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It's the summer of 1979. A 15-year-old boy listens to WNEW on the radio in his bedroom in Brooklyn. A monotone voice (it's the singer's) announces into dead air in between songs "The Talking Heads have a new album, it's called Fear of Music" - and everything spins outward from that one moment.
Jonathan Lethem treats Fear of Music (the third album by the Talking Heads, and the first produced by Brian Eno) as a masterpiece - edgy, paranoid, funky, addictive, rhythmic, repetitive, spooky and fun. He scratches obsessively at the album's songs, guitars, rhythms, lyrics, packaging, downtown
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Produktbeschreibung
It's the summer of 1979. A 15-year-old boy listens to WNEW on the radio in his bedroom in Brooklyn. A monotone voice (it's the singer's) announces into dead air in between songs "The Talking Heads have a new album, it's called Fear of Music" - and everything spins outward from that one moment.

Jonathan Lethem treats Fear of Music (the third album by the Talking Heads, and the first produced by Brian Eno) as a masterpiece - edgy, paranoid, funky, addictive, rhythmic, repetitive, spooky and fun. He scratches obsessively at the album's songs, guitars, rhythms, lyrics, packaging, downtown origins, and legacy, showing how Fear of Music hints at the directions (positive and negative) the band would take in the future. Lethem transports us again to the New York City of another time - tackling one of his great adolescent obsessions and illuminating the ways in which we fall in and out of love with works of art.
Autorenporträt
Jonathan Lethem is one of the most acclaimed American novelists of his generation. His books include Motherless Brooklyn, The Fortress of Solitude, and Chronic City. His essays about James Brown and Bob Dylan have appeared in Rolling Stone. He is Roy Edward Disney Professor in Creative Writing at Pomona College, US.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 01.07.2012

Hirntöne
Jonathan Lethem schreibt manisch über die manischen Talking Heads

Jonathan Lethem hat ein fabelhaftes Buch über die Popgruppe Talking Heads geschrieben, das aber erst mal vor allem nervt. Weil Lethem, Autor von "Motherless Brooklyn" und "Die Festung der Einsamkeit", sich entschieden hat, sich zu verstellen für sein kurzes Buch, zurückzukehren in das Zimmer in Brooklyn, in dem er 1979 saß, als die Talking Heads ihre Platte "Fear of Music" herausbrachten, und kein Außen um dieses Zimmer herum zuzulassen.

Man wünscht sich mehr Autobiographie, wünscht sich zu lesen, wie die Platte durch den jüngeren Lethem gerauscht ist, aber der ältere Lethem hält uns da kurz. Dem Zimmer und den Jungen vor der Stereoanlage darin und der Stadt, New York, drum herum gibt er selten deutliche Konturen. "Fear of Music" ist für Lethem nichts als das Cover, die Songs, die Texte. Er unterzieht sie einem close reading, mehr noch, er sagt, er wolle nicht über "Fear of Music" schreiben, sondern "Fear of Music" schreiben. Es ist fast wie bei Hunter S. Thompson, der den "Großen Gatsby" von F. Scott Fitzgerald abgetippt hat, um ihn besser zu verstehen, ein etwas selbstbefriedigendes Verfahren.

Aber genau das ist am Ende der Reiz dieses Buches. Die Punkfunk-Songs der Talking Heads - das dystopische "Life during Wartime", das psychotische "Drugs", die ganze Platte eine einzige stadtneurotische Hysterie - fallen so nämlich nicht dem Problem zum Opfer, wenn Kritiker kapitulieren vor der unbestreitbar riesigen Aufgabe, Noten zu Worten zu machen. Also: Hier kaum Theoriebeschuss, aber auch kein Klatsch über die Band. Sie besteht aus David Byrne, Tina Weymouth, Chris Frantz und Jerry Harrison, Produzent ist das Superhirn Brian Eno.

"Fear of Music by Jonathan Lethem" erscheint in der Reihe "33 1/3" des Verlags Continuum, der seit Jahren - Lethems Band ist der 86. - Platten der Popgeschichte monographiert: längst kanonisierte wie "The Velvet Underground & Nico" oder "Pet Sounds" von den Beach Boys, aber auch speziellere Fälle wie "Chocolate and Cheese" von Ween oder "Meat Is Murder" von den Smiths, wo nicht klar ist, ob diese Platten am Ende doch nur ungefähr dreikommafünf Leuten das Leben bedeuten. Es ist ein Kanon, der sich selbst durch Ultrasubjektivismus widerlegt und dabei zeigt, dass Kanonisierungen besonders im Pop besonders öde Philatelie sind - weil eben viel wichtiger als der Ort in der Zeit, an dem eine Platte erscheint, der Ort und die Zeit ist, an dem ein Fünfzehnjähriger sie dann hört, egal ob 1979 oder 2009. Ein Kanon hält die Uhr an, aber in Popsongs läuft sie doch immer weiter.

Jonathan Lethem, der als Weißer im schwarzen Brooklyn aufgewachsen ist und auch in seinen anderen Romanen über diese Konstellation schreibt und über die Musikleidenschaften, die sie mit sich bringt, hat "Fear of Music" gehört, bis die Nadel das Vinyl der Platte so zerkratzt hatte, dass er eine neue kaufen musste. Er hat die tiefschwarze Hülle so oft aus dem Schrank gezogen, dass ihr seltsames, fühlbares Rautenmuster abgeschmirgelt war. Er wollte sie auf dem Kopf tragen, damit jeder versteht, was sie ihm bedeutet. Sie ist ihm tief ins Gehirn gestiegen. Er hat ein obsessives, angsteinflößend manisches Buch über eine obsessive, angsteinflößend manische Platte geschrieben. Wer also wissen will, wie "Fear of Music" klingt, sollte dieses Buch lesen. Oder einfach die Platte hören. Beides gleichzeitig, wie Jonathan Lethem es empfiehlt, ist fast schon zu heftig.

TOBIAS RÜTHER

Jonathan Lethem: "Fear of Music". Continuum, 160 Seiten, circa zehn Euro

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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His achievement in Fear of Music is to let his personal passion for the album inform his thoughts on it with a vital urgency, without ever allowing those feelings to run rampant and obscure the work at hand. ...[It is] a powerful piece of scholarship on a band that deserves, and whose work holds up to, close examination of the serious kind Lethem does here. [Lethem] revels in Fear of Music's strain, the way it encompasses punk and disco, aggression and passivity, paranoia and resolve, gleefully dancing its way off the brink. This ain't no party, indeed. The Atlantic