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  • Format: ePub


Intensiv und eindringlich, melancholisch und schön
Joseph Zoderer erzählt von der Sehnsucht nach eindeutigen Gefühlen, vom Abenteuer des Sich-Verlierens und von den Fluchtmanövern, die wir inszenieren, um nicht schutzlos dazustehen vor einem unerwarteten Glück. Dass wir für dieses Glück alles riskieren, zeigt Zoderer mit eindringlicher Intensität.
Eine Werkausgabe für einen der führenden Erzähler der Gegenwart
"Das Schildkrötenfest" ist der zweite Band einer Edition, in der die Werke von Joseph Zoderer, einem der führenden Erzähler der Gegenwartsliteratur, in Einzelbänden neu
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  • Geräte: eReader
  • ohne Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 12MB
Produktbeschreibung
Intensiv und eindringlich, melancholisch und schön
Joseph Zoderer erzählt von der Sehnsucht nach eindeutigen Gefühlen, vom Abenteuer des Sich-Verlierens und von den Fluchtmanövern, die wir inszenieren, um nicht schutzlos dazustehen vor einem unerwarteten Glück. Dass wir für dieses Glück alles riskieren, zeigt Zoderer mit eindringlicher Intensität.

Eine Werkausgabe für einen der führenden Erzähler der Gegenwart
"Das Schildkrötenfest" ist der zweite Band einer Edition, in der die Werke von Joseph Zoderer, einem der führenden Erzähler der Gegenwartsliteratur, in Einzelbänden neu aufgelegt werden. In Zusammenarbeit mit dem Brenner-Archiv Innsbruck wird dieser Band durch ein Nachwort von Sieglinde Klettenhammer sowie Materialien aus dem Vorlass des Autors ergänzt.

*****************

>Ein berührendes Buch, die Geschichte einer Liebe, die immer weniger greifbar wird, je mehr Loris sie zu fassen versucht.<

>"Das Schildkrötenfest" ist eine Geschichte von brennendem Begehren. Zoderer ist ein großartiger Erzähler, stets nah an seinen Figuren, eindringlich und klar.<

*****************

Bisher in der Werkausgabe erschienen:
• Dauerhaftes Morgenrot
• Das Schildkrötenfest

*****************

"In jenen Werken, die seinen literarischen Ruhm begründet haben, war Zoderer nie so locker und ungezwungen im Erzählton und so komisch wie hier."
Tiroler Tageszeitung

"Zoderer entspinnt eine schöne Liebesgeschichte … mit poetischen Sätzen und sensiblem Gespür für die Widerspiegelungen der inneren Befindlichkeiten in den Objekten des Äußeren, erzählt Zoderer seine Geschichte …"
profil, Nina Schröder

"Im schwebenden Ton des souveränen Erzählers gehalten, liefert Zoderers kleiner Roman faszinierende Momentaufnahmen."
Die Weltwoche

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Haymon Verlag
  • Seitenzahl: 200
  • Erscheinungstermin: 18.09.2015
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783709936733
  • Artikelnr.: 43745495
Autorenporträt
Joseph Zoderer, geboren 1935 in Meran, lebt als freier Schriftsteller in Bruneck. Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie, Theaterwissenschaften und Psychologie in Wien. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Ehrengabe der Weimarer Schillerstiftung (2001), Hermann-Lenz-Preis (2003) und Walther-von-der-Vogelweide- Preis (2004). Vom Autor des Romans "Die Walsche" (Neuauflage bei HAYMONtb 2012) erschienen bei Haymon zuletzt: "Das Glück beim Händewaschen". Roman (HAYMONtb 2009), "Die Farben der Grausamkeit". Roman (2011, HAYMONtb 2014), "Mein Bruder schiebt sein Ende auf". Zwei Erzählungen (2012) und "Hundstrauer". Gedichte (2013). Mit dem Roman "Dauerhaftes Morgenrot" erschien 2015 außerdem der Auftakt zur Werkausgabe, in deren Rahmen das Werk von Joseph Zoderer, einem der führenden Erzähler der Gegenwartsliteratur, in Einzelbänden neu aufgelegt wird. In Zusammenarbeit mit Johann Holzner und dem Brenner-Archiv Innsbruck wird jeder Band durch ein Nachwort sowie interessante Materialien aus dem Vorlass des Autors ergänzt.
Rezensionen
Besprechung von 31.03.2016
Kein Fest für Kröten
Joseph Zoderers drastischer Kurzroman in Neuauflage

Erst hackt man der Meeresschildkröte Kopf, vordere Gliedmaßen und Schwanz ab, dann hängt man sie an den hinteren Gliedmaßen auf und lässt die Ex-Kröte ausbluten. Aus dem Blut, vermischt mit Essig, rührt man eine gar köstliche Sauce. Das Fleisch des Tieres kredenzt man als Eintopf, als Gulasch oder kocht daraus Suppe. Dazu lädt man die ganze Dorfgemeinde und eventuell zufällig anwesende Hippies als Gäste. Nur für das Reptil selbst ist das kein Fest.

Seit 1988 steht die Suppenschildkröte, auch Grüne Meeresschildkröte (in Mexiko: tortuga blanca) genannt, unter strengstem Artenschutz. Im Jahr 1970, in dem "Das Schildkrötenfest" des 1935 in Meran geborenen Joseph Zoderer spielt, war man offenbar noch nicht so weit. Der ausgelassen-brutale Höhepunkt des kurzen Romans, der auf Notizen einer ausgedehnten Nordamerika-Reise des Autors beruht, ist gleichzeitig Wendepunkt der Liebesgeschichte des seltsam konturlos bleibenden Protagonisten Loris mit der exzentrischen, geheimnisvollen Nives. Sie, zuvor in bloß angedeutete unsaubere Geschäfte verstrickt, verschwindet spurlos, wird möglicherweise von der mexikanischen Polizei umgebracht. Er wird an den Ausgangspunkt seiner Reise, in den amerikanischen Teil der Grenzstadt Nogales, abgeschoben.

Bei Ersterscheinen der Geschichte befand der Rezensent dieser Zeitung 1995: "Zoderer hat sein Thema von Flucht und Nichtankommen offenbar erschöpft." Dieses Urteil überprüfen kann man anhand der Neuauflage. Im Rahmen der Werkausgabe Zoderers kommt der Kurzroman nun bei Haymon als zweiter Band heraus, ergänzt um Untersuchungen (Andrea Margreiter) zu dessen Entstehungsgeschichte auf Grundlage des Vorlass, den Zoderer dem Brenner-Archiv in Innsbruck übergeben hat. Dem sorgfältig lektorierten schmalen Bändchen ist noch ein Nachwort der Innsbrucker Germanistin Sieglinde Klettenhammer angeschlossen.

lhotz.

Joseph Zoderer: "Das Schildkrötenfest". Roman. Mit Materialien aus dem Vorlass des Autors sowie Beiträgen von Sieglinde Klettenhammer und Andrea Margreiter. Haymon Verlag, Innsbruck 2015. 199 S., geb., 19,90 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Für den Rezensenten Christoph Schröder gelingt Joseph Zoderer mit diesem bereits 1995 erschienenen, jetzt in der Werkausgabe neu veröffentlichten Roman nicht nur die Überwindung einer Schreibblockade, sondern auch die überzeugende Zeichnung einer linken Aussteigerutopie unter besonderer Berücksichtigung einer individuellen Identitätsverwirrung. Die zeigt sich im Text laut Schröder als Spannung zwischen dem Gefühl der Fremdheit und einer ebenjene Fremdheit kompensierenden Sehnsucht. Die im Text erzählte Kriminalgeschichte überzeugt ihn durch Zoderers tastende, nuancenreiche, schwingungssensible Sprache und überraschende Bilder, weniger durch Provokation.

© Perlentaucher Medien GmbH