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Die Staatsphilharmonie Nürnberg feiert im Herbst 2022 ihr 100-jähriges Bestehen in öffentlicher Trägerschaft. Der Band stellt erstmals die Geschichte dieses städtischen Theaterorchesters seit 1922 dar und zeigt auf, wie vielfältig dieses Orchester seit 100 Jahren in die Stadtgesellschaft Nürnbergs hineinwirkt - von der Weimarer Republik und der NS-Zeit über Wiederaufbau und Konsolidierung nach 1945 bis zum Übergang zum Staatstheater 2005 und in die aktuelle Gegenwart. Neben der historischen Dokumentation macht die Studie auch exemplarisch rechtliche, finanzielle, institutionelle und…mehr

Produktbeschreibung
Die Staatsphilharmonie Nürnberg feiert im Herbst 2022 ihr 100-jähriges Bestehen in öffentlicher Trägerschaft. Der Band stellt erstmals die Geschichte dieses städtischen Theaterorchesters seit 1922 dar und zeigt auf, wie vielfältig dieses Orchester seit 100 Jahren in die Stadtgesellschaft Nürnbergs hineinwirkt - von der Weimarer Republik und der NS-Zeit über Wiederaufbau und Konsolidierung nach 1945 bis zum Übergang zum Staatstheater 2005 und in die aktuelle Gegenwart. Neben der historischen Dokumentation macht die Studie auch exemplarisch rechtliche, finanzielle, institutionelle und künstlerische Rahmenbedingungen von Orchesterarbeit sowie sozioökonomische Konflikte sichtbar. Zugleich analysiert die Untersuchung im Längsschnitt allgemeine, übergreifende Entwicklungen: Öffnung und Internationalisierung der Repertoires und Stile, den Wandel des einstigen Männerberufs Orchestermusiker und die Veränderung seiner Aufgaben. Der Band, für den erstmals systematisch die Archivbestände ausgewertet wurden, enthält einen historischen, einen systematischen sowie einen dokumentarischen Teil.
Autorenporträt
Georg Holzer studierte Germanistik, Romanistik und Soziologie in Berlin, Poitiers und Florenz und promovierte an der Université de Pau mit einer Arbeit über Pierre de Ronsard. Er war Assistent an den Münchner Kammerspielen und 2001 bis 2011 Dramaturg am Bayerischen Staatsschauspiel. Von 2011 bis 2018 war er Chefdramaturg der Oper Dortmund. Er unterrichtete an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, der Universität Basel und der TU Dortmund und war im Wintersemester 2015/2016 Gastprofessor an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. 2017 schloss er die erste deutsche GesamtüberSetzung der Liebeslyrik von Pierre de Ronsard ab, für deren ersten Teil er 2008 den André-Gide-Preis erhielt. Er überSetzt Lyrik und Theaterstücke aus dem Französischen, Italienischen und Spanischen. Seit 2018 ist Georg Holzer Chefdramaturg für Oper, Ballett und Konzert am Staatstheater Nürnberg. Seit 2019 ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.