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Wissenschaftliche Exegese des Neuen Testaments wie auch der Septuaginta bezieht sich in der Regel auf den ältesten erreichbaren Text. Diesen ältesten Text zu bieten ist das Ziel der kritisch-eklektischen Editionen des Neuen Testaments und der Septuaginta. Allerdings liegen diesen Editionen nicht nur das erreichbare Handschriftenmaterial zu Grunde, sondern auch bestimmte editorische Prinzipien. Eines der leitenden Prinzipien wurde die Feststellung von Texttypen und deren geographischer Zuordnung. Dabei gewann eine Bemerkung des Hieronymus, dass es drei solche Texttypen, also eine trifaria…mehr

Produktbeschreibung
Wissenschaftliche Exegese des Neuen Testaments wie auch der Septuaginta bezieht sich in der Regel auf den ältesten erreichbaren Text. Diesen ältesten Text zu bieten ist das Ziel der kritisch-eklektischen Editionen des Neuen Testaments und der Septuaginta. Allerdings liegen diesen Editionen nicht nur das erreichbare Handschriftenmaterial zu Grunde, sondern auch bestimmte editorische Prinzipien. Eines der leitenden Prinzipien wurde die Feststellung von Texttypen und deren geographischer Zuordnung. Dabei gewann eine Bemerkung des Hieronymus, dass es drei solche Texttypen, also eine trifaria varietas gegeben habe, sowohl für die Septuaginta als auch für das Neue Testament weiteichenden Einfluss, insbesondere unter dem Vorzeichen, dass diese Textformen bzw. Rezensionen, vor allem der syrisch-antiochenische bzw. lukianische Text, erst durch weitreichende christliche Revision entstand und daher spät und sekundär ist. Durch neue Textfunde, insbesondere durch die biblischen Texte aus Qumran, und durch neue methodische Einsichten gerieten diese traditionellen Anschauungen in die Kritik. Die folgenden Beiträge zeigen die forschungsgeschichtliche Entwicklung des Konzepts von Rezensionen des biblischen Textes, ihre Problematik und die Alternativen, wie sie die neuere Forschung aufzeigt.