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"Dieses Buch ist nicht nur Kampfschrift, sondern auch eine fulminante wissenschaftliche Studie. [...] ,Die Bestrafung der Armen' ist keine Polemik, sondern längst Realität. Das gezeigt zu haben, ist Wacquants Verdienst." Bayerischer Rundfunk Loïc Wacquant analysiert die öffentliche Mobilmachung zum Thema "Sicherheit" und die Verschärfung von Strafpraxen als Maßnahmen zur Marginalisierung und Normalisierung unterer Klassen sowie Ablenkungsmanöver in Bezug auf die soziale Frage.…mehr

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  • Größe: 3.29MB
Produktbeschreibung
"Dieses Buch ist nicht nur Kampfschrift, sondern auch eine fulminante wissenschaftliche Studie. [...] ,Die Bestrafung der Armen' ist keine Polemik, sondern längst Realität. Das gezeigt zu haben, ist Wacquants Verdienst." Bayerischer Rundfunk Loïc Wacquant analysiert die öffentliche Mobilmachung zum Thema "Sicherheit" und die Verschärfung von Strafpraxen als Maßnahmen zur Marginalisierung und Normalisierung unterer Klassen sowie Ablenkungsmanöver in Bezug auf die soziale Frage.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Budrich
  • Seitenzahl: 359
  • Erscheinungstermin: 15.05.2013
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783847403937
  • Artikelnr.: 39729963
Autorenporträt
Professor für Soziologie an der University of California, Berkeley, und Wissenschaftler am Centre de sociologie européenne, Paris. Wacquant hat zahlreiche Werke zu vergleichender städtischer Marginalität, Embodiment, Strafverfolgungsstaat, ethnisch-rassischer Herrschaft und Gesellschaftstheorie veröffentlich, die in ein Dutzend Sprachen übersetzt wurden. Auf Deutsch erschienen unter anderem: Reflexive Anthropologe (mit Pierre Bourdieu, Suhrkamp, 1996), Elend hinter Gittern (UVK, 2000), Leben für den Ring (UVK, 2003) und Das Janusgesicht des Ghettos (Birkhauser, 2006). Er ist Mitbegründer und Herausgeber der interdisziplinären Zeitschrift Ethnography.
Rezensionen
...atemberaubend spannend und in der Diagnostik faszinierend Prof. Dr. Hans Peter Henecka Gewiss ist dieses auf einer wissenschaftlichen Studie basierende, dementsprechend verfasste Werk Wacquants nicht zu lesen, ohne, dass es im Hirnskasten knackt. Dennoch: Ich verspreche, die Leserinnen und Leser werden nach der Lektüre einen Gewinn verbuchen. Die vorliegende Sozialstudie gibt nämlich erschreckende Kunde von gegenwärtigen gesellschaftlichen Zuständen. Das Buch zeichnet ein eigentlich unsere Gesellschaft aufschrecken müssendes Bild von einem neuem Regime sozialer Ungleichheit. freitag.de, 18.07.2013 Loïc Wacquant analysiert die öffentliche Mobilmachung zum Thema "Sicherheit" und die Verschärfung von Strafpraxen als Maßnahmen zur Marginalisierung und Normalisierung unterer Klassen sowie Ablenkungsmanöver in Bezug auf die soziale Frage. WeltTrends - Zeitschrift für internationale Politik 11/12 2013 Eine der Stärken des Buches besteht darin, dass es die Zunahme des amerikanischen "Gefängnisarchipels" mit der aktuellen Sozialpolitik kurzschließt, die von radikalen Kürzungen und der Annullierung von Welfare bestimmt ist. [...] Wacquant hat ein informatives Buch über das Rechtsystem und die Almosenpolitik der USA geschrieben [...] Widerspruch 54/2011 Das Werk nimmt die parallel verlaufenden Veränderungen der Sozial- und Strafrechtspolitik in den USA und in Europa im Zuge der neoliberalen Revolution in den Fokus. Impu!se 71 Juni 2011 Man legt es nach der Lektüre mit einem erheblichen Erkenntnisgewinn aus den Händen und versteht die Gründe und Ursachen der derzeit auch hierzulande sehr aufgeladenen politischen Strafrechtsdebatten besser. Infostelle.ch - Online-Plattform für das Sozialwesen, 13.01.2011 Hätte Loïc Wacquant seine umfangreiche Untersuchung vor der aktuellen Wirtschafts-und Finanzkrise geschrieben, dann wären seine Ergebnisse wohl noch radikaler ausgefallen. Doch schon so zeichnet er ein beklemmendes Bild davon, wie sich das System des Neoliberalismus dadurch stützt, dass es die Armen bestraft. Wacquant zeigt, dass im Zuge des Neoliberalismus - ausgehend von den USA - weltweit der Abbau des 'Almosenstaates' mit dem Aufabu des 'Strafrechtsstaates' einhergeht. Das neue Regieren mit der sozialen Unsicherheit wird zu einem organisatorischen Projekt, in dem das Gefängnis eine Hauptrolle spielt. Das Elend des Wohlfahrtsstaates wird vom Autor ebenso eindringlich beschrieben wie die Größe des Strafrechtsstaates, die Darstellung der primären Zielgruppen und die europäischen Sprachspiele, wenn beispielsweise das Gefängnis zum Staubsauger für den 'Sozialmüll' wird. Publik-Forum 6/2010 Insgesamt steuert Wacquants kritische Analyse einen wichtigen Beitrag zur Debatte um die Wende in der Strafrechtspolitik und die Entstehung der Sicherheitsgesellschaft bei. Erziehungswissenschaftliche Revue 9 (2010),02.06.2010 Von der öffentlichen Mobilmachung für die Sicherheit jenseits der Grenzen berichtet das Buch "Bestrafen der Armen" von Loïc Wacquant. Der durch seine Zusammenarbeit mit dem französischen Soziologen Pierre Bourdieu bekannt gewordene Professor an der University of California, Berkeley, analysiert die Strafrechtspolitik der USA als Austragungsort eines neoliberalen Verwertungs- und Marginalisierungsprozesses. Neues-deutschland.de, 19.06.2010 So liefert dieses Buch einen wichtigen Beitrag zur Analyse von Staat und Gesellschaft im Zeitalter des neoliberalen Siegeszugs. Doch der Band zeigt auch einen Weg aus dieser schon beinahe pornographisch anmutenden Begeisterung von Strafe, das die politischen Eliten in aller Welt dazu verleitet, die Gefängnisse als soziale 'Staubsauger' zu verwenden, deren Aufgabe es ist, die hässlichen Überreste der Überflüssigen der neoliberalen Gesellschaft verschwinden zu lassen. Lustblättchen Mai 2010 Altogether, Bestrafen der Armen (punishing the poor) succeeds in pointing out the direct link between the downsizing of the US-American welfare sta…mehr