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Angeregt durch die Beschäftigung mit den Problemen der modernen Erkenntniskritik erweitert Ernst Cassirer in Band 3 die Darstellung des Erkenntnisproblems in der Philosophie und Wissenschaft der neuen Zeit über den Kreis des Kantischen Systems hinaus. Obwohl die Lösungen der nachkantischen Systeme überholt zu sein scheinen, sind die Probleme, die sie zu lösen versuchten, keineswegs erledigt. Auch in diesem Band verfolgt Cassirer zugleich ein historisches und systematisches Ziel und gruppiert die Ansätze der nachkantischen Spekulation um das Grundproblem der Methode. Es geht ihm um eine…mehr

Produktbeschreibung
Angeregt durch die Beschäftigung mit den Problemen der modernen Erkenntniskritik erweitert Ernst Cassirer in Band 3 die Darstellung des Erkenntnisproblems in der Philosophie und Wissenschaft der neuen Zeit über den Kreis des Kantischen Systems hinaus. Obwohl die Lösungen der nachkantischen Systeme überholt zu sein scheinen, sind die Probleme, die sie zu lösen versuchten, keineswegs erledigt. Auch in diesem Band verfolgt Cassirer zugleich ein historisches und systematisches Ziel und gruppiert die Ansätze der nachkantischen Spekulation um das Grundproblem der Methode. Es geht ihm um eine immanente Kritik der Grundfragen der verschiedenen Ansätze, denn, so Cassirer: "Bewundert viel und viel gescholten, sind die nachkantischen Systeme doch selten aus ihren eigenen gedanklichen Motiven heraus erklärt und gewürdigt worden. Eine solche Erklärung soll hier versucht werden, bevor die sachliche Kritik, die nicht zurückgehalten werden sollte, einsetzte. Fast alle großen nachkantischen Systeme teilen das geschichtliche Schicksal, daß einer unkritischen Begeisterung für sie eine ebenso unkritische Verwerfung gefolgt ist." Zur Darstellung kommen die Lehren von Jacobi, Reinhold, Aenesidemus, Beck, Maimon, Fichte, Schelling, Hegel, Herbart, Schopenhauer und Fries. Inhalt: Der "Gegenstand der Erfahrung" und das "Ding an sich", Fichte, Schelling, Hegel, Herbart, Schopenhauer, Fries.
  • Produktdetails
  • Verlag: Meiner Felix Verlag GmbH / Meiner, F
  • Erscheinungstermin: Januar 2000
  • Deutsch
  • Abmessung: 244mm x 174mm x 40mm
  • Gewicht: 893g
  • ISBN-13: 9783787314041
  • ISBN-10: 3787314040
  • Artikelnr.: 24082258
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Ralf Konersmann bespricht mehrere, in neuen Ausgaben erschienene Texte des Philosophen Ernst Cassirer. Auf zwei davon wird näher eingegangen. Insgesamt konstatiert der Rezensent, dass der lange fast vergessene Cassirer inzwischen wieder als Denker mit Zukunft erscheint.
1) "Das Erkenntnisproblem" (in der neuen Werkausgabe)
Die Cassirer-Renaissance findet ihren Ausdruck in einer neuen, auf 25 Bände angelegten Werkausgabe. Als die Bände 2-5 sind darin seine Untersuchungen über das "Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit" erschienen. Konersmann stellt nach der Lektüre fest, dass damit ein "philosophischer Schlüsseltext des 20. Jahrhunderts neu zu entdecken" ist. In dem Werk werde nicht nur die Theorie der symbolischen Formen vorweggenommen, sondern in seiner Begriffskritik, seiner Betonung des historischen Wandels der philosophischen Begriffe lassen sich, so der Rezensent, ohne Mühe Verbindungen zur Begriffsgeschichte der Ritter-Schule und zur Metaphorologie Hans Blumenbergs ziehen. Ganz und gar zu überzeugen weiß diese Ausgabe Konersmann auch durch ihre editorische Sorgfalt - der Text ist um zuvor fehlende Nachweise ergänzt, ein weiterer Registerband wird mit Freude erwartet.
2) " Einleitung in die Geschichte der philosophischen Anthropologie " (Kulturwissenschaftliche Studien 4)
Hier handelt es sich um die, allerdings nur in Auszügen abgedruckte, Vorlesung des Wintersemesters 1939/40 im Göteborger Exil. Formal ist der Text merkwürdig, stellt Konersmann fest, nämlich "in losen Versen gesetzt". Sokrates` alleiniges Interesse an der Stadt und den Menschen, seine Weigerung, die Stadt zu verlassen, wird als philosophische Urszene gelesen: Kultur beginnt da, wo "die Ungastlichkeit der Wälder" endet, die Siedlung ist die "einzige menschengemäße Welt".

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