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Why and to what extent is Protestant faith constituted in a church? What is the relationship between the â??Communion of Saintsâ? referred to in the Creed to the lived (or not lived) sociality of the Church? And if these questions give rise to tensions, how are these to be dealt with both theologically and in practical parish work? Luther, Troeltsch, Bonhoeffer and contemporary sociology are important reference points for the resultant interdisciplinary discussions.
Winner of the Johann-Tobias-Beck-Preis of the AfeT (Arbeitskreises für evangelikale Theologie)
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Produktbeschreibung
Why and to what extent is Protestant faith constituted in a church? What is the relationship between the â??Communion of Saintsâ? referred to in the Creed to the lived (or not lived) sociality of the Church? And if these questions give rise to tensions, how are these to be dealt with both theologically and in practical parish work? Luther, Troeltsch, Bonhoeffer and contemporary sociology are important reference points for the resultant interdisciplinary discussions.

Winner of the Johann-Tobias-Beck-Preis of the AfeT (Arbeitskreises für evangelikale Theologie) http://www.afet.de/jtbpreis.htm
In seiner Schrift "Von den Konziliis und Kirchen" (1539) präsentiert Martin Luther eine konzentrische, mehrfach gestufte Darstellung von Wesen und Leben der Kirche. Nicht nur Artikel 7 der Confessio Augustana und Artikel 3 der Barmer Theologischen Erklärung, sondern auch kirchensoziologische Überlegungen im Anschluss an Ernst Troeltschs "Soziallehren der christlichen Kirchen und Gruppen" (1912) sowie ekklesiologische und praktisch-theologische Konsequenzen aus Dietrich Bonhoeffers "Sanctorum Communio" (1930) lassen sich auf Luthers Konzilienschrift zurückbeziehen. Damit eröffnet sich ein beziehungs- und spannungsreiches Feld ekklesiologischen Nachdenkens, wobei biblisch-reformatorische Basis und kirchlich-gesellschaftliche Gegenwart gleichermaßen im Blick bleiben. Breiter Raum wird wissenschaftstheoretischen Erwägungen eingeräumt: Eigenart und Abgrenzung der drei Wissenschaften von der Kirche - Systematische Theologie, Praktische Theologie und Soziologie - sollen dadurch genauer beschreibbar und Abwege des Naturalistischen Fehlschlusses oder funktionaler Religionstheorien leichter erkennbar werden. Den Schluss bildet ein konstruktiver Ausblick auf Gestalt, Mitte, Grenzen, Reformabilität und Profil einer gegenwärtig-reformatorischen Kirchlichkeit.

Ausgezeichnet mit dem Johann-Tobias-Beck-Preis des Arbeitskreises für evangelikale Theologie http://www.afet.de/jtbpreis.htm
Autorenporträt
Martin Abraham, Bruchköbel.
Rezensionen
"Martin Abrahams 'Evangelium und Kirchengestalt zählt zweifellos zu den Veröffentlichungen, um die man in der Frage nach Kirche und ihrer sozialen Verfasstheit nicht herum kommt. Es besticht durch die Menge der erörterten Einzelthemen, die detailgetreu und kenntnisreich präsentiert werden. Zudem erfrischt es durch seine klaren, 'unideologischen Thesen."
Thomas Schlegel in: Theologische Beiträge 41.2-3/2010

"Das engagiert geschriebene, gelehrte und theologisch profilierte Buch von A. stellt den Reichtum der vielfältigen ekklesiologischen Beiträge und Diskussionen schön vor Augen."
Hans-Peter Groshans in: Theologische Literaturzeitung 3/2010

"Die bei Oswald Beyer erarbeitete und mit dem Johann-Tobias-Beck-Preis des Arbeitskreises für evangelikale Theologie ausgezeichnete Dissertation geht von der These aus, "dass ein Abweichen von den ekklesiologischen Grundlagen der Reformation zu Kurzschlüssen führt, die entweder die Evangelizität der Kirche oder aber die Erkennbarkeit ihrer Gestalt beeinträchtigen". [...] Die vorliegende Untersuchung wird ihrem hohen Anspruch, Evangelium und Kirchengestalt theologisch verantwortlich aufeinander zu beziehen, im Ganzen gerecht [...]"
Dozent Dr. Christoph Raedel in: Materialdienst des Konfessionskundlichen Instituts 5/2009