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Mit den Begriffen Potenzial und Potenzierung lassen sich zwei Momente fassen, die die theoretische Arbeit von Kunstlerinnen und Kunstlern ebenso wie die kunstwissenschaftliche Arbeit uber diese Theorieproduktion beschreiben. Das Potenzial kunstlerischer Theorie fur die Kunstwissenschaft wird in jenem Moment evident, in dem man sich darauf einigt, dass die haufig verwendete Gegenuberstellung von kunstlerischer Theorie und Praxis nicht uberzeugt, insofern Theorie Teil einer kunstlerischen Praxis sein, und kunstlerische Praxis umgekehrt theoretischen Impetus tragen kann. Mit der Potenzierung…mehr

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Produktbeschreibung
Mit den Begriffen Potenzial und Potenzierung lassen sich zwei Momente fassen, die die theoretische Arbeit von Kunstlerinnen und Kunstlern ebenso wie die kunstwissenschaftliche Arbeit uber diese Theorieproduktion beschreiben. Das Potenzial kunstlerischer Theorie fur die Kunstwissenschaft wird in jenem Moment evident, in dem man sich darauf einigt, dass die haufig verwendete Gegenuberstellung von kunstlerischer Theorie und Praxis nicht uberzeugt, insofern Theorie Teil einer kunstlerischen Praxis sein, und kunstlerische Praxis umgekehrt theoretischen Impetus tragen kann. Mit der Potenzierung kunstlerischer Theorie ist die Tatsache beschrieben, dass die Verschrankung von Theorie und Praxis im Laufe der Moderne und verstarkt nach 1960 selbst zum kunstlerischen Format geworden ist. Die hier versammelten Aufsatze diskutieren diese Phanomene und die Problematik des Umgangs mit kunstlerischer Theorie - eine grundlegende methodische Frage der Kunstwissenschaft. Sie nehmen diesbezuglich exemplarische kunstlerische Positionen seit der klassischen Moderne bis in die Kunst der Gegenwart in den Blick.

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Autorenporträt
Eva Ehninger, geb. 1980, studierte Kunstgeschichte, Englische Philologie, Amerikanistik und Museum Studies in Heidelberg, Frankfurt/Main und Lansing, USA. Sie promovierte 2011 mit der Arbeit Vom Farbfeld zur Land Art. Ortsgebundenheit in der amerikanischen Kunst, 1950-70 (publiziert 2013). Seit 2011 ist sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern. Magdalena Nieslony, geb. 1976, studierte Kunstgeschichte und Philosophie in Frankfurt/Main und Paris; Sie promovierte 2013 mit einer Arbeit über Ivan Puni und die Bedingtheit der Malerei. Ein Topos der russischen Avantgarde-Ästhetik. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Kunst der klassischen Moderne und die amerikanische Nachkriegskunst. Seit April 2012 ist sie Assistentin am Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg.
Inhaltsangabe
Inhalt: Eva Ehninger/Magdalena Nieslony: Theorie². Potenzial und Potenzierung künstlerischer Theorie - Lars Blunck: Theoriebildung als Praxis. Zum kunsthistorischen Stellenwert der Künstlertheorie - Peter J. Schneemann: Formate künstlerischer Theoriebildung - Johannes Meinhardt: Der Geist in der Kunst. Künstlerische Entscheidung und theoretische Überdetermination - Magdalena Nieslony: Bedeutungen des Suprematismus. Text und Bild im uvre von Kazimir Malevic - Gregor Wedekind: Theorie nach Kunst - Kunst nach Theorie? Zur Praxis der Selbstreflexion bei Paul Klee - Tobias Vogt: Künstlertheorien der Theorieverweigerung im Abstrakten Expressionismus - Sabine Kampmann: Das Interview als Tarnkappe: Andy Warhol und Christian Boltanski - Christian Janecke: Wege zur Erübrigung heutiger Künstlertheorie - Regine Prange: Film als wahre Geschichte des Kinos . Dokument versus Fiktion in Jean-Luc Godards Une femme mariée (1964) - Iris Wien: Reflexion der Praxis. Ästhetische Präsenz, Format und Maßstäblichkeit bei John Baldessari - Eva Ehninger: The Matter of Dialogue. Diskursive Praxis und ihr theoretisches Potenzial bei Bruce Nauman - Marcel Bleuler: Deutungsvorschrift? Die filmische Vermittlung bei Marina Abramovic und Pierre Huyghe - Antje Krause-Wahl: Von der Artist's Lecture zur Lecture Performance . Formen der künstlerischen Theoriebildung in Künstlervorträgen.