28,00
versandkostenfrei*

Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

    Gebundenes Buch

"Einer der bedeutendsten Autoren der amerikanischen Nachkriegsliteratur." Paul Ingendaay, FAZ.
Ralph Ellison, neben Toni Morrison und James Baldwin eine der großen Stimmen der afroamerikanischen Literatur der Gegenwart, gewann 1953 den National Book Award und wurde mit seinem gefeierten New-York-Roman schlagartig berühmt. Die Geschichte von der Odyssee eines namenlosen Schwarzen, die ihn von ganz oben bis ganz unten durch alle Schichten der amerikanischen Gesellschaft führt, ist eines der Lieblingsbücher von Barack Obama und bleibt hochaktuell: als schonungslose Abrechnung mit den…mehr

Produktbeschreibung
"Einer der bedeutendsten Autoren der amerikanischen Nachkriegsliteratur." Paul Ingendaay, FAZ.

Ralph Ellison, neben Toni Morrison und James Baldwin eine der großen Stimmen der afroamerikanischen Literatur der Gegenwart, gewann 1953 den National Book Award und wurde mit seinem gefeierten New-York-Roman schlagartig berühmt. Die Geschichte von der Odyssee eines namenlosen Schwarzen, die ihn von ganz oben bis ganz unten durch alle Schichten der amerikanischen Gesellschaft führt, ist eines der Lieblingsbücher von Barack Obama und bleibt hochaktuell: als schonungslose Abrechnung mit den alltäglichen rassistischen Ideologien und als Lob auf das gewachsene Selbstbewusstsein der noch immer um ihre selbstverständlichen Rechte Kämpfenden.

"Ich bin unsichtbar, verstehen Sie, weil sich die Leute weigern, mich zu sehen ... Wer sich mir nähert, sieht nur meine Umgebung, sich selbst oder die Auswüchse seiner Phantasie - in der Tat alles und jedes, nur mich nicht."
  • Produktdetails
  • Verlag: Aufbau-Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: .641/13780, 641/13780
  • Seitenzahl: 680
  • Erscheinungstermin: 12. April 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 141mm x 58mm
  • Gewicht: 820g
  • ISBN-13: 9783351037802
  • ISBN-10: 3351037805
  • Artikelnr.: 54577601
Autorenporträt
Ellison, Ralph
Ralph Waldo Ellison wurde 1914 in Oklahoma City geboren. Seine Eltern waren erst kurz zuvor aus South Carolina gekommen, so dass er über sie Einblicke in die schwarzen Erfahrungen in den ehemaligen Sklavenstaaten erhielt. Von 1933 bis 1936 studierte er Klassische Musik am Tuskegee Institute, einer der bekanntesten (damals ausschließlich) afroamerikanischen Bildungseinrichtungen. Mit dem Schreiben begann er nach einer Begegnung mit Richard Wright. "Der unsichtbare Mann" wurde mit dem National Book Award ausgezeichnet, 1965 zum bedeutendsten Werk der letzten Jahrzehnte gewählt. Ellison war Professor für Literatur an verschiedenen amerikanischen Universitäten, zuletzt an der NYU. Er starb 1994 in New York.

Goyert, Georg
Georg Goyert (1884-1966) war ein renommierter Literaturübersetzer und zeichnete sich durch zahlreiche Übertragungen namhafter Autoren aus, allen voran James Joyce.

Oeser, Hans-Christian
Hans-Christian Oeser, geboren 1950 in Wiesbaden, freier literarischer Übersetzer, Herausgeber, Reisebuchautor, Publizist, Redakteur, Korrektor und Sprecher. Studium der Germanistik, Politologie, Philosophie und Pädagogik in Marburg sowie Berlin, heute lebt und arbeitet er in Berlin und Dublin.
Rezensionen
"Einer der bedeutendsten Werke der US-Amerikanisch Nachkriegsliteratur." RBB RadioEins 20190513
Besprechung von 26.11.2016
Ralph Ellison
Als Ralph Ellison 1952 „Der unsichtbare Mann“ veröffentlichte, wirkte sein Roman wie ein Stromstoß. Ellison hatte die Geschichte des schwarzen Amerika auf eine einzelne, namenlose Figur verdichtet. Der Held zieht aus dem amerikanischen Süden nach Harlem, die heimliche Hauptstadt des schwarzen Amerika im Norden von Manhattan. Er schließt sich dort den Kommunisten an, verzweifelt und verbittert schließlich am Kampf um eine eigene Identität. Denn er ist und bleibt ein Unsichtbarer, dessen Identität hinter seiner Hautfarbe verschwindet.
Ellisons Roman gilt bis heute als Schlüsselroman der amerikanischen Gesellschaft. Barack Obama nahm sich das Buch zum Vorbild, als er seine Autobiografie „Ein amerikanischer Traum“ schrieb. Das Gefühl, unsichtbar zu sein, nicht dazuzugehören, ist im schwarzen Amerika bis heute verbreitet. Und nicht nur dort. Die Verzweiflung über die Rollen, welche die Gesellschaft für die meisten parat hält, zieht sich durch so viele Schichten und Gruppen, dass man die Parabel längst übertragen kann. Mit ein wenig Fantasie auch nach Europa.
EYE
Ralph Ellison: Der unsichtbare Mann. Rowohlt Verlag. 627 Seiten. Antiquarisch erhältlich.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de