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Das Vergangene ist in der erklingenden und verklingenden Musik der Gegenwart auf ganz eigene Weise präsent. Entscheidende Voraussetzungen hierzu führen bis ins Mittelalter zurück, das zugleich die erste Epoche der Musikgeschichte ist, deren erklingende Musik sich in wesentlichen Teilen aufspüren, nachempfinden und nachbilden lässt. Dieser Band gibt einen Überblick über die Musikgeschichte der Zeit von ca. 900 bis 1400, also vom Beginn der Aufzeichnung musikalischer Erscheinungen, eng verbunden mit der Rückbesinnung auf die antike Musiktheorie, bis hin zur Entfaltung eines mehrstimmigen…mehr

Produktbeschreibung
Das Vergangene ist in der erklingenden und verklingenden Musik der Gegenwart auf ganz eigene Weise präsent. Entscheidende Voraussetzungen hierzu führen bis ins Mittelalter zurück, das zugleich die erste Epoche der Musikgeschichte ist, deren erklingende Musik sich in wesentlichen Teilen aufspüren, nachempfinden und nachbilden lässt. Dieser Band gibt einen Überblick über die Musikgeschichte der Zeit von ca. 900 bis 1400, also vom Beginn der Aufzeichnung musikalischer Erscheinungen, eng verbunden mit der Rückbesinnung auf die antike Musiktheorie, bis hin zur Entfaltung eines mehrstimmigen weltlichen und geistlichen Repertoires im 14. Jahrhundert. Dabei steht vor allem das Verständnis dessen, was Musik zu jener Zeit überhaupt bedeutete im Fokus, insbesondere im Hinblick auf die damalige neuartige theoretische Selbstvergewisserung. Der Band ermöglicht Studierenden und Interessierten einen kritischen und bewussten Blick und eröffnet den Weg zu einer angemessenen Interpretation.
  • Produktdetails
  • Musik kompakt
  • Verlag: WBG Academic
  • Seitenzahl: 160
  • Erscheinungstermin: 28. Februar 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 241mm x 167mm x 15mm
  • Gewicht: 338g
  • ISBN-13: 9783534270965
  • ISBN-10: 3534270967
  • Artikelnr.: 54507710
Autorenporträt
Berger, ChristianChristian Berger ist seit 1995 Ordinarius für Musikwissenschaft in Freiburg, wo er eine lange Tradition der Erforschung des Mittelalters weiterführen konnte. Schwerpunkte seiner Forschung sind, neben Themen der neueren Musikgeschichte, die Musiktheorie des Spätmittelalters, insbesondere die Hexachord- und Modus-Lehre sowie die französischen Chansons des 14. und 15. Jahrhunderts.
Inhaltsangabe
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\viewkind4\uc1\pard\ltrpar\f0\fs36 Inhaltsverzeichnis\par
\f1\fs20 1 Die Musik des Mittelalters\tab\f2 9\par
\f3 1.1 Traditionen, Geschichtsbilder und die Verortung des Musikalischen\f2\tab 10\par
\f3 1.2 Anliegen und Themen der musikwissenschaftlichen Mittelalterstudien im Wandel\f2\tab 16\par
\f3 1.3 Aktuelle Fragen und Recherchewerkzeuge\f2\tab 17\par
\f3 1.3.1 Faksimile-Abbildungen\f2\tab 18\par
\f3 1.3.2 Kataloge, Sigel, Verzeichnisse \f2\tab 18\par
\f3 1.3.3 Nachschlagewerke, Plattformen, Datenbanken\f2\tab 19\par
\f3 1.3.4 Editionen \f2\tab 20\par
\f1 2 Notationsformen bis etwa um das Jahr 1200\f2\tab 22\par
\f3 2.1 Allgemeiner hinweisende Symbolnotationen\f2\tab 23\par
\f3 2.2 Detailliert hinweisende Symbolnotationen\f2\tab 24\par
\f3 2.3 Abbildend hinweisende Notationen\f2\tab 25\par
\f3 2.4 Zu den Transformationen des Notierten angesichts der zunehmenden Verbreitung von Notenlinien\f2\tab 30\par
\f1 3 Transformierte Gesangstraditionen und Textvortragsweisen bis etwa zum Jahr 1200\f2\tab 33\par
\f3 3.1 In der Tradition K\'f6nig Davids: Die Psalmen und von ihnen ausgehenden Ges\'e4nge\f2\tab 34\par
\f3 3.2 Verschiedene Auffassungen der gleichen Melodie\f2\tab 36\par
\f3 3.3 Textloser Jubilus und Textierungen\f2\tab 42\par
\f3 3.4 In der Tradition griechischer und r\'f6mischer Heroen, S\'e4ngerinnen und S\'e4nger: Die Verskunst\f2\tab 44\par
\f3 3.5 Aufbau der Messe: Ges\'e4nge, Gebete, Lesungen\f2\tab 47\par
\f3 3.6 Ges\'e4nge des Ordinariums\tab\f2 48\par
\f3 3.7 Ges\'e4nge des Propriums\tab\f2 50\par
\f3 3.8 Aufbau des Stundengebets - Ges\'e4nge einschlie\'dflich Hymnen, Gebete, Lesungen\f2\tab 51\par
\f3 3.9 Ges\'e4nge zu weiteren Anl\'e4ssen\f2\tab 53\par
\f3 3.10 Gesangs- und Textredaktionen in verschiedenen Choraldialekten\f2\tab 53\par
\f3 3.11 Gesangstraditionen verschiedener Orden und Di\'f6zesen\f2\tab 54\par
\f1 4 Spezifische Merkmale der musikalischen \'dcberlieferung im Europa des lateinischen Sprachraums\f2\tab 57\par
\f3 4.1 R_nder der Kulturr_ume und Kontaktzonen\f2\tab 58\par
\f3 4.2 Mehrsprachigkeit und _bersetzungen als Herausforderungen\f2\tab 58\par
\f3 4.3 Neue Vorgaben f_r die praktischen T_tigkeiten und das Nachdenken\f2\tab 59\par
\f3 4.4 Ambivalenzen des Schriftgebrauchs im Vergleich der Kulturr\'e4ume\f2\tab 59\par
\f3 4.5 Neue Singweisen als Errungenschaften oder Mangelerscheinungen?\f2\tab 60\par
\f1 5 Traditionen und Transformationen der Musiktheorie\f2\tab 64\par
\f3 5.1 Elemente der \'84musica\ldblquote : Tonvorrat, Tonbezeichnungen, Intervallabst\'e4nde und Skalen\f2 65\par
\f3 5.1.1 Sonus - Pythagoras\f2\tab 65\par
\f3 5.1.2 Rechnen mit ProportioneN\tab\f2 67\par
\f3 5.1.3 Die Tonbuchstaben - Litterae\f2\tab 69\par
\f3 5.2 Hexachord\f2\tab 72\par
\f3 5.3 Modus - Tonus\f2 .\tab 79\par
\f3 5.4 Kriterien f\'fcr Tonarten bis etwa 1100\f2\tab 82\par
\f3 5.5 Modus und Hexachord: Species-Lehre\f2\tab 83\par
\f1 6 Einstimmigkeit und Mehrstimmigkeit bis etwa zum Jahr 1200\f2\tab 89\par
\f3 6.1 Die \'e4ltesten Organa\f2\tab 89\par
\f3 6.2 Neues Organum\f2\tab 92\par
\f3 6.3 Mehrstimmigkeit in Aquitanien\f2\tab 93\par
\f1 7 Zu den Bezeichnungen von Gesangsbest\'e4nden und liturgischen B\'fcchern damals und heute\f2\tab 95\par
\f3 7.1 Gesangb\'dccher aus dem Mittelalter\f2\tab 95\par
\f3 7.2 Neuausgaben im Zuge der Choralforschung sowie von anderen Ges\'e4ngen\f2\tab 97\par
\f1 8 Zur \'dcberlieferung des Gregorianischen Chorals\f2\tab 99\par
\f3 8.1 Die Suche nach dem Original\f2\tab 99\par
\f3 8.2 Gustav Jacobsthal\f2\tab 103\par
\f3 8.3 Johannes Affligemensis\f2\tab 104\par
\f1 9 Organum und Conductus\f2\tab 108\par
\f3 9.1 Notre-Dame-Handschriften\f2\tab 108\par
\f3 9.2 Zweistimmiges Organum \'84Haec dies\ldblquote\f2\tab