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Platon: Phaidros
Entstanden etwa in der 2. Hälfte der sechziger oder in den fünziger Jahren des 4. Jahrhunderts v. Chr. Erstdruck (in lateinischer Übersetzung durch Marsilio Ficino) in: Opere, Florenz o. J. (ca. 1482/84). Erstdruck des griechischen Originals in: Hapanta ta tu Platônos, herausgegeben von M. Musoros, Venedig 1513. Erste deutsche Übersetzung durch Johann Friedrich Kleuker in: Werke, 3. Band, Lemgo 1783. Der Text folgt der Übersetzung durch L. Georgii von 1853.
Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2017.
Textgrundlage ist
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Produktbeschreibung
Platon: Phaidros

Entstanden etwa in der 2. Hälfte der sechziger oder in den fünziger Jahren des 4. Jahrhunderts v. Chr. Erstdruck (in lateinischer Übersetzung durch Marsilio Ficino) in: Opere, Florenz o. J. (ca. 1482/84). Erstdruck des griechischen Originals in: Hapanta ta tu Platônos, herausgegeben von M. Musoros, Venedig 1513. Erste deutsche Übersetzung durch Johann Friedrich Kleuker in: Werke, 3. Band, Lemgo 1783. Der Text folgt der Übersetzung durch L. Georgii von 1853.

Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2017.

Textgrundlage ist die Ausgabe:
Platon: Sämtliche Werke. Berlin: Lambert Schneider, [1940].

Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.

Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Raffael, Die Schule von Athen (Detail).

Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
  • Produktdetails
  • Verlag: Hofenberg
  • Seitenzahl: 72
  • Erscheinungstermin: 24. Mai 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 226mm x 160mm x 10mm
  • Gewicht: 285g
  • ISBN-13: 9783743714342
  • ISBN-10: 3743714345
  • Artikelnr.: 48356216
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 28.11.2019

KURZKRITIK
Innerlich schön
Platons „Phaidros“ in einer
Neuübersetzung
Mit seiner dialogischen Erzählung „Phaidros“ hat Platon, wie sonst nur in seinem „Symposion“, von jeher ein relativ großes und breites Publikum erreicht. Man kann sich in die Neuübersetzung von Thomas Paulsen und Rudolf Rehn einlesen beinahe wie in eine Novelle oder einen in die Philosophie unterhaltsam einleitenden Aufsatz. Man kann den Dialog zwischen Sokrates und Phaidros also als reine Literatur begreifen, in der philosophische Fragen auftauchen und diskutiert werden, und muss nicht akademisch-strategisch an diesen Text herangehen.
Platon verführt den Leser zu philosophischem Denken. Damit dies funktioniert, reicht es völlig, wenn sich der Leser nicht dagegen sträubt. Platon liebt es, in der Figur des Sokrates zu verführen, und in diesem Fall dürfen wir ihn dabei beobachten und seine rhetorischen Tricks und Kunstfertigkeiten studieren. Dies ist das eigentliche Vermächtnis dieser späten Schrift Platons, so reich und lebendig sie auch an inhaltlichen Diskursen ist. Allein der Binnendiskurs über Wahnsinn und Eros ist mit solcher Leidenschaft vorgetragen, dass uns der Redner Sokrates allemal lebendiger vor Augen tritt als sein Redenschreiber Platon. Am Ende mündet alles in eine Synthese von Ethik und Ästhetik, in eine zwischen Ironie und Verzweiflung changierende Anrufung der Götter, sie mögen helfen, „innerlich schön zu werden und dass alles, was ich an Äußerem besitze, dem Inneren befreundet sei“.
HELMUT MAURÓ
Platon: Phaidros. Übersetzt, mit Anmerkungen versehen und herausgegeben von Thomas Paulsen und Rudolf Rehn. Felix Meiner Verlag, Hamburg 2019. 114 Seiten, 14,90 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Albert von Schirnding hat Platons "Symposion" neu zu übersetzt, berichtet Burkhard Müller. Dem Altphilologen sei es dabei nicht um die "sprachliche Leistung im Deutschen" gegangen, sondern nur um das bestmögliche Verstehen des griechischen Originals, erklärt der Rezensent, der unschlüssig ist, was er davon halten soll. Zwar sind viele Gedanken tatsächlich entschieden klarer formuliert, gibt Müller zu, die Vorträge der Schmausenden über den Eros verlieren aber auch jene Ungezwungenheit, die sie beim Gastmahl - oder beim "Trinkgelage", wie es bei von Schirnding heißt - eigentlich haben sollten, findet Müller. Nur ein philologisches Gewissen bricht einem Wort die Flügel, die ihm mit der Zeit gewachsen sind, fügt er mit Karl Kraus hinzu. Ob es aber der Flügel oder der Klarheit bedarf, um das "Symposion" in die Gegenwart zu tragen, das will Müller lieber nicht entscheiden.

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