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  • Format: ePub


In den Jahren 1915 bis 1918 wütete über den Alpengipfeln an der damaligen Grenze zwischen dem Kaiserreich Österreich-Ungarn und dem Königreich Italien der Erste Weltkrieg. Wer hierbei allerdings nur an Schwindel erregende Gipfelstellungen, Lawinenabgänge und kühne alpine Handstreiche denkt, übersieht, dass gerade in den Alpen die wichtigsten Frontabschnitte von beiden Seiten mit Sperrforts gesichert waren. Sieben moderne österreichische Panzerwerke und vier italienische Forts lagen sich hier auf Kanonenschussweite gegenüber. Das vorliegende Buch bietet Einblicke in die Konzeption und die…mehr

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Produktbeschreibung
In den Jahren 1915 bis 1918 wütete über den Alpengipfeln an der damaligen Grenze zwischen dem Kaiserreich Österreich-Ungarn und dem Königreich Italien der Erste Weltkrieg. Wer hierbei allerdings nur an Schwindel erregende Gipfelstellungen, Lawinenabgänge und kühne alpine Handstreiche denkt, übersieht, dass gerade in den Alpen die wichtigsten Frontabschnitte von beiden Seiten mit Sperrforts gesichert waren. Sieben moderne österreichische Panzerwerke und vier italienische Forts lagen sich hier auf Kanonenschussweite gegenüber. Das vorliegende Buch bietet Einblicke in die Konzeption und die Entstehungsgeschichte dieser Festungssysteme und berichtet von den Bewährungsproben, den Niederlagen und den Triumphen. Aktuelle Reisebeschreibungen erleichtern die Orientierung bei der Erkundung der Festungsruinen.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Athesia
  • Seitenzahl: 296
  • Erscheinungstermin: 02.06.2016
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9788868392024
  • Artikelnr.: 45140812
Autorenporträt
Dr. Rolf Hentzschel, Jahrgang 1960, wohnhaft bei Mainz, arbeitet im Bereich Umweltschutz. Der Autor beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Festungsbau im Alpenraum. Bisher erschienen von ihm die Bücher »Österreichische Gebirgsfestungen im Ersten Weltkrieg«, »Der Alpenwall in Südtirol« sowie der militärhistorische Beitrag »Werk Verle und Sperrfort Rocca Alta - Fakten, Hintergründe und Legenden« in der Neuauflage des Romans von Luis Trenker.
Inhaltsangabe
Vorwort 9

1 Die Entstehungsgeschichte der österreichischen Sperrwerke 11

2 Übersicht über die Werke 15

3 Die Planung und Erprobung 17

4 Die Bauzeit und die Baukosten 19

5 Der allgemeine Aufbau der Werke 23

6 Die Werksteile und ihre Bauweise 25

6.1 Tarnen und Täuschen 27

6.2 Der Kasemattenblock 28

6.3 Der Batterieblock 33

6.4 Die Werkseingänge 34

7 Die Werksbesatzung 37

8 Die technische Ausrüstung der Werke 43

8.1 Die Kommunikationsmittel43

8.2 Die Stromversorgung und Beleuchtungseinrichtungen 47

8.3 Die Lüftungsanlagen 51

8.4 Die Wasserversorgung 53

9 Die Bewaffnung und Panzerung der Werke55

9.1 Die Panzerbauteile für Maschinengewehre 56

9.1.1 Die Panzerkuppeln 57

9.1.2 Die Panzerkasematten 60

9.1.3 Die Hangards für MG und Scheinwerfer 63

9.1.4 Der drehbare Beobachtungs- und MG-Stand 64

9.2 Die 10-cm-Turmhaubitze M.9 67

9.3 Die Traditorenbatterie 72

9.3.1 Die 8-cm-Minimalschartenkanone M.5 und M.5/9 73

9.3.2 Die 10-cm-Kasematthaubitze M.12 75

9.4 Nahkampfanlagen und Kontereskarpenkoffer 76

9.4.1 Die 6-cm-Kasemattkanone M.10 78

9.5 Die Feuerleitung 79

9.6 Werksbewaffnung: eine Zusammenfassung 81

10 Die historischen Quellen 83

11 Die Lage auf den Hochebenen zu Kriegsbeginn 87

12 Die Festungen im Krieg 91

12.1 Der Auftakt im Mai 1915 92

12.1.1 Die zeitweise Räumung des Werks Verle 94

12.1.2 Die versuchte Übergabe des Werks Lusern 95

12.1.3 Umgruppierungen im Sperrkommando 97

12.2 Der erste italienische Angriff am 30. Mai 1915 97

12.3 Der große Sturm im August 1915 98

12.4 Die Desarmierung der Sperrgruppe Lavarone 101

12.5 Die Herbstgefechte 1915 102

12.6 Minenangriffe auf die Werke 103

12.7 Die österreichische Frühjahrsoffensive 1916 103

12.8 Das Resümee eines schwierigen Jahres 106

12.9 Die Zeit bis zum Kriegsende 106

13 Die Festungen nach dem Krieg 109

14 Die Beschussschäden 111

14.1 Allgemeines zur Wirkung der Artillerie 112

14.2 Deckenschäden 113

14.3 Panzerschäden 115

14.4 Sonstige Erfahrungen 119

15 Das Leiden der Besatzung im Krieg 121

16 Das Schicksal der Zivilbevölkerung 125

17 Kriegserfahrungen: eine Zusammenfassung 127

18 Der Fall Giebermann 129

19 Der Fall Nebesar 131

20 Beschreibung der einzelnen österreichischen Werke 133

20.1 Touristische Hinweise 133

20.2 Posten Vezzena 134

20.3 Der Posten Vezzena heute 142

20.4 Panzerwerk Verle 145

20.4.1 Die Beschießung im Mai 1915 150

20.4.2 Die Beschießung im August 1915 151

20.4.3 Die Reparatur- und Umbauarbeiten ab Herbst 1915 155

20.4.4 Eine Bilanz des ersten Kriegsjahres 157

20.5 Werk Verle heute 158

20.6 Panzerwerk Lusern 160

20.6.1 Die Beschießung im Mai 1915 163

20.6.2 Die Beschießung im August 1915 166

20.6.3 Die Desarmierung und der Wiederaufbau des Werks 167

20.6.4 Die letzte Beschießung im April 1916 170

20.6.5 Eine Bilanz des ersten Kriegsjahres 174

20.6.6 Die Zeit bis zum Kriegsende 175

20.6.7 Die Zeit nach dem Krieg 178

20.7 Werk Lusern heute 179

20.8 Panzerwerk Gschwent 184

20.8.1 Die Beschießungen im Mai und August 1915 192

20.8.2 Die Beschießung im April 1916 und die Zeit bis zum Kriegsende 193

20.8.3 Die Zeit nach dem Krieg 195

20.9 Werk Gschwent heute 198

20.10 Panzerwerk Sebastiano 201

20.11 Werk Sebastiano heute 209

20.12 Zwischenwerk Sommo 211

20.13 Zwischenwerk Sommo heute 218

20.14 Panzerwerk Serrada 221

20.15 Werk Serrada heute 230

21 Sonstige österreichische Militärbauten 233

21.1 Optische Zentral-Signalstation Monte Rust 233

21.2 Telefon- und Telegrafenzentrale des Sperrkommandos in Virti 235

21.3 Wachhaus Fricca 236

21.4 Artilleriegruppen-Telefonzentrale Monte Rover 237

21.5 Artilleriebeobachtungsposten Malga Milegna auf Anlage Monte Maggio 238

21.6 Der Artilleriebeobachtungsposten Malga Milegna heute 239

21.7 Verteidigungsfähiges Munitionslag