen psychischer Probleme den Dienst quittieren. Die beiden können sich nicht leiden, aber sie haben mit ihren Frauen Wichtiges zu besprechen. Es geht um ihre Söhne und die Stimmung ist gedrückt. Irgendetwas Schlimmes ist passiert. Was genau, wird an diesem langen Abend von keinem der Beteiligten ausgesprochen. Dieser Roman handelt von einem dröhnenden Schweigen.
Und dieses Schweigen soll einen kurzen, heftigen Gewaltexzess vertuschen, für den es keinen Zeugen gibt. Nur eine Überwachungskamera hat festgehalten, wie zwei Jugendliche eine obdachlose Frau zuerst verprügelt und dann angezündet haben, weil sie ihnen den Weg zum Geldautomaten versperrt hat. Im Fernsehen war dieses Video zu sehen, aber niemand hat die vermummten Schläger identifiziert: bis auf die beiden Ehepaare Lohman, die ihre Söhne als die Täter erkannten. Nun wollen sie darüber beraten, wie sie sich am besten aus dieser Affäre ziehen. Aber wie soll das gehen, wenn sie nicht einmal in der Lage sind, das Verbrechen beim Namen zu nennen?
Herman Koch, Jahrgang 1953, ist hierzulande noch wenig bekannt, in den Niederlanden aber durch seine Bücher und Fernsehauftritte ein berühmter Mann. Sein jüngster Roman „Angerichtet“ belegte lange den Spitzenplatz der dortigen Bestsellerliste und wird nun als kommender internationaler Bestseller beschworen. Die Ingredienzien sprechen durchaus für einen solchen Erfolg. Aus einem geradezu minimalistischen Handlungskern, dem Gewaltausbruch vor dem Geldautomaten, entwickelt Koch ein scharf konturiertes Bild der niederländischen Gesellschaft, in dem sich deren Nachbarn ohne weiteres wiedererkennen können. Da wächst die Chance auch für weniger Talentierte, mit etwas Geschick auf der sozialen Leiter nach oben zu klettern, aber es wächst auch das Risiko, aus einer bürgerlichen Existenz in die Obdachlosigkeit abzurutschen.
Junge Männer, fast noch Kinder, verwandeln sich von einem Moment auf den anderen in tödliche Schläger. In den Klassenzimmern herrscht Sprachlosigkeit zwischen Lehrern und Schülern. Und das alles in einer Gesellschaft, die so vielen Menschen wie nie zuvor ein Leben in Wohlstand und Sicherheit ermöglicht hat: Zu viel von beidem könnte man meinen, wenn man den Vorträgen des Kellners lauscht, der noch über die Herkunft des Rosmarins auf dem Vorspeisenteller ein kleines Referat zu halten versteht.
Wie dieser Kellner den Lohmans einen Gang nach dem anderen serviert, so handelt Koch die großen Konflikte und Widersprüche ab, mit denen die westlichen Gesellschaften dieser Jahre zu kämpfen haben. Wobei ja der Kern der Geschichte von einer weniger gewöhnlichen Variante jugendlicher Gewalt handelt: Die Täter kommen hier gerade nicht vom benachteiligten Rand der Gesellschaft, sondern aus deren wohl situierten Regionen. Völlig unauffällig sind sie herangewachsen, nicht einmal als exzessive Computerspieler sind sie bekannt.
Da will man genauer wissen, wie sie sich von einer Sekunde auf die andere in Totschläger verwandeln – und in diesem sehr entscheidenden Punkt erweist sich Koch als raffinierter Analytiker. Er lässt die Eltern einfach reden, und gerade bei Serge und seine Frau Babette kommt da mit der Zeit ein abgründiges Vexierbild zum Vorschein. Man ist ein bisschen liberal, man ist bisschen links, man ist darin geübt, soziale Diskriminierung oder die Machtverhältnisse der Geschlechter in schwindelerregenden dialektischen Argumentationen zu entlarven: Aber das ist eben alles einstudiert und nicht durch Überzeugungen gedeckt, um die man einmal gekämpft, für die man notfalls auch einmal einzustehen hätte.
Hier werden Haltungen vorgeführt wie die Accessoires eines bestimmten Lebensstils. Das mag gut gehen, so lange es nicht zu Konflikten kommt. Als aber die beiden Cousins bei ihrem nächtlichen Streifzug durch die Stadt spontan ein paar Euro abheben wollen und daran von einer stinkenden, betrunkenen Obdachlosen gehindert werden, reicht solchermaßen einstudierte Moral nicht mehr aus, um sie daran zu hindern, ihr Recht auf nächtlichen Spaß mit Gewalt durchzusetzen. Sie schlagen zu.
Ist das eine Erklärung oder sogar eine Entschuldigung? Spielt nicht auch eine Rolle, dass einer der beiden Lohman-Brüder schon immer Probleme mit Gewalt hatte und deswegen sogar in Behandlung war? Wo er solche Fragen stellt, die man auch in kirchlichen Akademien oder abendlichen Talkrunden schätzt, ist dieser Roman zwar perfekt konstruiert, aber nicht unbedingt originell. Er bietet dann reichlich Material, moralische Dilemmata durchzubuchstabieren und viele werden ihm dabei bereitwillig folgen, denn er präsentiert sie im Gewand eines Thrillers, der sich am Ende zu einer wahrhaften Katastrophe steigert, die alle Figuren als moralische Monster zurücklässt.
Ununterbrochen reden sie in diesem Roman, in inneren Monologen, zu zweit, zu dritt zu viert. Sie flüstern, sie schreien, sie dozieren, sie schmeicheln sich bei ihrem Gegenüber ein. Gesagt wird dabei freilich nichts. Wie sich dieses dröhnende Schweigen in Gewalt entlädt, hat Herman Koch meisterhaft beschrieben.
TOBIAS HEYL
HERMAN KOCH: Angerichtet. Roman. Aus dem Niederländischen von Heike Baryga. Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2010. 309 Seiten, 19,95 Euro.
Die Täter kommen nicht vom
Rand der Gesellschaft und sind
auch keine Computerspieler
Jede Mahlzeit ist ein Massaker: Was Pommes mit Ketchup war, erinnert danach an die täglichen Blutorgien auf den Straßen. Foto: www.plainpicture.com
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Was genau da so Schlimmes vorgefallen ist und worüber jetzt beim Viergängemenü schweigend gesprochen wird, erscheint Tobias Heyl erst einmal als winziger Kern der Sache. Entscheidend aber ist für ihn das Bild der niederländischen Gesellschaft, das Herman Koch daraus entwickelt. Scharf und differenziert blitzen die Konflikte und Widersprüche westlicher Gesellschaften laut Rezensent in diesem Tischgespräch auf, wenn der Autor sein analytisches Talent walten lässt. Auch wenn die Erkenntnisse nicht immer originell sind, am Ende weiß Heyl immerhin: Einstudierte liberale moralische Haltungen taugen im Alltag nicht viel. Wie daraus in der Praxis dennoch Monster werden, findet er, liest sich bei Koch zuweilen wie ein Thriller.

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