Das Frauenbild und Framing in den Medien. Der Einfluss auf die neue Frauenbewegung - Keintzel, Nicole
14,99 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Versandfertig in 2-4 Wochen
0 °P sammeln
  • Broschiertes Buch

Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Veranstaltung: Politisierung und Protest. Einführung in die politische Sozialisation, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit macht sich zum Ziel einen Kontext zwischen dem in den kommerziellen Medien verbreiteten Frauenbild und Framing herzustellen und wie diese die Frauenbewegungen und die Frauenpolitik beeinflussen. Hierfür werden zunächst der Framing-Ansatz und die Wirkung von Frames erläutert. Dabei wird auch auf…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Veranstaltung: Politisierung und Protest. Einführung in die politische Sozialisation, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit macht sich zum Ziel einen Kontext zwischen dem in den kommerziellen Medien verbreiteten Frauenbild und Framing herzustellen und wie diese die Frauenbewegungen und die Frauenpolitik beeinflussen. Hierfür werden zunächst der Framing-Ansatz und die Wirkung von Frames erläutert. Dabei wird auch auf latente Frames, eine spezifische Form des Framings, und Gender Doing eingegangen. Der zweite Teil der Arbeit widmet sich vor allem dem medial verbreiteten Frauenbild und wie dessen Darstellung in den Massenmedien dieses in unserer Gesellschaft beeinflussen und verändern kann.Man wird nicht als Frau geboren, sondern erzogen. Diese Aussage soll in bewusst überspitzter und provokanter Art auf eine spezielle Problematik in der Genderdebatte hinweisen. Gewiss nicht der einzige, aber ein prägender Faktor dafür sind die Medien, die die Hauptrolle als Konstrukteuren von Gender-Identitäten, neben der Sprache, einnehmen. Egal ob Film und Fernsehen, Print oder im Internet wie den sozialen Medien, überall werden Stereotypen, veraltete Rollenbilder oder schlicht und einfach Klischees tagtäglich von jeglichen Arten der Medien verbreitet und vom Konsumenten, bewusst oder unbewusst, aufgenommen und tragen so durch Rezipieren einen Teil zum Frauenbild in unserer Gesellschaft bei. Medien geben die Leitbilder einer Gesellschaft vor, indem sie die erlebte "Wirklichkeit" konstruieren. Die gesellschaftlichen und kulturellen Zuschreibungen an Geschlechter werden von den Medien entworfen und gleichzeitig spiegeln sie die Realität der Konsumenten wider. Ein endloser Teufelskreis, der schon bei den Kleinsten beginnt. Sei es in Kinderfilmen, -serien oder -büchern. Kindern werden vermeintliche geschlechtsspezifische Attribute schon früh beigebracht und im Alltag gelebt. So wird in den meisten Medien für Kinder schon früh ein veraltetes Rollenbild verbreitet: Hausarbeit und Kindererziehung ist Frauensache, während die Väter das Geld nach Hause bringen. Auch in der Berufswelt in Kinderbüchern herrscht eine klare Rollenverteilung: Männer werden in vermeintlich überlegenen und spannenden Berufen dargestellt (Arzt, Pilot oder der Fußballprofi) während Frauen in Berufsgruppen dargestellt werden, die von der Gesellschaft als "typisch weiblich" wahrgenommen werden (Erzieherin, Friseurin).
  • Produktdetails
  • Akademische Schriftenreihe Bd. V974766
  • Verlag: GRIN Verlag
  • Seitenzahl: 32
  • Erscheinungstermin: 8. Dezember 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 148mm x 2mm
  • Gewicht: 62g
  • ISBN-13: 9783346323620
  • ISBN-10: 3346323625
  • Artikelnr.: 61165604