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Mehr denn je zählt der Maler Vincent van Gogh (1853 - 1890) zu den wichtigsten Begründern der Moderne. Dieser Band schildert den dramatischen Lebensweg und den exzentrischen Werdegang des frühvollendeten Künstlers, erläutert die gesellschaftlichen Bedingungen und künstlerischen Voraussetzungen seiner heute noch packenden Bilderfindungen, untersucht die bestürzenden Neuerungen seiner Bildsprache - und erschließt damit die Grundlagen der modernen Malerei.…mehr

Produktbeschreibung
Mehr denn je zählt der Maler Vincent van Gogh (1853 - 1890) zu den wichtigsten Begründern der Moderne. Dieser Band schildert den dramatischen Lebensweg und den exzentrischen Werdegang des frühvollendeten Künstlers, erläutert die gesellschaftlichen Bedingungen und künstlerischen Voraussetzungen seiner heute noch packenden Bilderfindungen, untersucht die bestürzenden Neuerungen seiner Bildsprache - und erschließt damit die Grundlagen der modernen Malerei.
  • Produktdetails
  • Beck'sche Reihe .2310
  • Verlag: Beck
  • 3. Aufl.
  • Seitenzahl: 128
  • Erscheinungstermin: 28. August 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm x 121mm x 9mm
  • Gewicht: 126g
  • ISBN-13: 9783406736490
  • ISBN-10: 3406736491
  • Artikelnr.: 54576140
Autorenporträt
Uwe M. Schneede, Professor für Kunstgeschichte, war von 1999 bis 2006 Direktor der Hamburger Kunsthalle.
Inhaltsangabe
Die frühe niederländische Zeit

Der Missionar unter Arbeitern

"Die Heimat der Bilder"

Frühe Abweichungen

"Tätige Melancholie"

Den Haag: "Mit dem Malen fängt meine Karriere an"

Wider die konformistische Moral

"Die Farbe einer guten, staubigen Kartoffel"

Wahrer als die Wirklichkeit

Paris 1886 - 1888

Die Welt der Kunst ...

...und die Welt der Künstler

Die Stadt und die Komplementärkontraste

Selbstbildnisse

Der Süden als Utopie

Arles 1888/89

An der Peripherie

Symbolische Perspektive

Sonnenkult

Der "hohe gelbe Ton"

Das "rauhe Bild"

Das Atelier des Südens

Vorbereitung einer Künstlerfreundschaft

"Décoration": der "schmerzerfüllte Ausdruck unserer Zeit"
Gauguin in Arles: Sternstunde und Krise

Nach dem Bruch

Eine künftige Kunst

Internierung

Saint-Rémy 1889/90

Konflikte mit der Gesellschaft

Die "modernen Empfindungen"

Naturgleichnis und Autobiographie

Psychogramme

Auvers-sur-Oise 1890

Ein Bildnis der Melancholie

Der mutmaßliche Auvers-Zyklus

Die Kunst alsGegengift

Die allmähliche Anerkennung 1900 - 1914

Biographische Daten
Zeittafel
Literatur
Fotonachweis
Register
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

"Sachlich, präzise" sowie "ohne biografischen Kropf und Sensationshascherei" sei diese Van-Gogh Biografie des Direktors der Hamburger Kunsthalle, lobt Elke von Radziewsky: "eine Darstellung des Künstlers in der Moderne". Für Schneede ist der Holländer ein Mensch, erfahren wir, der schon als Kunsthandelsangestellter mit Reproduktionen alter Meister "wie mit Vertrauten" lebte, der "viel las" und "sich angewöhnte, die Realität an den Büchern und Bildern zu messen, die er kannte." Der Selbstmordversuch einer Freundin etwa "schien ihm aus Flauberts Roman Madame Bovary vertraut", schreibt Schneede. Bei all dem, referiert die Rezensentin Schneede weiter, habe van Gogh "die Geborgenheit der Gesellschaft" gesucht und "wurde weggescheucht." Künstlerisch habe van Gogh daraus die Konsequenz gezogen, "dass er nur auf eigene Empfindungen vertrauen konnte". Das Ergebnis "war eine raue, spontan und ungeschützt auf die Naturempfindung reagierende Malweise: der Grundstein zur Moderne."

© Perlentaucher Medien GmbH