Zeit und Freiheit - Bergson, Henri
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Bergson beschreibt die Freiheit als existentielle Erfahrung und die französische Existenzphilosophie hat daran angeknüpft. Im Zeitalter postmoderner Gleichgültigkeit und Beliebigkeit ist diese Auffassung zu einer ungewohnten Perspektive menschlichen Seins geworden. Aber vielleicht kann Bergsons Rede vom Tiefen-Ich, das im Akt der Freiheit manifest wird, davor bewahren, dass uns die schöpferische Fähigkeit, unser Leben von innen heraus zu gestalten, ganz abhanden kommt: Insofern ist Zeit und Freiheit ein immer noch oder wieder aktuelles Buch. Bergson deutet die gesamte Wirklichkeit aus der…mehr

Produktbeschreibung
Bergson beschreibt die Freiheit als existentielle Erfahrung und die französische Existenzphilosophie hat daran angeknüpft. Im Zeitalter postmoderner Gleichgültigkeit und Beliebigkeit ist diese Auffassung zu einer ungewohnten Perspektive menschlichen Seins geworden. Aber vielleicht kann Bergsons Rede vom Tiefen-Ich, das im Akt der Freiheit manifest wird, davor bewahren, dass uns die schöpferische Fähigkeit, unser Leben von innen heraus zu gestalten, ganz abhanden kommt: Insofern ist Zeit und Freiheit ein immer noch oder wieder aktuelles Buch. Bergson deutet die gesamte Wirklichkeit aus der metaphysischen Einheit des Lebens und entwirft auf dieser Grundlage eine intuitive Erkenntnistheorie, Psychologie, Natur-philosophie, Ethik und Religionsphilosophie. Bergsons Einfluss reicht über die Philosophie hinaus bis zur Existenzphilosophie und der Literatur u.a. Marcel Prousts.
  • Produktdetails
  • EVA Taschenbücher
  • Verlag: Cep Europäische Verlagsanstalt
  • 5. Aufl.
  • Seitenzahl: 189
  • Erscheinungstermin: März 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 121mm x 20mm
  • Gewicht: 220g
  • ISBN-13: 9783863930202
  • ISBN-10: 3863930207
  • Artikelnr.: 34572203
Autorenporträt
Henri Bergson (* Paris 1859, † Paris 1941) war einer der einflussreichsten französischen Philosophen seiner Zeit. Er entstammte einer jüdischen Familie, war Sohn eines polnischen Vaters und einer englischen Mutter. Seine frühe Kindheit verbrachte Bergson in London, später studierte er Philosophie in Paris. Von 1900 bis 1924 hatte er eine Professur am Collège de France und wurde 1914 in die Académie française aufgenommen. Für die stilistische Brillanz seiner erkenntnistheoretischen Schriften wie zum Beispiel "Schöpferische Entwicklung" oder "Die beiden Quellen der Moral und der Religion" erhielt Henri Bergson 1928 den Literaturnobelpreis für das Jahr 1927. Sein Werk "Das Lachen" war ein Meilenstein der modernen Komiktheorie und ist bis heute eine der hellsichtigsten ästhetischen Reflexionen zum Thema.
Rezensionen
»Bergson beschreibt die Freiheit als existentielle Erfahrung und die französische Existenzphilosophie hat daran angeknüpft. Im Zeitalter postmoderner Gleichgültigkeit und Beliebigkeit ist diese Auffassung zu einer ungewohnten Perspektive menschlichen Seins geworden. Aber vielleicht kann Bergsons Rede vom Tiefen-Ich, das im Akt der Freiheit manifest wird, davor bewahren, dass uns die schöpferische Fähigkeit, unser Leben von innen heraus zu gestalten, ganz abhanden kommt: Insofern ist Zeit und Freiheit ein immer noch oder wieder aktuelles Buch.« Frankfurter Allgemeine Zeitung