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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover

Schon in ihrem letzten Krimi “Zeit der Skorpione” beschäftigte sich Felicita Mayall mit den mächtigen wirtschaftlichen Strukturen jener italienischen Mafia-Familien, die ganz …


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Schwarze Katzen – Laura Gottbergs neunter Fall
Es gibt drei Arme der Mafia: die Cosa Nostra in Sizilien, die Camorra in Neapel und die ’Ndrangheta in Kalabrien. Wer hier aufgenommen wird, lebt und stirbt nach den Regeln der Ehre; nach strengen Regeln, Regeln, die Gehorsam verlangen und Unterordnung – wer zweifelt, sensibel ist oder gar ein eigenes Leben führen will, gilt schnell als „heiß“. Und „heiß“ bedeutet: bald tot. Sergio Cavallino gehört zur Familie Aspro-Cavallini und führt das Montenero , einen Nobelitaliener in München. Der Mittdreißiger ist Mitglied der ehrenwerten Gesellschaft…mehr

Produktbeschreibung

Schwarze Katzen – Laura Gottbergs neunter Fall



Es gibt drei Arme der Mafia: die Cosa Nostra in Sizilien, die Camorra in Neapel und die ’Ndrangheta in Kalabrien. Wer hier aufgenommen wird, lebt und stirbt nach den Regeln der Ehre; nach strengen Regeln, Regeln, die Gehorsam verlangen und Unterordnung – wer zweifelt, sensibel ist oder gar ein eigenes Leben führen will, gilt schnell als „heiß“. Und „heiß“ bedeutet: bald tot. Sergio Cavallino gehört zur Familie Aspro-Cavallini und führt das Montenero, einen Nobelitaliener in München. Der Mittdreißiger ist Mitglied der ehrenwerten Gesellschaft und kurz davor, „heiß“ zu werden.

Ein toter Mafioso kommt an seine Grenzen

Der Grund dafür: ein Überfall auf Sergio in der Restaurantküche. Nachts, gegen halb zwei, er war allein im Laden. Todesangst – Sergio greift sich ein Messer und sticht zu. Er kennt den Angreifer nicht, der nun tot vor ihm auf dem Boden liegt. Ein Fall für die Familie – der Bursche wird beiseite geschafft. Fall erledigt, meint Sergio. Doch für die Hintermänner des Angriffs war das nur der Auftakt. Briefe kommen an, in denen dem ehrenwerten Freund Hilfe angeboten wird, Sicherheit, und natürlich schließen solche Briefe mit den besten Wünschen für Erfolg und gute Gesundheit.

Der ehrenwerten Familie Aspro-Cavallini wurde der Krieg erklärt

Sergio kennt diese Art Briefe – normalerweise schreibt er sie selbst. Und er wusste: Einen solchen Brief zu bekommen, war „ehrverletzend, beschämend, eine Grenzüberschreitung von katastrophalen Ausmaßen. Er fühlte sich, als hätte ihn jemand nackt in einen feuchtkalten Keller gesperrt. Der Brief war eine schriftliche Wiederholung des nächtlichen Angriffs. Er verstand einfach nicht, was geschehen war und aus welchem Grund.“ Als dann auch noch der Tote geklaut wird und in Beton gegossen wieder auftaucht, ist der ehrenwerten Familie Aspro-Cavallini klar, dass ihnen der Krieg erklärt wurde. Sergio allerdings ist nicht hart genug für diese Familie, reagiert mit Schweißausbrüchen und Angstattacken – ein Makel bei der Mafia und ein Grund, Sergio unter Beobachtung zu stellen.

Laura Gottbergs neunter Fall: „Schwarze Katzen“

Als die Leiche mitten in München abgelegt wird, beginnt Laura Gottbergs neunter Fall; „Schwarze Katzen“ hat ihn Felicitas Mayall genannt. Gattineri auf Italienisch – doch warum genau, das würde hier zu viel verraten.

Wer die Ermittlerin Laura Gottberg noch nicht kennen sollte, hier ein kurzer Steckbrief: Die Mittvierzigerin lebt in München, ihre Kinder – Sohn Luca und Tochter Sofia – sind mittlerweile so gut wie erwachsen. Die italienische Mutter lebt nicht mehr, ihr Vater, ein Münchner, war Rechtsanwalt und ist schon länger in Pension. Laura ist geschieden – und ihr Privatleben kompliziert. Denn in Italien hat sie sich in Commissario Angelo Guerrini verliebt – und er sich in sie. Die beiden haben viel erlebt und verschenken nicht mal eben ihr Herz. Doch als sie sich begegnen, gibt es ein Erkennen „auf den ersten Blick“.

Die komplizierte Liebesgeschichte zwischen Laura und Angelo

Dennoch war und ist die Sache nicht einfach – irgendwie schaffen es die beiden nicht, klare Verhältnisse zu schaffen, und so arbeitet Guerrini nach wie vor in Siena und Laura in München. Die aparte Ermittlerin mit den dunklen Locken – für Guerrini sieht sie aus wie Anna Magnani – kann sich ein Leben als Hausfrau in Italien nicht vorstellen, und da sind schließlich auch noch die Kinder und ihr altersschwacher Vater … Das Schlimmste aber ist vermutlich für beide der Trennungsschmerz, den sie immer wieder und wieder erleben müssen:

„Sie hatten sich geliebt wie ganz am Anfang ihrer Beziehung. Ihr Duft, ihre Art zu lachen, ihre Ironie, ihre Lust am Essen … all das hatte wie eine Art Wunderheilung für seine diversen Traumata gewirkt. Zwei Wochen lang. Dann hatte er sie zum Flughafen nach Florenz gebracht und sie war davongeflogen wie eine Tagfledermaus.“

Nach der Abreise bleibt die Sehnsucht – in München und Siena. Und die Sorge: Denn als Commissario Guerrini die Geschichte mit der einbetonierten Leiche hört, läutet bei ihm der Alarm. Denn die Mafia fackelt nicht lange – wer im Weg steht, wird aus dem Weg geräumt. Doch Deutsche denken bei „Mafia“ oft genug, das sei alles nicht so schlimm und sie würden nie glauben, dass dieser nette Wirt oder der gut aussehende Weinhändler ein Mafioso sein könnte … Leider sieht die Wirklichkeit anders aus und Guerrini warnt Laura eindringlich. Dabei geht es den Hintermännern, die den Aspro-Cavallini-Clan angreifen, gar nicht um die Drogengeschäfte, die über einen lukrativen Fischhandel abgewickelt werden. Sie wollen bei etwas ganz Großem mitmischen – und Laura Gottberg muss aufpassen, dass sie nicht die falschen Fragen stellt und zu leichtsinnig agiert … Doch Angelo Guerrini, der kriegerische Engel, hält es eh nicht mehr in Siena aus und steht überraschend in München vor Lauras Tür …

  • Produktdetails
  • Laura Gottberg Bd.9
  • Verlag: (Kindler)
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 412
  • Erscheinungstermin: 29. August 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 137mm x 39mm
  • Gewicht: 509g
  • ISBN-13: 9783463406473
  • ISBN-10: 3463406470
  • Artikelnr.: 54575109
Autorenporträt
Mayall, Felicitas
Bevor Felicitas Mayall sich ganz der Schriftstellerei widmete, arbeitete sie als Journalistin bei der "Süddeutschen Zeitung". Die Wahl-Münchnerin veröffentlichte unter ihrem Klarnamen Barbara Veit Kinder- und Sachbücher, bevor sie sich mit ihrer erfolgreichen Krimiserie um die Münchner Kommissarin Laura Gottberg in die Herzen vieler Leser schrieb. Bis zu ihrem Tod lebte die Mutter zweier Söhne mit ihrem australischen Ehemann am Chiemsee und reiste von dort oft nach Italien und Australien.
Rezensionen
Die Autorin schafft es ein weiteres Mal, eine spannende Kriminalgeschichte mit Lokalkolorit zu erzählen und beim Leser trotz der Mafia-Verstrickungen Sehnsüchte nach Italien zu wecken. Münchner Merkur