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Wie aus dem Nichts kamen 2014 tausende sogenannte "Patriotische Europäer" auf die Straßen Dresdens, um gegen die von ihnen ausgemachte Islamisierung des Abendlandes zu demonstrieren. Die OrganisatorInnen der Bewegung haben es geschafft, was sich Parteien und Gewerkschaften schon lange wünschen: Sie haben eine Masse mobilisiert, die politisch als unerreichbar galt. In den Medien und der Politik wurde viel über Pegida diskutiert. Dort standen sich vor allem zwei Haltungen bezüglich des Umgangs mit dieser Bewegung gegenüber: sie zu ignorieren oder nach einem Dialog zu suchen, um im Diskurs,…mehr

Produktbeschreibung
Wie aus dem Nichts kamen 2014 tausende sogenannte "Patriotische Europäer" auf die Straßen Dresdens, um gegen die von ihnen ausgemachte Islamisierung des Abendlandes zu demonstrieren. Die OrganisatorInnen der Bewegung haben es geschafft, was sich Parteien und Gewerkschaften schon lange wünschen: Sie haben eine Masse mobilisiert, die politisch als unerreichbar galt. In den Medien und der Politik wurde viel über Pegida diskutiert. Dort standen sich vor allem zwei Haltungen bezüglich des Umgangs mit dieser Bewegung gegenüber: sie zu ignorieren oder nach einem Dialog zu suchen, um im Diskurs, sofern möglich, eine Veränderung herbeizuführen.
Die einschlägige Literatur zur politischen Bildung beschäftigt sich zwar häufig mit dem Thema der Prävention von und Intervention gegen Rechtsextremismus, doch betrachtet sie Rassismus häufig als ein Randphänomen und beschränkt sich auf die Zielgruppe der Jugendlichen. Außerdem stellt Pegida eine Form von Rechtsextremismus dar, die sehr viel salonfähiger ist. Daher beschäftigt sich dieses Buch mit der Frage: Wie sollte kritische politische Bildung gestaltet werden, um der aktuellen Gestalt von Rassismus sowohl präventiv als auch akut entgegen zu wirken?
Autorenporträt
Thomas Heitz, B.A., wurde 1986 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Sein Studium der Sozialen Arbeit an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein schloss der Autor im Jahr 2016 mit dem akademischen Grad des Bachelor of Arts ab. Das besondere Interesse an dem Thema entwickelte der Autor während seines Studiums nicht zuletzt durch die vermehrten rassistischen Äußerungen in sozialen Medien und deren scheinbar zunehmende Akzeptanz bis hin zur Bestätigung. Daraus entstand die Frage, welche Verantwortung sich daraus für die Soziale Arbeit ergibt.