Flucht in den Norden (eBook, ePUB) - Mann, Klaus
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  • Format: ePub


Eine junge Frau zwischen individuellem Glück und höherer Verantwortung, zwischen Liebe und Politik. Klaus Manns zeitloser Klassiker in neuer Aufmachung. Mit Hilfe ihrer Studienfreundin Karin flieht Johanna vor dem Terror des Nazi-Regimes nach Finnland. Dort verliebt sie sich in Karins Bruder, den Gutsbesitzer Ragnar. Doch das Liebesglück im hohen Norden währt nur kurze Zeit - dann erreichen Johanna Nachrichten von ihren nach Paris geflüchteten Genossen. Sie wird im Widerstandskampf gebraucht und entscheidet sich schweren Herzens, dem Ruf ihrer politischen Freunde zu folgen, auch wenn sie Ragnar dafür verlassen muss…mehr

  • Geräte: eReader
  • ohne Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 0.77MB
Produktbeschreibung
Eine junge Frau zwischen individuellem Glück und höherer Verantwortung, zwischen Liebe und Politik. Klaus Manns zeitloser Klassiker in neuer Aufmachung. Mit Hilfe ihrer Studienfreundin Karin flieht Johanna vor dem Terror des Nazi-Regimes nach Finnland. Dort verliebt sie sich in Karins Bruder, den Gutsbesitzer Ragnar. Doch das Liebesglück im hohen Norden währt nur kurze Zeit - dann erreichen Johanna Nachrichten von ihren nach Paris geflüchteten Genossen. Sie wird im Widerstandskampf gebraucht und entscheidet sich schweren Herzens, dem Ruf ihrer politischen Freunde zu folgen, auch wenn sie Ragnar dafür verlassen muss

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  • Produktdetails
  • Verlag: Rowohlt Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 288
  • Erscheinungstermin: 16.04.2019
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783644405561
  • Artikelnr.: 54582513
Autorenporträt
Geboren am 18.11.1906 in München als ältester Sohn Thomas und Katja Manns. Klaus Mann schrieb mit 15 Jahren erste Novellen. Es folgten die Gründung eines Theaterensembles mit Schwester Erika, Pamela Wedekind und Gustaf Gründgens, 1929 unternahm er eine Weltreise «rundherum». In der Emigration (mit den Stationen Amsterdam, Zürich, Prag, Paris, ab 1936 USA) wurde er zur zentralen Figur der internationalen antifaschistischen Publizistik. Er gab die Zeitschriften «Die Sammlung» (1933-35) und «Decision» (1941-42) heraus, kehrte als US-Korrespondent nach Deutschland zurück. 1949 beging er aus persönlichen und politischen Motiven Selbstmord, nachdem er in dem von Pessimismus erfüllten Essay Die Heimsuchung des europäischen Geistes noch einmal zur Besinnung aufgerufen hatte. Mann sagte sich früh vom Daseinsgefühl der Eltern-Generation los und stellte die Lebenskrise der «Jungen» in der stilistisch frühreifen Kindernovelle und in der Autobiographie des Sechsundzwanzigjährigen Kind dieser Zeit dar. Seine bedeutendsten Romane schrieb Mann im Exil: Symphonie Pathétique, Mephisto. Roman einer Karriere, und Der Vulkan. In der Autobiographie Der Wendepunkt gelangt Klaus Manns Diktion zu Reife und gelassener Sachlichkeit. Er sprach stellvertretend für eine Generation, die in den 20-er Jahren ihre prägenden Eindrücke empfing, mit einem engagierten Freiheitsbewusstsein zu neuen Ufern aufbrechen wollte und zwischen den Fronten einer zerrissenen Nachkriegswelt an der Machtlosigkeit des Geistes verzweifelte.

Rezensionen
"Mit welcher Sicherheit und Behutsamkeit Klaus Mann die wenigen Personen charakterisiert (...), wie liebend kritisch er Ragnar und dessen Bruder Jens zeichnet und wie er bis in die Fingerspitzen vibrierend die erotische Geladenheit dieser Sommernächte erspürt, das hat fast Tschechowsche Kraft." -- Ingeborg Drewitz
Mit welcher Sicherheit und Behutsamkeit Klaus Mann die wenigen Personen charakterisiert (...), wie liebend kritisch er Ragnar und dessen Bruder Jens zeichnet und wie er bis in die Fingerspitzen vibrierend die erotische Geladenheit dieser Sommernächte erspürt, das hat fast Tschechowsche Kraft. Ingeborg Drewitz